Januar 1639. - 1117
bc>u^ ^ Sterbenslaufe uud auf das Bedürfnis; des Volks zum Schutz des Vaterlandes und zum Fcld-' Im Fall der Einwilligung müsse man dafür besorgt sein, daß die Obersten und Hanptleute sich nicht^ M den Inhalt des Bundes brauchen lassen, daß die Obersten nicht hinter dem Rücken der Hauptleute^ 'Mieren, dieselben nicht, wie früher geschehen sei, ans irgend eine Weise übervortheilen, und daß sie keineGerung der Fähnlein oder andere Neuerungen der Art gestatten. — Bern erklärt sich dahin, bei denMwärtigcn Zeitumständen und der Beschaffenheit dös Begehrens sei die unbedingte Einwilligung am. I ^ man im Nothfall keine auswärtige Hülfe als von Frankreich zu erwarten hätte und der Aufbruch^ Erhaltung des Königreiches begehrt werde. Den Obersten und Hauptleuten solle beilllchworenen Eide auferlegt werden, sich nicht wider den Inhalt des Bundes braucheil zu lassen oder^mmrungcii zu gestatteil. — Evangelisch Glarus glaubt Gründe zu haben, den Aufbruch abzuschla-Namhaftes an die alteil Forderungen bezahlt werde. Ueberdieß hätten ihre katho-»iid^ ^'^andleutc, die doch nicht mehr als ein Viertel der Mannschaft haben, bei den Hauptnlaiinschaften^ sonst bisher immer den Vortheil gezogen. Es verlaute, daß denselben noch ein Fähnlein unter das altebewilligt sei; in diesem Falle hätten die Evangelischen an fünf Fähnlein vder Compagnieen,ic aus dein Land Glarus in des Königs Diensten seieil, nur den zwanzigsten Theil, an einer Com-Theil. Evangelisch Glarus gedenke dem Ambassador wegen dieser schimpflichen undh^»^lflichcn Sache Vorstellungeil zu machen. — Basel lind Schaffhallseil erklären, bei den dermaligendie ^ ^'^'M wäre es eigentlich nvthwendig, daß man ihnen zu ihrem Schlitze Volk schickte. Wenn jedochbesonders die evangelischen, einwilligten, wollten sie jedes anch ein Fähnlein geben, damitz^"^mclls sie, besonders Basel, wie vor drei Jahren, den Unwillen Frankreichs fühlen müßten. —^^,^'Äußerrhoden will einwilligen, wenn ihm zuvor ein verfallenes Fried- und Nercinungsgeld bezahltganzes Fähnlein zugetheilt wird, indem es keine getheilte Cvmpagnie mehr haben will.
884.
^nfereilz der evangelischen Städte , evangelisch Glums und Appenzelt - Auszerrhodenwährend der gemeineidgenvssischen Tagsatzung zn
Solothnrn. 11139, 19. und 29. Januar (9. u. 10. a. K.).
TtantSarchiu Zürich. (lest. Xll. 146. tol l.
^sandte: Die im Absch. 882 angegebenen.
berichtet, was für beschwerliche Zuuluthungen ihm die Zeit her wegen der Belagernng undAe^ ^ ^^bt Breisach voil Seite der beiden kriegenden Parteien gemacht worden und wie viel Nn-ihm widerfahren seieil; es werde bezüchtigt, die Uebergabe Breisachs verschuldet zu haben, in-ahg. ^ ^tzoimarischeil voil Basel aus Fürschub gethan, den Kaiserlichen dagegen Mahlen und Backen^ Morden sei, tvie der General Götz an den Herzog von Lothringen geschrieben habe, während»ilt> ^Mntheil klar z>l erweiseil wäre. Basel werde dcßhalb von verschiedenen Orten her durch hoheehx '^bere Standespersoilen bedroht, und öffentlich werde ausgesprochen, man müsse zuvor Basel haben,^ ^^älch tviedergetvinnen könne. Die eingelangten Warnungen, deßgleichen die Gewaltthätigkeiten,m Zeit her an Basler Bürgern hie und da im Reich verübt worden seien, leisteten den genügenden