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November 1639.
siZe.
Conferenz der katholischen Orte.
Äncern. t«3v, 3. bis K. November.
Staatsarchiv Liiccr«. Wlch.lla anno tszg. Bd. XXIX. W.S7S.
Gesandte: Lucer n. Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß und Stadthauptmann; Heinrich Fleckcnst"^Ritter, Statthalter und Pannerherr; Jakob Bircher, Alt-Bauherr; Ludwig Meyer, Kornhansmeister,des Raths. Uri. Johann Walthart Im Hof, Landammann; Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Alt-M"ammann. Schwyz. Jtal Neding, Landammann und Pannerherr; Diethelm Schornv, Alt-Landam>»a"^Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Statthalter. Unterwalden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landa»»"^'Marquard Jmfeld, Alt-Landammann, von Obwalden; Bartholomäus Odermatt, Landammann, vonwalden. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; Jakob Andermatt, Seckelmeister. Glarns.
Tschudi, Alt-Landammann. Freibnrg. Peter Heinricher, Seckelmeister. S olothurn. Johann '
Seckelmeister; Mauriz Wagner, Bauherr. Appenzell-Jnnerrhoden. Jakob Wiser, Landa»""^und Pannerherr. St. Gallen. Georg Nenner, Neichsvogt zu Wyl.
!». Der unlängst angelangte neue päpstliche Nuntius, Hieronymus Farnese, Erzbischof zu Patras, ^einem ansehnlichen Ausschüsse in die Sitzung abgeholt, übergibt sein apostolisches Breve nebst eine>"gleitschreiben des Cardinal-Protectvrs Barberini und rügt auftragsgemäß die üble Behaüdlung, welcheGotteshaus Einsiedeln von Seite derer von Schwyz zu erdulden habe. Da die Sache Gott geweihte 1' ^soncn betreffe, „sei er nicht außer Sorge, daß da nicht die vulla oooncuz äomini Statt und PlatzEr wolle zwar kein Urtheil fälle», aber den Gesandten die Heiligkeit des Ortes, die Verehrung, welche ^ ^selbe in ganz Deutschland genieße und das herrliche Kleinod der Befreiung der Eidgenossenschaft ,
stellen. Er fordert Schwyz auf, die Sachen in den alten Stand zu setzen, seine Ansprüche den kathobtz^Orten, seinen Mitcidgenvssen und Freunden zur Entscheidung zu übergeben und seine Nechtsame rhur" ^ihm vorzulegen, wobei er sein Bestes thun werde, daß es sein gutes Recht erhalte. Zugleichden katholischen Orten auch den Bischof von Basel. Schwyz erwidert, daß es sich dessen nicht versehe"da es schon zu wiederholten Malen den Entschluß seiucs Ortes eröffnet habe; es sei jedoch nichtwenn der Nuntius einen Tag und Ort bestimme, seine Rechte darzuthun, in der Hoffnung, man werde ^das Gotteshaus zur Ruhe weisen. Die übrigen Gesandten sehen darin den Weg zu einem Verglei )sbahnt, bieten dazu ihre Dienste an und wünschen helfen zu können, daß die Versöhnungwerde. Dem Nuntius wird durch einen Ausschuß ein Gegencompliment gebracht und ihm die Versus ,gegeben, daß die Orte nichts unterlassen werden, jenen Streit beizulegen. Schwyz wird durch einersucht, zu was es sich anerboten, baldmöglichst in's Werk zu setzen. Ferner wird dem Cardinalüber den Stand der Sache geschrieben und der Prälat von dem Anerbieten der schwyzerischen .x»,in Kenntniß gesetzt, sowie auch von der Geneigtheit der Orte, das Ihrige zur PacificationI». (S. u. Baden.) v. Es erscheint Thoman Heinrici, Abgeordneter des Bischofs von Basel, in der ^und legt den Gesandten folgende Bitten seines Herrn vor: 1) Sie möchten ans Mittel bedachtihm die drei Schlösser und das Delsbergerthal wieder eingeräumt werden tonnte; 3) daß derDaler von seinen neuen unbilligen Znmuthnngen abgehalten und der Bischof bei demjeiügen gefth^'^ ^möchte, was seit des Herzogs von Weimar Tod die Generalität zu Breisach erklärt habe; 3) die ^