November 1638.
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wffeiid diejenigen Personen, welche in unser g. l. a. Eidgenossen von Schwhz Ungnade gefallen oder anchdabei möchten begriffen und verdächtig worden sein, bitten wir unsere g. l. Eidgenossen, ihnen einen^ ^'Meinen Pardon und Verzeihung zu ertheilen. Ebenmäßig ist unsere Bitte an Ihr Fiirstl. Gnaden,^ sie denjenigen, die unter dieser währenden Ungleichheit (sich) wider sie verfehlt hätten, auch verzeihenw'd Zwar unfern allerseits Oberkeiten zu sonderen Ehren und Gefallen, wie auch WicderbringungMten alten hievvr gepflogenen Freundschaft. 5) Und diewcil verschinene Jahre, wie bewußt, unserea. Eidgenossen von Schwhz neben andern lobl. katholischen Orten zu Schutz und Schirm des liebenAlands mit ihren Zeichen ausgezogen und dahero zu einem allgemeinen Anlag verursachet worden, sowir nicht unbillig, daß bei damaliger Gestaltsame unsrer l. a. Eidgenossen die Waldleute darin be-^ llm, und daß auch künftiger Zeit bei dergleichen nothwendigen, unentbehrlichen Zufällen des Vaterlandes^aldlcute schuldig sein sollen, den Kosten, was es sich ihrem Antheil nach beziehen wird, austragen zu6) WgZ demnach sollst für andere Particularsachcn in Span liegen möchten, erbieten wir lins,k»„i ^ Fwißes das Beste in allweg darzuzutragen llnd mitznlvirken, auf daß die hocherwünschte voll-^ '»entiche Versöhnllilg wiederbracht l»ld fortan unzertrennlich erhalten werde. Hicneben sollen auch alleSache halb zwischen beiden Theilen verloffeile spänige und hitzige Schriften, Wort lind Werk dnrch-nach allfgehebt, todt liild ab und beiderseits an ihren Ehren, Glimpf, Reputation lind^ Wnz llililachthellig, liiipräjlidicierlich heißeii, sein und bleiben, auch derselben gegen einander zuri,s> sürhin nicht mehr gedacht werden: und dieß um dieser in der ganzen Christenheit so hoch gc-Rl Madreichen und von Gott selbst geheiligten Waldstatt willen, wie anch besserer Erhalt- und Fort-^ ^ ^ betrübter Zeit und Läufen und hochnothwendigen Ruhestands und beständigeil frcund-wicl'! ül lmserm lieben allgenleinell Vaterland, darzu iilin ivir von Gott dein Herrn seinen gnad-
^ Segcn herzlich ivünscheil.
^'helb' ^ frcllndliche Antivort des Königs von Spanien ans das im März von Badeil aus an
^ ,^'^w,e Schreiben, betreffend die Freigrafschaft Burgund, verlesen, des Inhalts, daß er widerei»^^^ichen Potentaten Krieg erregt, auch weder den Frieden, noch die Suspension der Waffen nochkeine ^'Ütillstand ausgeschlagen habe, wenn die Gleichmäßigkeit gehalten worden sei; daß er ferneri»^ ^iire Allsprache für sich habe, denn allein die, daß er auf dem beharre, daß jedermann das Seinige^Mellt und daß Alles in den alten Stand gesetzt werde, und das sowohl in General- als^ "tsache», ^ es seine Freunde und ewigen Bundesgenossen der Grafschaft Burgund berühre.
877.
Conferenz von Zürich, Schwyz und Glarus. .
Rapperswyl. 163», 24. bis 26. November.
TiaatSarchiV Zürich. Tr.M. S. l».
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