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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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1151
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November 1639. izzl

^eicrtm Kronen, Churfürstcn und Stände an die XIII Orte verlesen. In demselben wird geantwortet,^ sie das Münsterthal zur Disposition des Königs von Frankreich gestellt hätten, Angenstcin an Solo-abtrctcil; fernere Begehren möchten sie an den Herzog von Longueville stellen. Was die Beschwerden^ die von ihrem Kriegsvolk begangenen Unordnungen betrifft, so stellt das Schreiben denselben eine An-hält Meegen, zu welchen namentlich Leute ans der Grafschaft Baden Anlaß gegeben^ Die Armee werde von den Grenzen abgeführt werden. Uebrigens befremde es, daß in den^ ll'^ben noch Drohungen angehängt seien; durch Drohungen würden sie sich keineswegs schrecken lassen.^ m die Orte sich zu Thätlichkeiten hinreißen lassen, so würde man auch Mittel dagegen zu finden wissen.

den Conscquenzen könnten die Eidgenossen sich die Excmpel bei ihren Nachbarn vor Augen stellen,»ch - ziemlich scharf ist, so nimmt man die von Baden aus an sie ergangenen Schreiben vor

llndet, daß dieselben etwas bescheidener hätten verfaßt sein dürfen. Man wird deßhalb diesepassiv-en / ^W^chheit" dein Landschrciber gelegentlich untersagen. I». Wegen der Mängel und Auslassungen^ Men und vorletzten Abschied von Baden wird im Namen der evangelischen Orte an die dermalen zuversammelten Rathsbvtschaften der katholischen Orte geschrieben und der Bcisitz eines evangelischen^ ^^isten begehrt. Ferner wird für nothwendig erachtet, daß jedes Ort den letzten Abschied dein"chn,> zurückschicke, die erforderliche Verbesserung begehre und denselben ohne diese nicht wieder au-fist soll man allerseits nachschlagen und einander mittheilcn, was je zu Zeiten in den Abschiedensim ^ gemacht worden seien. «. (S. u. Baden.) «R. Basel hält abermals an, daß man das Defen-^ "csen nicht ganz aufgeben möchte. Die kriegführenden Parteien seien zwar mit ihrem Volk von den^ggczogen, die Zeitumstände seien aber doch sehr veränderlich, seine Herren und Obern wollten»icht ^ ^ Zürich, Bern mW Glarns sind der Ansicht, die Gefahr sei dermalene-. groß; überdies; sei zu Baden ein allgemeines Defensivnalwerk verabschiedet worden, welches, wenn^^ang nehme, das andere unnöthig mache. Schaffhansen wünscht, daß man nicht mehr zögere.^c»i sich dazu geneigt, daß zu Erleichterung von Basels beständigen Znsätzen in Zürichs und Berns""gefähr 200 Mann geworben, besoldet und ihm zugeschickt werden. Zürichs Gesandtschaft, hicfürhg. ^^tuctivn, nimmt diesen Vorschlag in den Abschied, t . (S. n. Uznach und Gaster.) t. Schaff-^^chtet, paß, obgleich die Belagerung von Hohentwiel aufgehoben sei, Oberst Keller zu Lindau die^ste/ ^ ^ Schaffhausen fahren lassen wolle, es wäre denn, daß für dieselben Cantion ge-wicht Weil den evangelischen Orten an der beschleunigten Abfuhr des Salzes und anderer Dingeist gelegen ist, so könnte man die Cantion wohl geben, auch der Generalität zu Breisach schreiben,Commandanten ans Twiel befehlen, daß den Schiffen auf dem Rhein kein Schaden zugefügt^»ke ^ übrigen Gesandten finden dieß bedenklich und nehmen deßhalb die Sache zu fernerm Nach-" den Abschied.

Man sehe auch in dcin Abschnitte Hcrrschaftsangclcgcnhcitcn:

^Stci/ Art. 201. Localis.

" Uznach ,,d Güster. «. Art. lil.

. Äu z». dem Baslercxcmplare der Abschiede von 1li39 liegen eine Anzahl von Ausstellungen,^ an den bisherigen Abschieden gemacht wurden.