1164 März 1640.
daraus vertrieben und, wie es in der Instruction des Freiherrn von Schwarzenberg heiße, die ^Breisach den Händen der Feinde entrissen werden könnte. Durch einen Ausschuß wird die kaiserlichegung verdankt, die Entschuldigung angenommen und das treue Festhalten an der Erbeinigung verIn Betreff der übrigen Punkte des Vortrags beruft man sich auf die von sämmtlichen Orten gegcErklärung und läßt es dabei bewenden, fl:. VII katholische Orte.j Der Bischof von Basel ersuchGesandten, die Abtretung der Schlösser Zwingen und Pfeffingen, des Delsbergerthales, die VersicherungSchlößleins Birseck und die Erleichterung der auf dein Dvmcapitel lastenden Beschwerden zur Vezu bringen. Die Gesandten sind der Ansicht, daß auf einmal zu viel verlangt werde, weisen den Bischof inSchreiben zur Geduld mit der Versicherung, daß man bei gegebener Gelegenheit immer wieder, wassei, zu erhalten suchen werde. Sobald jene beiden Schlösser würden abgetreten sein, würden von jedewzwei ehrliche Männer zu Besorgung derselben abgeordnet werden, welche monatlich mit 8 Solothuribezahlt werden sollen. Diese Summe in günstigem Zeiten ersetzen zu wollen, soll sich der Bischteinen Revers verpflichten. I. fVl mit Savohen verbündete Orte.j Die Herzogin Negentin»von Schbeklagt sich in einein Schreiben über die schändliche Verrätherei und Flucht des Obersten Amrhhn ^Einnahme von Turin und spricht die Erwartung aus, die Orte werden „einen mit Namen Grafvon Manta, der sich als eineil Ambassador von Prinz Thoma Präsentire" als solchen nicht uuu^^Das Schreiben wird in den Abschied genommen. Lucern soll es auch dem Obersten Amrhhndamit er sich verantworten könne, isz . Die Abgesandten der Herzogin von Savohen ersuchen, obgleich ^nicht instruiert, bei ihrem zweiten Erscheineil, die Gesandten möchten den Antonio Saluzzo dellaMa»tM ^voil den beiden Fürsteil Mauritio Cardinäle und Thömaso von Savohen, den von Ihrer Königl. Majesl^stellten Vormündern des Herzogs, abgeschickt worden sei, „in seiner Qualität" aichören. Die Gesandtenund Freiburgs erkläreil, daß sie keinen Befehl habeil, den Grafeil als einen Ambassador, noch weniger ab- ^ ^von der Vormundschaft Abgesandten anzuhören oder ihm den Ehrentitel Excellcnz zu geben; wenn er sich ^in keiner dieser Qualitäten, sondern als Abgesandten von beiden Fürsten präsentiereil wolle, so wolle» ^Lucern lind Freiburg die Audienz nicht abschlagen, is. sUri, Schwhz, Untcrwalden und Zug-1genannten vier Orte können zwar den Antonio von Manta ebenfalls nicht als einen vom der BornumsAbgesandteil anhören und ihm den Titel Excellenz geben, jedoch ihm als einem Abgesandten derFürsteil aus Savohen die Audienz gestatteil. Durch einen Ausschuß wird ihm dieser EntschlußBlos als Abgesandter vor der Sitzung zu erscheinen lehnt er ab; er kommt vor dieselbe als ÄM^,'von Savohen; die Gesandten von Lucern und Freiburg nehmen an der Sitzung nicht Theil.nun della Manta über die Verhältnisse der Vormundschaft lind die dadurch herbeigeführten Stw^^,sich verbreitet hat, eröffnet er den Gesandten folgende Wünsche: Wie die beiden Fürsten im Fall»nach ihrem Vermögen den mit Savohen verbündeten Orten zu Hülfe kommen werden, so möchten ^ihrerseits den Fürsten ihre Freundschaft und Liebe beweisen und das alte Büudniß ausrechtConlpagnieen des Regiments, welches unter dem Schein, Karl Emanuel zu dienen, die Waffen zuFeiilde brauche, zurückrufen. Ferner begehren sie, daß man dem Oberst Sebastian Pilgerin Zweher vo»erlaube, mit seinem Regiment, welches im Mailändischen diene, sich nach Pienwnt zu begeben, ^Städte, Orte und Plätze zu beschützen, welche dem verbündeteil Karl Emanuel gehöre». Endlich mau ^die beiden Fürsten anheischig, zu Beilegling der Streitigkeiten die Vermittlung der Orte »u'zun»^»^versprechen die rückständigen Pensionen nächstens zu bezahlen. Da die beiden Fürsten zu Bornum