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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1639. 1121

^hann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Landaininann; Johann Walthart Im Hof, Statthalter. Schwhz.val Reding, Landammann und Panncrherr; Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter. Unter-valden. Marquard Jinfeld, Landammann, von Obwaldcn; Kaspar Leu, Ritter. Landaininann, vonwtvalden. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; Jakob Andermatt, Seckelmcistcr; Christian Schon,t-Landschreiber. Freibnrg. Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. Appenzell-Jnncrrhoden.Zii^v" ^Mr, Landaininann. Abt St. Gallen. Georg Dietrich, Ritter; Georg Renner, Neichsvogt

Don Diego Saavedra Fajardo, außcrordeiitlicher Ambassador des Königs von Spanien, erscheint,geholt durch einen Ausschuß, vor den Gesandten und stellt denselben in einem längern Vortrage die Ge-für die Eidgenossenschaft vor, wenn Burgund unter französische Herrschaft kommen sollte. Schon" hatten ihre Vorfahren König Heinrich IV. gegenüber erklärt, daß sie dieß nicht zugeben werden; sie)ten sich über die Mittel berathen, dem vorzubeugen; der König werde dazu behülflich sein. Darauf^ auch ein Schreiben des französischen Ambassadors Meliand verlesen, iii ivelchein er sich äußert, daß^^aiilineii habe, die Feinde seines Königs gehen unter allerlei Vorwänden darauf aus, die Geister zu^accupsiiim und dem Bündnisse mit Frankreich Abbruch zu thun; er bitte die Gesandten, jenes Bündniß^dächtiiiß zu behalten und denjenigen keinen Glauben zu schenken, welche zwischen dem König^ 'huen Zwietracht stiften wollen. Bei der Behandlung dieses Gegenstandes verhehlt man sich nicht, daß^ uothweiidig sei, auf guter Hut zu sein, damit man nicht das schwere Ungewitter des Krieges über^^lgene Land bringe, daß Einniüthigkeit in den Entschlüssen von größter Wichtigkeit sei. Da aber bei^^'^llhreibung Tages von dem zu berathenden Gegenstands: keine specificierte Andeutung gegebendaher auch keine einläßliche Instruction ertheilt worden ist, so kann Don Diego keine bestimmte Erklä-^ ^ gegeben werden, sondern es wird die ganze Sache in den Abschied genommen. Durch einen Ausschuß wird^ königliche Affection verdankt, das Resultat der Bcrathung notifieiert und er ersucht, sichdaiiisi^ etwas näher zu erklären, welche für jenen Zweck in Anwendung könnten gebracht werden,^ Obrigkeiten sich um so besser entscheiden könnten. Don Diego spricht darauf in seiner schriftlichenWunsch ans, die Gesandten möchten sich unter Vorbehalt der Ratification von Seite ihrer^ und Obern dahin erklären, daß, wenn der König von Frankreich und seine Anhänger nicht aufhören^"fechten und die Plätze und Oerter daselbst einzunehmen, man sich mit dein König vonD ^ vereinbaren werde, um Burgund wieder zu erretten und in den alten Stand zu setzen. Diese^ Vatio,, sollte in bester Form ihm übergeben, den französischen Ministern, dem Herzog Bernhard vonübrigen Eidgenossen zur Kenntniß gebracht und inzwischen der französische Aufbruchwerden. Bei der Verhandlung über diese Antwort kommt man zu dem Schlüsse, daß es noth-ge>v ^ ^ ^vse Sache einer beförderlichst zusammenzuberufenden Tagsatzung der XIII Orte und der Zu-^^dten vorzulegen. Uebrigens sollen die Orte ihre Erklärungen Lucern übermitteln, welches dann DonI>. ^ävoii Kenntniß geben werde. Durch einen Ausschuß wird derselbe von diesem Beschlüsse benachrichtigt,»»d P^ St. Gallcn.j Da die Mittel, welche Zürich und Basel zu Beseitigung der neuen zu BreisachObiger Gegend eingeführten Zollsteigerungeu angewendet haben, ohne Erfolg geblieben sind und die Sache^lür ^ Consequcnzen sein könnte, wenn man sie hingehen ließe, so stimmt die Mehrzahl der Gesandtenersuchen, einallgemeines" Schreiben deßwegen an den Herzog Bernhard zu erlassen undwie Copie davon mitzutheilen. t . Obwohl man der Ansicht ist, daß man das jüngste Schreiben des

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