September 1640.
1181
SS«.
Konferenz von Zürich und Schwyz im Namen der das Rheinthal regierenden Orte.
Rheineck. 1040, 3. September.
Staatsarchiv Zürich. Kost. XII. tis. t'ol.MI.
^ Gesandte: Zürich. Johaim Ludwig Schneebcrger, Zeugherr uud des Raths; Haus Heinrich Waser,^^dtschrxjg^ Schwyz. Diethelm Schorno, Laudainmann.
Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Hcrrschaftsangclcgcnhcitcn:
"egtci Rheinthal. Art. 48. Lchensachcn !c. I. Art. 140. Glanbcnssachen:c.
I». „ 161. Localis. S1. Lchensachcn:c.
„ 49. Lehensachen:c. Ii. „ 29. Collectivbeschwcrdcn iiber einzelne Vcnvaltnngs-«I. „ S0. Lchensachcn :c. zweige,
e. „ 112. Mandat. i. „ 38. Märchen.
SS7.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 1340, 10. uud 20. September.
Staatsarchiv Luccr». SUsch. So anno NNO. Bd. XXX. tot. lks.
Gesandte: Lucern. Jost Flcckenstein, Ritter, Schultheiß; Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß und^ Hauptmann; Lallrenz Meyer, Zeugherr; Ludwig Meyer, Kornhansmeister. Uri. Kaspar Romanus^ger, Ritter, Alt-Landanunanu; Heinrich Püntiner, Seckelmeister. Schtvyz. Diethelm Schorno, Land-^^'Uann; Sebastian Abybcrg, Alt-Landammann; Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter. Untcr-^den. Sebastian Wirtz, Landammanu uud Panuerherr; Johann Jmfeld, Alt-Landammann uud" Hauptmann, vonObwalden; Johann Walthart Lussi, Landammann und Panuerherr, pvu Ridwaldeu.Wolfgang Wikart, Statthalter; Christian Schön, des Raths,stcn Conferenz ist in Folge der Zumuthungen zusammenberufeu lvvrdeu, welche hie und da die Für-Diensten stehenden eidgenössischen Völkern den Bündnissen zuwider machen, z». Esbch,in der Versammlung ein Abgeordneter des Regimentes vom Oberst Sebastian Pilgeriu ZweyerÄ» welches in dem Herzogthum Mailand sich befindet, und berichtet, daß die dem Laudammann
^ gegebenen Versprechungen bis dahin unerfüllt geblieben seien, daß Markgraf Leganez und die spa-^^'iciere und Minister ihnen zusetzen, sich in des Herzogs pvu Savoyen Land und Provinzen brau-
Drohungen, daß sie dieselben ruinieren werden, tvenn sie sich dessen wei-zn erzwingen suchen; zugleich werde behauptet, der Markgraf könne nach seinem Gutdünken das^ Amew brauchen, und es stehe weder bei den Obrigkeiten noch beim Regimente, den Dienst zu quittieren.^ . ^geordnete bittet um Rath und Hülfe. In Betracht, daß ein solches Verfahren den Bündnissen^"ufe, den Orten zu Hohn, Spott und Schmach, den Rachkommen zum Schaden gereiche, wirdA Abgeordneten in der Person des Landammanns Abyberg an den Markgrafen von Leganez
b und ihm in seiner Instruction aufgetragen, in seinen Verhandlungen Anfangs auf dem WegeM erhalten zu suchen, daß die Obrigkeiten und das Regiment für ihre Ansprachen befriedigt wer-