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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1638.

Contract tvidertriben werden sölle. Die Gesandtschaft soll durch Herrn Landtaman Lussy und Herrnmissary Stultz sverrichtet werden^."Unsere Gesanten zuo Brunnen uff morgends söllend byOrten Anzug thun, ob nit ratsanib wehre, das man die Tagsatzung nacher Zug instelte, biß man diedesse wägen zuo for mit der Statt Luceren zuo cndtscheiden konnte güett- oder rechtlichen."Es soll ^bei denen von Uri anzug ervolgen wegen des Umbgelts zuo Bellenz zuo befürderen, so ehe es müglichDer Abschied hat sich nicht vorgefunden.

Sel»'

844.

- Gemeineidgenvssische Tagsahung der XIII Orte.

Baden. 1K38, 2. Februar.

Staatsarchiv Zürich, (lest. XII. 147. kol. ZS1. Staatsarchiv Luc««». Absch. de anno 1SS8. Bd. XXVIII. toi. ZZ.

Gesandte: Zürich. Salomon Hirzel, Bürgermeister; Hans Heinrich Wirz, Seckclmcister.

Hans Rudolf Willadiug, Anton von Graffenried, beide Venner und des Raths. Lucern. Jost ^Ritter, Schultheiß und Stadthauptmann; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Pannerherr und des Raths.Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Landammann; Kaspar Romanus Troger, Ritter, Alt-Landaw»^ ^Jakob Lusser, Alt-Seckelmeister und des Raths. Schwyz. Diethelm Schorno, Landammann;

Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter und des Raths. Unterwalden. Johann Jmfeld, Landaw"^^und Landshauptmann, von Obwalden; Johann Walthart Lnssi, Landammann und Pannerherr, von .walden. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; Beat Jakob Meyenberg, des Raths. Glarus.Trümpi, Landammann; Balthasar Müller, Statthalter. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Bürgern^ ^Bernhard Brand, des Raths. Freibürg. Johann Daniel von Montenach, Ritter. Solothurn.Wagner, Stadtschreiber; Urs Von Arx, Gemeinmann und des Raths. Schaphausen. JohannZiegler, Obmann; Georg Ott, beide des Raths. Appenzell. Martin Suter, Landammann, von I"rhoden; Johannes Tanner, Landammann, von Außerrhoden. .

u. Eidgenössische Begrüßung. Herzog Bernhard von Weimar ist mit dem größern TheilArmee im Delsberger Thal nächtlicher Weile aufgebrochen, über der Stadt Basel Gebiet ins '

marschiert, hat daselbst Stein geplündert und die Nheinstädte Säckingen, Laufenburg und Waldshut in

SB

genommen. Wie der Landvogt und die Amtleute der Grafschaft Baden, welche bis auf weitere Veror ^die Grenzen mit der Grafschaft und der Freien Aemter Volk besetzt haben, berichten, sind etlichedas Kirchspiel Leuggeren gekommen, haben zu Hettenschwyl und Leibstatt Rosse und Vieh weggrn^unterhalb Leibstatt einen Mann erstochen, um Quartier angehalten, auch starke Drohungen ausll^daß sie das Kirchspiel wie das Frickthal gänzlich ausplündern wollten. Etliche Gesandte sind der ^man sollte sich zusammenthun, das Kricgsvolk von den Grenzen vertreiben und die drei Schlösser nn ^thum Basel in den alten Stand stellen, damit nicht allein die Grenzen gesäubert würden, sondern n>n ^Kaiserlichen und Andere keinen Anlaß hätten, sich zu beschweren oder bei Verfolgung des Feinds ^Kriegsschauplatz in die Eidgenossenschaft zu verlegen. Andere erachten, daß dieß gefährlich fei, inEidgenossenschaft bisher immer die Neutralität beobachtet habe; sie halten auch für bedenklich, wegen e ^Räuber, welche den Unterschied der Lande nicht gekannt hätten, einen Krieg anzufangen; wennihren besondern Bundesgenossen zuziehen wollten, könne man nicht dawider sein und werde ihnen >n