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syn werdent: ward hieruf von denselben im Novembri nechst abgeloffnen sechszehenhundertdryßigisten Jahrs, by damahln alhie gchaltner gcnreiner Tagleistnng gut erachtet, daß ermcltnlieb Eidtgnossen des Lands Glarcis von beiden Religionen jcdcrtheil von zweyen der besagte» e» ^Orten gewüßc Schids- und Mittelspersohnen erkiesen möchte, welche sh init ein anderen zeverei» ^understehen theten. Und so dann wir zu söllichem ernambset imd angesprochen, auch darzu von »nllHerren nicd Oberen aller Syths vermögen und init nothwendigem Bevelch und Gwalt abgeht ^worden, habent wir ihnen nnßeren lieb Eidtgnossen beidershts Tag med Malstatt deßwege»bestnnbt cnld angesetzt, da dann als Abgesandte vor uns erschinnen sind, die Edlen, vesten,ehrvesten, fürsichtigen, whsen Herren, icamlich (folgen die Namen der oben genannten Schiedherrenh ^nach dein wir nun dieselben zu etlich underschidlichen Mahlen in ihren Für- und Widerbringen, ^Begehren aicgchört, darüber des Geschäfts Umbstünd und Gstaltsamme in flhssige Berathsch^gezogen und crduret, so habent »vir vor anbertterter Bevogtigungssach cmd etlicher anderer 4halber uns hernach volgender gütlicher Mitten, mit wüssenthafter Thädnng und unvcrbindtlich,allein uff gutwillige Annemmnng oder Abschlachnng der Interessierten einhelligklich vergliche»,deic Abgesandten beidershths inn Schrifft zugestelt, mit fründt-eidtgnössischem Ansinnen und jsh solche an ihre Herren Principalen, Herren Landtammann, Rath und Landtlüte des Landsvon beiden Religionen zu ihrer Widerheimbknnfft wollen lassen gelangen und dahin handle», dw^ihrer darüber fassender Resolution und Entschlusses innert einer bestimbten Zht möchten berichtet »»' ,Und sind nämlich diß die angezogenen Mitel: Diewhl die Underthaneic iic den beiden Vogtehenund Gastels der catholischen Religion zugethan, auch der Antrag von wolermelten nnßerengnossen zu Schwhtz allein geschehen, wie oben gemelt, soll die Verwaltung derselben, wann dee ^gang an dem Land Glarns ist, von Persohnen nß der Zahl der catholischen Landtlüthen bestell, .wyl hinwiderumb die Underthanen der Grafschaft Werdenberg zu der evangelischen Relich^^,,,,bekenneiw, auch anstatt der benanten beiden Vogtehen den 'evangelischen Landtlüthen zuGlarns ein Ersatzung gebürt, so soll die Vogteh Werdenberg allein von Persohnen der e^b^^Religion besetzt werden, mit der ußtrnckten Erlüthernng und Erklärung, daß solch verordnete ^ ^tignng für keine Sönderung ald Theilnng der Vogteyen oder Stands zwüschent den Evangelisch^^,Catholischen des Lands Glarns nit sölle mögen verstanden noch angezogen, sonder cintziguff die Persohnen sonderbar, und die dahar denselben zufallende Nutzung, welchen die vögtli^, ^waltnng in Nammen des gantzen Lands anverthrnwt wirt, erstreckt und ußgediitet werden, unddurch diß, nmbs Besten und inehrer Verthrnwligkeit willen gesuchte Mitel weder den catholischen ^ .lüthen an Werdenberg, noch den evangelischen an Utznach und Gastet gantz nichts benvnunen, ^beiden Theilen, und also dem gantzen Land zeglych in aller und jeder dißer drhgen VogtehenFormb vorbehalten, unanberürt und nngeschwecht heißen, shn und verblhben söllent ^alleNechtsammen, Frey- und Gerechtigkeiten, es seyge der Jurisdiction, Mannschaft, Päßen, eidtgndhReiß- und Ußzügen, Appellationen, Anneunnung der Rechnungen von Vögten und Gsandte», " Fl-üchen niid in den gemeinen Landt-Seckel gehöriger Gesellen und Nutzungen oder anderer Ding^^^iwie die Nammen haben, auch in allen und jeder dißer drehen Vogteyen an das Land Glar>w ^ ^und gebracht worden syn möchten; und soll hiemit auch dewederer Theil befügt syn, by dcnsezugehörden ichtwas zu alienieren und znvercnderen, sonder dieselben in ihrem Wäsen gelassen