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März 1639.
Kaisers und das der Erzherzogin Claudia hätte beantworten können, so will man doch, weil in je»""Schreiben auf eine baldige ansehnliche Gesandtschaft hingedeutet worden ist, dieselbe vorerst erwarb«I. Freiherr von Schwarzenberg, welcher im Begriff steht, nach Wien sich zu begebeu, bietet s""°Dienste am Hofe daselbst an. Es wird ihm durch einen Ausschuß gedankt und ein Begleitscheinbewilligt, im Falle er eines begehrt, v. Da die Freifahnen und andere unerlaubte Werbungen »»«""noch fortbestehen, ja sogar von Neuem sich zeige», wird der an die Amtleute in den Vogteien erlas!""Befehl erneuert und der Gubernatvr in Mailand an das jüngst von Brunnen aus an ihn abgega»g""Schreiben erinnert, t. Aus das früher den Orten schriftlich mitgethcilte Schreiben gemeiner III Bü>^soll freundlich, doch unverbindlich geantwortet werden. (S. u. Baden.) I». (S. n. Nheinth^
i. (S. u. Thurgau.)
Man sehe auch im Abschnitte Hercschaftsangelegenheiten:
LailtMllfschnft TlMMtt. i. Art. 16t. Getteshiinscr, Klöster.
Landvontci Nhciitthal. I». Art. 70. Ewiger Versprach.
Grafschaft Baden. Art. Igt. Locales.
8S1.
Conferenz der IV evangelischen Städte.
Aaran. 1639, 15. März (5 a. K)
Staatsarchiv Zürich. (Zost. Xll. 148. toi. 83.
Gesandte: Zürich. Salomon Hirzel, Burgermeister; Haus Heinrich Müller, Seckelmeister.
Franz Ludwig von Erlach, Schultheiß; Johann Rudolf Willading, Vcnner. Basel. JohannWettstein, Oberstzunftmcister; Bernhard Brand, des Raths. Schaffhausen. Johann Jmthuru, B»»Imeister; Johann Jakob Ziegler, I. II. I)., Obherr und des Raths.
Diese Conferenz versammelt sich auf Begehren der Stadt Basel und wegen des letzten kaiseel».Schreibens an dip XIII Orte, worin eine Tagsatzung begehrt wird; deßgleichen wegen des wichtige» gtrags, den der spanische Gesandte unlängst zu Luceru vor den katholischen Orten gehalten hat, und ^den evangelischen seither auch mitgetheilt worden ist. z». Wegen der unmittelbaren Nähe der beide»lichen Armeen, der Gefahren, denen besonders Basel und Schaffhauseu ausgesetzt sind, wegen derrungeu der Kaiserlichen, sie müßten einen Paß über den Rhein haben, um den Krieg in der Nachbarb'^fortsetzen zu können, und weil die Wcimarischen sich verlauten lassen, sie würden, sobald jenes geseh^u -Gleiches thun, so daß beide Parteien sich der Hülfsmittel der Eidgenossenschaft zur Führung des KUbedienen würden; weil ferner die Grenzen längs des Rheins meist schlecht verwahrt sind, wird M ? ^nvthwendig erachtet, daß man zu dem im verwrchenen Jahre verabschiedeten und seither mehri»»^Sprache gebrachten Defeusionswerk in Gottes Namen schreite und also 1200 bis 1800 Alaun zueiniger Reiterei beförderlich aufstellen sollte. Es waltet dabei noch die Berücksichtigung, daß je»r „Städte durch die schon lange dauernde Unterhaltung von Garnisonen erschöpft sind, daß sie frühesandern bedrängten Ständen große Summen vorgeschossen haben, daß die Berthcidigung des Land"-dem Auszug des,,Landvolkes nicht nachdrücklich durchgeführt werden könne, da dasselbe bald unwillsti ^müde werde und sich keineswegs commandieren lasse, sondern bald wieder nach Hause eile. „Besser sil