Februar 1638. 1669
°^ankt die Jnterposition für Erneuerung der Neutralität und bittet, damit fortzufahren. Die Gesandten,^icrt „ach den besten Mitteln sich umzusehen, wie die Neutralität hergestellt werden könnte, lassen denwichen Ambassador durch Abgeordnete anfragen, zu was sich der König auf das deßwegcn an ihn er-seii,^ schreiben entschlossen habe. Zugleich läßt man denselben ersuchen, die Angelegenheit durch^ ^"^heu zu befördern, damit eine Conferenz der Betheiligten augesetzt werden könne; inzwischen könnte^^chfenstillstand eintreten. — Der Ambassador antwortet, es sei ihm weder Antwort noch Befehl zugc-^ er hoffe aber, daß dieß bald geschehe, und werde nicht unterlassen, der Orte wegen ferner ange-^»tlich sollicitieren. — Fiir den Fall, daß innerhalb vierzehn Tagen keine Antwort erfolgt, wird Zürichdie Ambassador oder an den König in der XIII Orte Namen eine Necharge zu erlassen und
utzvvrt darauf den Obrigkeiten sowohl als dem Parlament mitzutheilen. I, m. (S. u. Thurgau.)
Verhandlungen der katholischen Orte.
R» ^ katholische Orte, katholisch Glarus »lud Appenzell-Jnnerrhoden.) Der Gesandte von katholischder ^^chket, daß der Versuch ihren Streit mit ihren evangelischen Mitlandlcuten wegen der BesetzungAich Werdenberg ohne Erfolg geblieben sei, und daß die Katholischen, wenn die Evangelischen imLandvogt nach Werdcnbcrg aufführen, Landvögte von ihrer Religion nach Uzuach undder a!' ^^^ihreu »verdeu, »venu die Besetzung au ihren Mitlandlcuten sei, doch Alles nicht ohne dci» RathHUnd da die Vvgteieu Uzuach und Gastcr nicht so abträglich seien, wie Werdenberg, so stellt der^ ^ das Begehren, man möchte, »venu die Besetzung der Vogteien Sargans, Freie Aemter und dieb^^'uischcist zu Wyl a>» seine Mitlandleute in der Reihenfolge kommen »verde, dieselbe ihnen allein zuvergeben. Es »vird nun gut erachtet, daß die im Abschied vvi» Baden im November vorgesehei»egeiiy ^ etlichen Herren aus der Eidgenossenschaft zum Zwecke einer gütlichen Vermittlung an die Hand^ "'»le» werden sollte. Sollte dieselbe ohne Erfolg bleiben, so möchten die Herren und Obern auf künftigez^^umg ihre Gesandten so instruieren, daß dieser Streit endlich zun» Austrag komme. «». In denei»c < ^ ^^kischen Orte sin» Zürcherarchiv dsst. XI. 146s ist eine zu Baden eoucipierte J>»str»lctiou für^ /^"dtschaft uach Sch»v»)z von Seite der sechs katholischen Orte uebst katholisch Glarus und Appenzell-sq,^^^en enthalten, welche wegen des Streites Mischen Schwyz und Einsiedel!» abgeordnet »vurde. Ge-be» ^ Heinrich Fleckenstein von Lucern, Johann Heinrich Zum Brunnen von Uri, Johann Jmfcldo»>», Beat Jakob Aleyenberg voi» Zug. Diese Gesandtschaft sollte den 20. Februar vor Laud-
'M"" Rath ihren Auftrag a»»srichten. Sie war instruiert, „uach bestem Fleiß und mit Svrgfäl-^echt/' ^Rhren", »vas für Mittel vorhanden seien zu einer freundlichen Vereinbarung, ohne daß den>verd ^ Befuguissei» von Schwyz Eintrag geschehe. Kann Schw»)z zu einer Accommodation >»icht bestiinmtc,»i^' ^ ^llen es die Gesandten ersuchen, bis zu völliger Vereinbarung mit dei» vorgenommenen Exe-^che»^ ^Mscationen und andern Thätlichkciten innezuhalten. — Nach einem Schreiben der sechs katho-c>! 16. April 1638 erklärte Schwyz, daß es bis Ostern alle Thätlichkeiten einstellen wolle.
^ ^bholischen Orte vernahmen, daß die Exemtionen nach Ostern wieder aufgenommen werden' ^suchen sie y, diesen» Schreiben Schwyz, dieselben bis zur nächsten katholischen Tagsatzung zu sistiercn.
ÜSlidg. Mai, sehe auch im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten-
Mchaft Thurgau. I, II». Art. 176. 179. Anstände mit dem Abt von St. Gallen,
bus dem Luccrncrcrcmplar.
Anm. Dieser letzte Passus steht in dem Zuger- und in dem Aaraucrexcmplar.