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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1207
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Juni und Juli 1641. 1207

^hrhliudert mehrmals gethan hätten, falls Frankreich die eidgenössische Jnterposition von der Hand weise,Kriegsvolk hei.nberufe.i und die früher» Resolutionen, betreffend den Kauf und Paß der für Burgund'^higcn Victualien und der Kricgsmunition, erneuern. 3) Der spanische Ambassador, Graf Karl Casati^rwendct sich ebenfalls daf.ir, daß die Orte ihre Völker, welche in französischen Diensten mißbraucht wnr-hciiurufcn und sich Burgunds annehmen möchten. j>». Man läßt dem französischen Ambassador,Zerru von Cau.nartin, durch einen Ausschuß vorstellen, der König von Spanien, der Kaiser, und der Kur-st'sit von Baiern hätten die Jnterposition der Eidgenossenschaft in der bnrgnndischen Angelegenheit gebilligt,stellt an ihn die Frage, ob er auf das unlängst an den König geschickte Schreiben hin Befehl erhalten^ Der Ambassador antwortet, der König habe gegen die Burgunder, welche die Neutralität selbstkrochen, seit ungefähr zehn Monaten keine Thätlichkeit gebraucht, obgleich dieselben noch immer MordBrand verübten; sie hätten der Eidgenossen Jnterposition Anfangs wenig beachten wollen, wie dennBote vor Düle erschossen wordeil sei. Die Antwort auf das Schreibeil der Orte sei noch nicht an-sobald dieselbe angekommen sei, werde sie den Orten mitgetheilt werden. — Man läßt dem Ambas-erwidern, man bedauere, daß die seit bereits vier Jahren geschickten Botschaften und Schreibeil so^ gefruchtet hätte»; er möchte dafür sorgen, daß ohne fernern Verzug eine Antwort erfolge, da manbricht daß Herr Villeroi mit seinem Volk wider Burgund im Anzug sei. — Der Ambassador ent-^g»et, König begehre allein die täglicheil Gewaltthaten der Burgunder zu verhüten, Anderes werdeVilleroi nicht vornehmen. Da zwei spanische Ambassadoren im Lande seien, so könne man auch von diesen^ Antwort verlangen. — Bei der Replik stellt man unter Andcrm an den Ambassador die Hrage, ob es7' ^"ig zulassen würde, daß die drei in Burgund noch nicht eingenommenen Plätze mit einer eidgenös-,7^ Besatzung versehen würden. — Der Ambassador antwortet, daß dieß eine andere Sache sei; man- zunst dm außerordentlichen spanischen Gesandten, Don Diego Saavedra, nach seineil Aufträgen vom

ein Credenzschreibeil seines Königs sei. — Don Diego Saavedra, dem man dieß mittheilt, erklärt,

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^3 dvn Spanien fragen, und bemerkt dabei, daß er denselben nnr für eine Privatperson ansehe, weil er

7 er bereits eine Abschrift seines Credenzscbreibens und einen offeneil Befehl mit des Königs Siegel zuerstWerste,, König und hernach noch mehrern andern Gesandten vorgewiesen habe; er sei ,licht Ambas-75, sondern Plenipotentiarius und bevollmächtigter Anwalt; er werde, wenn sich der französische A.n-?^or so weit erklären werde, seine Briefe vom Kaiser und vom Könige von Spanien vorwchcn. ->7" ^richtet deßhalb dem französischen Ambassador, von Seiteil der Krone Spanien sei alles Erforderliche>"den und man gewärtige eine ähnliche Erklärung auch von seiner Seite, widrigenfalls dergleichen7Swersatione.l Befremden erregen und die Orte veranlassen würden, zu andern Resolutionen zu schreiten.ci>. französische Ambassador erklärt hierauf nochmals, daß er den Herrn saavedra nicht fnr7? Ambassador ansehe, bis derselbe in gen.einer Session sein Credenzschreiben vorgewiesen hätte. «. Died>5ll.ng über diese Angelegenheit wird bis zu... 18. August eingestellt in der Erwartung, daß bis7"' bon dem König von Frankreich eine willfährige Antwort einlange. Sollte dein nicht 10 lem, so kanndj zusammen treten und das in französischen Diensten befindliche Volk heimrufen, was aber vor

Gewalten, denen darüber zu delibcricren gebührt, gebracht werden soll. Der Tag der Zup.n-7 soll nicht weiter ausgeschrieben werden, sondern hieu.it der 18. August dafür angesetzt sein.7^e Proposition der kaiserlichen Gesandten wird dahin beantwortet, ...an werde die Erbcinigung jeder""dcrbrüchlich halten. Die Werbungen seien gemäß de... Bündniß mit Frankreich bewilligt worden.