November 1639. 1153
^tcn nochmals den wegen des Schlosses Birseck gefaßten Entschluß bestätigen, well der Bischof denh"^nrch dort wohnen wolle; 4) sie möchten, weil den Wäldern des Bisthums großer Schaden/ä'ch zugefügt worden sei, daß die von Basel den besten Theil des Holzes an sich gekauft hätten, der-)eß Attentaten zuvorkommen und gegen Basel dieses Verfahren ahnden. Ueberdicß setzt die Gesandt-Rd ^ie iibrigen Gesandten von dem in Kenntnis;, was es bisher auszustehen gehabt habe,
^ ^ie wenig Erfolg die vom König von Frankreich durch den Ambassador Mcliand gegebenen Verspre-^habt hätten; seine Lage sei von der Art, daß es ihm zu schwer falle, länger in derselben zu^ ^ es bittet um brüderlichen, eidgenössischen Rath. So sehr es befremdet, daß trotz der Zusage der».^^tät zu Breisach in dem etwas scharf abgefaßten Schreiben an die XIII Orte, daß sie die drei^ "^'r, ""ter welchen Angenstein, abtreten werde, dieselben dennoch in des Königs von Frankreich Gewaltt»»' ^ ^ wenig man es verdenken könnte, wenn man nach ernsten Mitteln sich umsähe, um eine Aende-^bchuführeii, ^ will man dieselben doch noch nicht anwenden und vergleicht sich dahin, die Ge-» eii Freibnrg und Solothurn zu ersuchen, den; französischeil Ambassador vorzustelleil, wie sehr ihreblicht Obern bedauern, daß das so oft gegebene Versprechen der Restitution bis dahin unerfüllt ge-h. ^ l'ei. Man ersuche denselben, die Orte, welche noch in der Deutschen Gewalt seien, in die Hand der^ hcn Generale und Minister zu ziehen und sich kategorisch zu erklären, die Schlösser wieder in denj„ Stand zu setzen, wogegen die Orte versprechen, daß diese Plätze von ihnen besetzt werden und nichtHand kommen sollen. Wenn der Ambassador keine deutliche und entschiedene Antwort gebe, soerklärt werden, daß man Solothurn nicht rathcn könne, diese Last und Gefahr länger zu ertragen,^ "^h die andern Orte nach und nach darein gezogen werden könnten. Weil ferner der schwedischei>h ^^'ius Daler, welcher dermalen unter dem König von Frankreich steht, sich neuerdings gelüsten läßt,H^^rthalischen Unterthancn von der Ablieferung der Gefälle an den Bischof durch Mandate undjh "'^en abzuhalten, so soll der Ambassador ersucht werden, diesen Commissarins abzurufen. Was dasgehaltene Schreiben der Generalität zu Breisach und den Holzkauf der 'Stadt Base? betrifft, so^>iier Abgeordneten, je nachdem ihre Verrichtung bei Meliand ablaufen wird, darüber zu dis-
Auf die Frage der solothnrnischen Gesandtschaft, wie sie sich zu verhalten habe, wenn ihnen diec ^ Schlösser abgeschlageil werde, wird geantwortet, daß man, wenn ihnen an ihren Landenle^.^^chkeiten Drang, Roth oder Feindschaft zugefügt werde, an ihnen Bünde, Eid und Ehr' treulich,aufrecht halten und ihnen beistehen werde, sie zu schirmen; zu diesem Zwecke werde jedes Ort sichlex halten. Sollten sie genöthigt sein, zur Hülfe zu mahnen, so solle diese Mahnung an gcsammte Orteill^'Genossenschaft ergehen. «I. Da die Fürsten, in deren Diensten die eidgenössischen Völker sind, die-»»j,. ^ävider den Bündnissen und Capitulationen sogar zun; Angriffe gebrauchen und gegen die Obrigkeitenbersten und Hanptleute ihrer Schuldigkeit nicht nachkommen, so beräth man sich über die Mittel,^ eitständen abzuhelfen. Die früher schon beantragte Heimberufung wird mich jetzt nicht beschlossen,Gesandtschafteil ohne ^Instruction dafür sind, andere die Zeit dazu nicht passend finden; hin-htzxz beschlossen, gegenüber einzelnen Fürsten einen solchen Anfang zu machen, daß man gehörigen-> abnehmen könne, daß dergleichen Unordnungen den Obrigkeiten unerträglich seien. Gegcn-"äkreich nun wird durch ein Schreiben dem Ambassador diese Absicht notificiert und auf die be-^ ' Beschwerden hingewiesen, zugleich auch erklärt, daß man bis künftigeil Januar einen definitivenerwarte und auch zuversichtlich hoffe, man werde inzwischen für die noch schwebenden Forderungen
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