März 1640. 11 gz
den?" ^ p lange nicht ablegen, bis des Kaisers lind des Reiches Feinde, die allinählig auch
. ^envssmschaft ^ bezwlingen, die dnrch unbillige Gewalt eingenommenen Festungen,
restituiert iuid hiedurch Friede und Ruhe herbeigeführt seien. Von der Erzherzogin hätteny,.^chl, vertraulich mitzutheilen, daß zu vem genairnten Zweck mit der Krone Spanien ein besonderes"> niß errichtet worden sei. Die Orte möchten darob keine „ungleichen Mißgcdanken" schöpfen, sondern) '»it den kaiserlichen Waffen verbinden. Die Erzherzogin gedenke für die Armee in die 6000 „Stuck"^ ia der Eidgenossenschaft anzukaufen. Man mochte den Ankauf und die für die Wegführung derselben. wichen Paßbriefc bewilligen, indem dieß der Erbeinignng und christlichen Liebe gemäß sei. — Man^^lese Anträge wegen ihrer Wichtigkeit in reifliche Verathung und läßt alsdann dnrch einen Ausschußi» verdanke den ancrbotenen gnädigen Willen des Kaisers und die Mittheilung des Artikels
^^'chm Conföderation^) im Vertrauen, daß selbige der Eidgenossenschaft keinen Schaden bringenIi», spreche zugleich das Bedauern über die Fortdauer der Kriegsnnruhcu aus. Was nun die Stel-
rekg, parken Anzahl Volkes betreffe, so sei man nicht so weit instruiert und müsse das Begehren aä^ nehmen. „Ihre Herren und Obern hätten sich des Kriegs niemals beladen, noch einmischenes ^ern in der Neutralität neben Observierung der Erbeinigung und Bündnisse sich gehalten." Weile»ts ^ ^lcdenstractation eher hinderlich sein würve und in der Erbeinignng nichts der Art ausdrücklich^gc> ^ ^ würden sich die Obrigkeiten schwerlich für etwas erklären, was nur mit höchster Gefahr desh^^nen Standes geschehen könnte. Man hoffe, daß der Kaiser diese Entschuldigung annehmen und daßmit dergleichen Zumuthungen verschont werde. Dem letztes Jahr gemachten Abschied gemäßdeic Ankauf der 6000 Stuck Früchte an den Orten gestatten, die solche entbehren könnten, und
i„ ^ ^ Personen mit Paßzedcln, Schiffen u. s. w. zu schleuniger Abführung möglichst behülflich sein^»dt daß auch der Kaiser die Erbeinignng jeder Zeit vollkommen halten werde. Die Abge-
^dlicieren hierauf, begehren eingehendere Erläuterung und bezeichnen die für den Frnchtkanf bereitsPersonen. In Ermanglung weiter gehender Instruction läßt man es bei der gegebenen Antwortstzu ^ ^!stes Jahr gefaßten Resolution verbleiben, ßs. In Bezug ans die Salzfuhrschiffe und dje Zoll-es ^ ersucht mau die Abgesandten dahin zu wirken, daß dergleichen der Erbeinignng zuwider-k. Neuerungen aufhören. «. (S. u. Thlwgall.) (S. n. Baden.) s. (S. u. Lauis.)tzx ^ u. Vier ennetb. Vvgteien überh.) z»'. Da allem Anschein nach die beiden kriegführenden^ ^^der den eidgenössischen Grenzen nähern und leicht der eine Thcil den andern auf eidgenös-kz^^diet treiben vdcr doch den Grenzbewohnern von der ungczähmten Soldateska Ungemach widerfahren!rix^. ^ ^lrd deßhalb eüle baldige Zusammenkunft fiir nothwendig erachtet, zn ivelcher jedes Ort cinei:bcj»g Gesandten abordnen soll, welche dann eine gute Anordnung treffen und selbige in ein Project
öüri^ um auf alle Fälle gerüstet zu sein. Jedes Ort wird seinen Entschluß hierüber unverzüglich
^ ^lttheilen. Zz. (S. u. Thlwgml.)
^ Verhandlungen der katholischen Orte.
^ katholische Orte nebst Glarus und Appenzell-Jnncrhoden.j Vor dem Beginn der allgemeinen
>>lh ^ ^'ffheinen die kaiserlichen Abgeordneten vor den Gesandren der katholischen Orte und entschuldigen^ ^ Tagsatzung in Lucern vom 14. März von Seite der kaiserlichen Legation nicht besuchtcm^' zweiten Sitzung den Gesandten die Frage vor, ob sich nicht Mittel^ fmdeu ließen, wie die vordcrösterreichischcn Lande wieder in den alten Stand gebracht, die Feinde