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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1633.

84Z».

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1638, 18. bis 26. Februar.

Staatsarchiv Kuccr». Msch. So anno 1KZS. Vd. XXVIII. lol. ID7.

Gesandte: Luccrn. Jost Bircher, Ritter, Schultheiß und Stadthauptmann; Ludwig Schm>^^Alt-Schultheiß und Vcnner; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr; Kaspar Naze"A'^Seckelmeister. Uri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Landammann; Kaspar Nomanus TreSRitter, Alt-Landammann. Schwyz. Diethelm Schorno, Landammann; Johann Kaspar Ceberg,Alt-Statthalter. Untcrwalden. Johann Jmfeld, Landammann und Landshauptmann, von -

Johann Walthart Lussi, Landammann und Pannerherr, von Nidwaldcn. Zug. Wolfgang Wikart, ^Halter; Kaspar Blattmann, des Raths. . ^

Diese Conferenz ist wegen der den Freien Aemtern und der Grafschaft Baden drohenden Kriegsgcm,zusammenberufen worden. ». Es wird ein Schreiben vom „Landvogt" sCommandantj Ulrich D" ^von Lucern, von Mellingen aus abgeschickt, verlesen, aus welchem man mit besonderer BefriedigungNachricht von den getroffenen Anstalten vernimmt, in Folge dessen Lucern ersucht wird, seine Vorsich" ^regeln ferner zu treffen. Die Mehrzahl der Gesandten findet für gut, bevor man einen Entschluß ^

Eile von Mellingen und Baden her Bericht über die Lage der Dinge einholen zu lassen. Nachdemeingelangt und auch ein Schreiben von Basel verlesen worden ist, vergleicht man sich endlich dahin, ^weilen aus den Orten noch kein Volk abzuschicken, bis Nothwendigkeit vorhanden sei, und unterdeip ^die Beamten dringende Mahnungen ergehen zu lassen. Nichts desto weniger soll die Besatzung in Min der verabredeten Weise bleiben, sollen die Wachen am Rheine in der Grafschaft Baden ferner de ^werden. Damit endlich ein jedes Ort im Falle der Roth desto schneller bei der Hand sei, wird es M.gelegen sein lassen, sich stündlich gefaßt und gerüstet zu halten. 1». In einem Schreiben begehrt Se>edrei Männer von jedem Orte zur Salvaguardia in das Schloß Birseck, ferner daß die Gesandten ß" ^das überschickte Concept eines Schreibens an den Herzog von Weimar wegen Restitution und künstlg^ ^sicherung der Schlosser Pfeffingen, Angenstein und Zwingen erklären möchten. Die Gesandtem ^Instruction, nehmen in Betracht der Wichtigkeit der Sache das Begehren in den Abschied.

Lauis.) «i. Es wird die Frage aufgeworfen, ob es nicht bei den dermaligen Zeitkäufen passendKaiser an die mehrmals von dessen Vater „zugethane kräftige Sinceration zn erinnern", oder auchCorrespondenz, welche die Orte mit verbündeten Ständen haben, durch freundliche Schreiben zuDer Antrag wird beliebt und Lucern Vollmacht ertheilt, das nöthig Scheinende im Namen aller .gssi-Orte zu besorgen. « . Auf den Bericht des Hauptmanns Niklaus von Perromann, daß die vier c> v ^schen Regimenter in französischen Diensten für ihre Ansprüche noch nicht befriedigt worden sciem ' ^man zwar wohl Ursache zn haben, einen ernsten Entschluß zu fassen; in Betracht aber, daß der AM 'nicht ohne Grund das Wort des Königs werde gebraucht haben, will man noch acht Tage Geduldbleibt es aber dann beim Alten, so wird Lucern beauftragt, in der Orte Namen dem Ambassad^'Vorstellungen zu machen.

Man sehe auch im Abschnitte HerrschastsangelegenheiteiuLandvogtei LaniS. e. Art. 277. Geistliche Orden, Kldster.

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