Februar und März 1637.
1071
84«.
Conferenz von Zürich mit dem Abt von Fischingen.
Fischings!». 1638, 2V. und 2t. Februar.
Staatsarchiv Zürich. Urkunden der Stadt und Landschaast Zürich. Nr. 428.
^ Gesandte: Zürich. Hans Jakob Füeßli, des Raths; Hans Heinrich Waser, Stadtschreiber. Gottes-^ Fischingen. Abt Placidus.
Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsangelcgenheitcn:
^Üchaft ThurMl. »—e Art. 324—326. Neligionssachcn :c. v—N» Art. 327—329. Ncligionssachen zc.
«l. „ 239. Vogts- und Waiscnsachcn.
847.
Conferenz von Zürichs Bern, Lucern, Freiburg und Svlothurn.
Solothnrn. 1K38, t«. Marz (6 a. K )
Staatsarchiv Zürich. vost.XII. 147. tÄI.SS2. Staatsarchiv Luccr». Absch. <Ie-rnno 4W8. Bd. XXVIll. loi. 72.
^ ^sandte: Zürich. Salomon Hirzel, Bürgermeister. Bern. Niklans Dachselhofer, Schultheiß;^^Sturler, des Raths. Lucern. Jost Bircher, Schultheiß uitd Stadthauptmanii; Laurenz Meyer,und des Raths. Freiiburg. Johann Daniel von Montenach, Ritter. Solothnrn. Johann^ Aü-Schultheiß; Heütrich Grünin, Hieronymus Wallier, beide Stadt-Seckelnieister; Urs Von Arx,'°U">iau,t uud des Raths.
b>lr/ ^^ November vorigen Jahres an den König von Frankreich wegen Wiedereinführung der^ Neutralität gerichtete Schreiben ist bis dahin keine Antwort erfolgt. Sodann hat der
Ate q^ Freigrafschaft Burgund, Herr de la Costc, neuerdings bei mehrern Orten angehalten, dieses^ ^ zu befördern; Zürich hat deßhalb diese Conferenz ausgeschrieben. ». Eidgenössische Begrüßung,sei . beschlossen, den französischen Ambassador anzufragen, ob .von dem Köllig eine Antwort angelangt^t ^ ^ eineil andern Befehl erhalten habe, etwa „einen Gegenwurf" zu thun. — Der Ambassador^'Ugliches Credeutialschreiben vor und hält hierauf nach Verweigerung einer schriftlichen AutwortVortrag des Inhalts, es wäre eine große Ungleichheit, wenn der Köllig sich mit dendie als Unterthailen in einen Tractat einließe; zweitens würde es eine Ungleichheit sein, wenn
llH^^asischeii „gestehet und die im Herzogthum mitanhangende Lande unterdrückt werden." Dein
de»i tz Frieden werde die Neutralität eher hinderlich sein. Das Herzogthum würde von andern mitKönig von Spanien linierten Fürsteil und Ständeil dadurch vor weiterer Invasion nichts? ^ben. Ju Betreff der Bezahlung der Obersten und Hauptleute der vier Regimenter möchtei>/ ^eerzehn Tage gedulden, da alsdann die Zahlung bestimmt erfolgeil werde.
^ Ziehung auf die übrigen ausstehenden Zahlungen hoffe er bald eine günstige Antwort zu erhalten;
^er Kallfleute solle künftig ebenfalls kein Eintrag geschehen. —Nochmals verwendet man sich^ffe ^ ^"l Alnbassador für die Neutralität der Freigrafschaft, sticht dessen dagegen gemachte Ein-^3 st? ^^^Üten uild theilt ihm ulit, daß mail ilicht llllr deßwegen, sonderil allch wegeil der Sicherstel-^ Herzogthums ail deil König, den Kaiser und die Krone Spanien zu schreiben gedenke; man finde