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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1245
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Juli 1642. 1245

^mzschrcibm oder mit einer Antwort auf die an ihn ergangenen Briefe anwesend sei. Nachdem derAusschuß Obiges relatiert hat, läßt man dem bnrgundischen Abgesandten die Klagen des französischen Am-bassadvrs mittheilen. Derselbe verantwortet sich dagegen schriftlich, v. Wegen des hohentwielischen an«nein Schiff verübten Raubes ist an die Generalität zu Breisach geschrieben worden, das Schreiben aber""öffnet zurückgekommen. Man will deßhalb ein anderes an den Generalmajor von Erlach schicken mW^"cht den' französischen Ambassador, demselben ein Begleitschreiben von seiner Seite beizufügen, da, falls^ die hohentwielische That nicht Restitution erfolge, die eidgenössischen Maaren von dem Comman-zu Constanz auch angehalten werden könnten. Der Ambassador trägt Bedenken, das Schreibenleiten zu lassen , weil sein König durch das an die Generalität gerichtete Schreiben beleidigt sei; denn""e Generalitätsei nicht mehr in rernm natura, seit alle Commandanten von I. Majestät dcpendicren".^»n der Kommandant zu Constanz die eidgenössischen Maaren nicht wolle passtcren lassen, so werde man

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Ms anderm Weg anhalten können, die Nheinstraße offen zn halten, sowie mit dem Festungsbau ans

^gMössischem Gebiet aufzuhören, was von der Erzherzogin wiederholt versprochen worden sei. Sein König

!"°rde ans Begehren 20,000 Mann unterhalten, um dergleichen Beschwerde,? zu beseitigen. Nachdem derselbe

diele Millionen in den Bünden verwendet habe, beschwere er sich nicht, auch doppelt so viel für die

Genossenschaft zn verwenden. Wenn man über Errichtung solcher Fortificationen zu Constanz nicht

Kindlich wäre, müßte man dergleichen auch an andern Orten dulden. Da Etliche solches ungleich

Gestanden haben,'giebt der Ambassador eine schriftliche Erklärung darüber, t. Don Diego Saavedra eröffnet

d' einem Schreiben, der König habe ihm eine Vollmacht an die XIII Orte in bester Form übcrsandt, um

'degcn Burgund zn tractieren. Das eidgenössische Volk in französischen Diensten werde in Spanien und

" Niederlanden mißbraucht. Die Orte möchten dasselbe Heimrufen oder wenigstens keine Ausbrüche

gestatten. Mau läßt dem französischen Ambassador die Eröffnungen des burgundischen Abgeordneten

'"'"heilen mit dem Ersuchen, einen andern in bessere Form gebrachten Waffenstillstand auszuwirken. Der

"'bassadvr beharrt bei seiner frühern Ansicht mit dem Beifügen, der König habe alle Ursache, unzufrieden

'ein, daß die ihm zugefügten Beleidigungen nicht geahndet werden, zx. Nachdem das kaiserliche Schreiben

^ die XIII Orte (dat. 16. März) verlesen werden, übergibt der kaiserliche Resident in der Eidgenossenschaft,

^ Waldvogt von Schönau, ein Memorial, in welchem der Wunsch ausgedrückt ist, die Orte möchten

^ Krone Frankreich, die wider das Haus Oesterreich und die Grafschaft Burgund Krieg führe, keinen

^ksaufbruch bewilligen, indem solches der Erbeinigung straks zuwider sei. Don Diego Saavedra

°^ibt abermals ein Schreiben des Inhalts, Burgund sei in der Erbeinigung mit inbegriffen. Die Eid-

k'^nschaft möge den: König von Frankreich kein Volk mehr gestatten, während derselbe noch gegen

. ^gund Krieg führe. Sollte das getreue Aufsehen nicht gehalten worden, so sei Oesterreich anch nicht

Mlichtct. den Feinden der Eidgenossenschaft keinen Beistand zu leisten, oder bei einem bürgerlichenAec

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^für, daß derselben Glauben geschenkt werden dürfe, jedoch zu niemandes Präjudiz. 5. Bei der Be-

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