November 1639. izzl
^eicrtm Kronen, Churfürstcn und Stände an die XIII Orte verlesen. In demselben wird geantwortet,^ sie das Münsterthal zur Disposition des Königs von Frankreich gestellt hätten, Angenstcin an Solo-abtrctcil; fernere Begehren möchten sie an den Herzog von Longueville stellen. Was die Beschwerden^ die von ihrem Kriegsvolk begangenen Unordnungen betrifft, so stellt das Schreiben denselben eine An-hält Meegen, zu welchen namentlich Leute ans der Grafschaft Baden Anlaß gegeben^ Die Armee werde von den Grenzen abgeführt werden. Uebrigens befremde es, daß in den^ ll'^ben noch Drohungen angehängt seien; durch Drohungen würden sie sich keineswegs schrecken lassen.^ m die Orte sich zu Thätlichkeiten hinreißen lassen, so würde man auch Mittel dagegen zu finden wissen.
den Conscquenzen könnten die Eidgenossen sich die Excmpel bei ihren Nachbarn vor Augen stellen,»ch - ziemlich scharf ist, so nimmt man die von Baden aus an sie ergangenen Schreiben vor
llndet, daß dieselben etwas bescheidener hätten verfaßt sein dürfen. Man wird deßhalb diese „passiv-en / ^W^chheit" dein Landschrciber gelegentlich untersagen. I». Wegen der Mängel und Auslassungen^ Men und vorletzten Abschied von Baden wird im Namen der evangelischen Orte an die dermalen zuversammelten Rathsbvtschaften der katholischen Orte geschrieben und der Bcisitz eines evangelischen^ ^^isten begehrt. Ferner wird für nothwendig erachtet, daß jedes Ort den letzten Abschied dein"chn,> zurückschicke, die erforderliche Verbesserung begehre und denselben ohne diese nicht wieder au-fist soll man allerseits nachschlagen und einander mittheilcn, was je zu Zeiten in den Abschiedensim ^ gemacht worden seien. «. (S. u. Baden.) «R. Basel hält abermals an, daß man das Defen-^ "csen nicht ganz aufgeben möchte. Die kriegführenden Parteien seien zwar mit ihrem Volk von den^ggczogen, die Zeitumstände seien aber doch sehr veränderlich, seine Herren und Obern wollten»icht ^ ^ Zürich, Bern mW Glarns sind der Ansicht, die Gefahr sei dermalene-. groß; überdies; sei zu Baden ein allgemeines Defensivnalwerk verabschiedet worden, welches, wenn^^ang nehme, das andere unnöthig mache. Schaffhansen wünscht, daß man nicht mehr zögere.^c»i sich dazu geneigt, daß zu Erleichterung von Basels beständigen Znsätzen in Zürichs und Berns""gefähr 200 Mann geworben, besoldet und ihm zugeschickt werden. Zürichs Gesandtschaft, hicfürhg. ^^tuctivn, nimmt diesen Vorschlag in den Abschied, t . (S. n. Uznach und Gaster.) t. Schaff-^^chtet, paß, obgleich die Belagerung von Hohentwiel aufgehoben sei, Oberst Keller zu Lindau die^ste/ ^ ^ Schaffhausen fahren lassen wolle, es wäre denn, daß für dieselben Cantion ge-wicht Weil den evangelischen Orten an der beschleunigten Abfuhr des Salzes und anderer Dingeist „ gelegen ist, so könnte man die Cantion wohl geben, auch der Generalität zu Breisach schreiben,Commandanten ans Twiel befehlen, daß den Schiffen auf dem Rhein kein Schaden zugefügt^»ke ^ übrigen Gesandten finden dieß bedenklich und nehmen deßhalb die Sache zu fernerm Nach-" den Abschied.
Man sehe auch in dcin Abschnitte Hcrrschaftsangclcgcnhcitcn:
^Stci/ Art. 201. Localis.
" Uznach ,„,d Güster. «. Art. lil.
. Äu z». dem Baslercxcmplare der Abschiede von 1li39 liegen eine Anzahl von Ausstellungen,^ an den bisherigen Abschieden gemacht wurden.