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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1067
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Februar 1638. 1067

!>»id^^ erklärt, der erste Marsch habe ohne Vorwisscn seiner Herreu und Obern stattge-

^ don dem andern hätteil sie zwar gewußt, seien aber wegen ihres offenen Landes und ohne Armee

nicht

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Stand gewesen, Widerstand zu leisten; es werde übrigens seine Stadt und seine Brücken also vcr-^ daß sich niemand beklagen könne. Die Orte möchten Basel in dem Schreiben an dm Kaiser und. ^Herzogin Claudia entschuldigen, ein wachsames Auge auf dasselbe haben und im Nothfall thätliche^ ,^ten. Man erklärt sich abermals dahin, einander bei einem Angriff durch fremde Potentaten,^ die auch sein möchten, nach dem Inhalt der Bünde auf erste Mahnung mit Gut und Blut beizustehen,ei» ^ H^zog Bernhard läßt man durch den Großweibel der Stadt Baden, begleitet von etilem Trompeter,h ^.^ben überbringen, in welchem man ihn ersticht, die Schlösser zu räumen, sein Volk von den Grenzenoder doch für Unterlassung der Jnsolcntien zu sorgen und den Geschädigten den Verlust zu cr--V ' Zugleich wird auch Fürbitte für die Frickthaler eingelegt. Da die weimarische Armee in französischende», ^ k» »lacht man dein französischen Ambassador Meliand davon Mittheiluug, dcßgleichen vonH ^ seither den armen Leuten zu Thengen, Lienheim uild Härdercn, die der Grafschaft Baden mit^ iaft zugethan sind, durch Nanzionieren, Wegnahme voil eilf Nossen und Niedermachen eines ehrlichen^ ^iZegilet ist, und verbindet damit die Bitte, er möchte dahin wirken, daß dieselben dafür entschädigt^ie»^' Ambassador ist darüber ungehalten und meint, daß dicß keine Soldateil, sondern Räuberiesti', ^ '"un niedermacheu solle, wo man könne; der König beabsichtige nicht, seine Verbündeten zu be-st... ^ selbst werde den Herzog durch einen eigenen Voten davon in Kcnntniß setzeil und um Reparation^setzt ^ Herzvg Bernhard antwortet auf das an ihn erlassene Schreiben, das Bisthum Basel habe er^ ^ stellen, da er auch dein Bischof nicht trauen könne, der schon mehrmals die

^'"echsel habe; er habe seinen Marsch ins Frickthal der Stadt Basel anzeigen lassen mit dersollx. ""ll, daß weder ihren Angehörigen noch andern eidgenössischen Unterthancn Unheil zugefügt werdenbei ^ gekoiuineil. Er beklagt sich auch, daß vom Schlosse Dorncck Alarmschüsse

Der Durchzuge abgefeuert worden seien, wodurch den Feinden sein Anrücken verkündet worden sei.

^ch desselben Weges zuvor mehrmals mit ganzen Armeen bedient. Die debandicrteu Reiter,ailgrenzenden eidgcilössischeil Unterthaueu Schaden zugefügt wordeil sei, werde er, falls siegibt bürden, exeiuplarisch strafeil liild den Unterthanen Satisfaction verschaffen. Diese Antworteriistlichen Erörterungen, desgleichen die Aussage von drei weiinarischen Gefangencil, daßUchtes Aufbruch in Basel zwei Wagen mit Musketen,Model" und Bandelieren beladen und in ein^hr ^ DelSberg hin hätten führen helfen. Basel entschuldigt sich deßwegeu mit Unwissenheit. Dieübet, ^ katholischen Orte älißeril, daß, wenn dergleichen der Gegenpartei zur Kenntniß komme, es sehrst ailsgelegt ivcrdeu. Man sollte einen ernstlichen Entschluß fassen, damit die Entschuldigung um

.^'"Mlg finde und Attentate vermicden werden. Sie hätten auch eine willfährigere Antwort er-^'^"ders wegen der drei Schlösser, deren gar nicht gedacht werde. Die katholischen Gesandten"gb»v in deil Abschied und überlasseil es ihren Herreil und Obern, ob sie ihre Unterthancn also^>i>s>/^^" wollen. Die Evangelischen erkläreil, sie seien entschlossen, Alles zu thun, was die'"öchte des Vaterlandes Sicherheit erheischeil, hätten auch ihr Volk schon in Bereitschaft gesetzt. Alan^"l Mißtrauen in sie setzen und bei diesen schwierigen Läufen bei der Neutralität verbleiben,^.^"kischen Orte die Schlösser säubern wollten, werde man ihnen nicht dawider sein; was aber^'folgen möchte, werde die Zeit lehren; sie aber seien dann an dein zu besorgenden Unheil unschuldig.