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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1208
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1208 Juni und Juli 1641.

Sollte das Volk außerhalb Frankreichs gebraucht werden, so würden die Obrigkeiten vorzunehmen wW'was sich gebühre. Wallis werde man das seinetwegen Vorgebrachte mittheilen, auch den Bischof vondem französischen Gesandten ferner empfehlen und die Restitution betreiben. Einen Angriff auf Co»^''werde man nicht zugeben. Die Resolution wegen Burgund sei für einen Monat eingestellt, in dernung, daß man vom König von Frankreich eine willfährige Antwort erhalten werde. In Betreff Burg"'"'werde man nicht aufhören einen Waffenstillstand und die Wiederaufrichtnug der Neutralität herbeizufülsi^'wünsche aber, daß die Abgeordneten ihre Officien eintreten lassen, daß auch in Burgund die Feindselig^inzwischen aufhören, v. Dein spanischen Gesandten wird in demselben Sinne geantwortet,den burgundischen Abgesandten, mit dem Beifügen, daß man in Beziehung auf den Paß für WctM ^und Munition bei den frühern Erklärungen verbleibe und denselben ohne Nothwendigkeit nichtwerde. Dem französischen Ambassador wird eröffnet, er möchte dazu verhelfen, daß die Feindselig^gegen Burgund eingestellt werden, wofür man auch von der andern Seite gute Vertröstung erhaltenund sich bei dem König für die Wiederaufrichtnug der Neutralität, sowie für die Beseitigung der mied>m^vorgebrachten Beschwerden (offensiver Gebrauch des eidgenössischen Kriegsvolkes, ausstehende Pensionenverwenden. Man erwarte auch, daß dein Bischof von Basel seine Lande restituiert werden. I». Die kMlichen Abgesandten schicken auf die ihnen gegebene Antwort ein Schreiben des Inhalts, daß sie, da der ^von Frankreich die Orte schon so lange hingehalten habe und daraus zu schließen sei, daß er sich vorhergunds bemächtigen wolle, sofort einen bestimmten Entschluß fassen möchten, da Gefahr in: Verzuge sei. lBegehren der burgundischcn Abgesandten wird an Herrn von Villeroi und an den Marquis von St. Marü"Einstellung der Feindseligkeiten geschrieben und dieses Schreiben mit einem von Seite des französischensadors begleitet. Dieser bemerkt dabei, daß er seine Befehle eröffnet hätte, wenn der spanische und der ^gundische Minister die ihrigen vorgewiesen hätten. In Folge dessen hinterlegt der außerordentlicheAmbassador seine Befehle in einem versiegelten Couvert bei Schultheiß Bircher. Davon wird dem ^Zürich abgereisten französischen Ambassador Kenntniß gegeben mit der Bitte, seine Befehle auch ^zürcherischen Gesandten zu hinterlegen, damit dieser weitaussehcnden Angelegenheit um so weniger Nnisse im Wege stehen. Der Gesandte antwortet darauf, Saavedra hätte seinen Credenzbricf denübergeben sollen. Ii. Es wird hervorgehoben, daß der französische Ambassador Alles, was in dervorgehe, sogar jedes Gesandten Steden lind Instruction kenne. In Folge dessen wird daher fürerachtet, daß die Obrigkeiten dafür sorgen, daß künftig dasjenige, was verschwiegen werden soll,bleibe. 1. Burgermeister Hirzel eröffnet im Namen der evangelischen Städte, evangelisch Glan'" ^Appenzell-Außerrhoden, dieselben hätten mit Rücksicht auf die Protestativn der katholischen Orte aM ^Tagsatzuug im letzten März ebenfalls protestiert, was aber dem Abschied nicht einverleibt wordenwiederhole deßhalb die Protestation, daß, da ihrerseits in dem burguudischen Geschäft Alles,selben zu Gutem gereichen und die Erbeinigung fördern könne, geschehen sei, ihnen bei widrigem ^keine Schuld zugemessen werden könne, in. Zürich eröffnet, daß die Straße zwischen Schaffhausi" ..Kaiserstuhl von den streifenden Soldaten unsicher gemacht, die Fuhren und Reisenden angegriffeu m^,plündert werden, woraus für die Eidgenossenschaft, besonders der Wein- und Salzfuhr wegen.viel ^gcnheit entstehe. Es wird auch berichtet, daß unlängst Doctor Bischer mit Weib und GesindStraße gefangen und durch die Grafschaft Baden nach Laufenburg geführt worden sei. Es wird man die Generalität zu Breisach das Begehren gestellt, daß dagegen Abhülfe getroffen und der