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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1638. 1065

abgewendet werden könne. Der vvrdcröstcrreichischcn Regierung wird durch ein Schreiben die Ver-^'ung gegeben, daß man der Erbeinigung getreulich nachkommen werde. It. Da man die Bemerkung^>acht seit einiger Zeit Soldaten, welche für den Dienst des Herzogthums Mailand angeworben

- vhne vorhergegangene Begrüßung durch eidgenössisches Land passieren, wird für gut erachtet, daß man^gleichm Leute aller Orten, wo sie durchpassieren wollen, zurückweisen soll. Diese Anordnung erstreckt sich^ Soldaten, welche in irgend eines Fürsten Diensten sind. Ferner wird bei diesem Anlasse dem Ab-beigefügt, daß die Obrigkeiten den Ihrigen nicht gestatten möchten, Freifahnen oder Dienste wie^Hochdeutschen anzunehmen, und daß sie diejenigen, welche schon in solchen Diensten stehen, obrigkeitlichMm sollen, sich derselben zu begeben. I. (S. u. Sargans.) Ii». (S. u. Thurgau.) i». Freiburg beschwert^ baß wan von Baden aus auf Anhalten Basels zu Gunsten seines Burgers Hans Peter Schürer wider>vi^ ^"llistvrf von Freiburg wegen eines zu Straßbnrg procuriertcn Arrestes ein scharfes Schreiben bc-I>c^ ^ Inhalts, daß, wofern er nicht in drei Wochen vom Arrest abstehe, Schürer ein Gegenarrest

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sei. FMistorf könne beweisen, daß Schürer sein eigenes Gut zu Straßburg angegriffen, versilbert

gebracht habe, und mache sich anheischig, den Handel zu Baden austragen zu lassen. Die^ wird in den Abschied genommen; wenn die Freundlichkeit keinen Erfolg hat, will man Füllistorf gerne" Rechte verhelfen.

Man sehe auch im Abschnitte Heceschaftsanzelegenhecteic:

.?^üchaft Thurgau. I». Act. 177. Anstände mit dem Abt von St. Gatten.i »^^l>ft Sargaiiö. I. Act. S1. Klöster.

^lltei Lanis. «. Art. 27k. Geistliche Orden, Klöster.

^ ans dem Schcvyzerexemvlar.

Anm. Auf dieser Confercnz entwerfen die Gesandten auch ciic Projcct zu Beilegung des StreitesAschen Schivyz und dem Kloster Einsiedel» datiert Ist. Januar 1638 und im Kantonsarchiv Frciburg:^vthurncr u. s. w. Abschiede Bd. 72 enthalten. Es ist folgenden Inhalts-. 1) Der Profitierte Vergleich° ^ k>cn Zicchten keines Thciles präjudicierlich seiic. 2) Jeder Thcil soll bei den Rechten, Gerechtigkeiten^'d Befugsamen verbleiben in der Weise, wie er sie von Alters her gehabt hat. 3) Weil die Waldlcuteder letzten Maycngeineindc die alte Gewohnheit gegenüber von Schwyz nicht beobachtet haben und dcß-^gcn die Einsetzung eines Landvogts erfolgt ist, so sollen sie beförderlich durch Abgeordnete den Landrath"u Schwyz bitten, er mochte sie künftig in Gnaden bedenken und sie wieder die alte Freiheit genießenSchwyz wird ersucht, den Oxtcn und Gesandten zu Ehren nach Vcrfluß von zwei Jahrendie. ^bleute, wie vor diesem, der Erwählung der Amtleute halber zu betrachten." 4) Schwyz mochte dcn-k^gen, welche bei ihm in Ungnade gefallen sind, und der Abt denen, welche sich gegen ihn verfehlt haben,^'Znhen. g) Zur Beilegung anderer Partieularstrcitigkeitcn bieten die Gesandten ihre Vermittlung an.^ werden beide Theile gebeten, sie möchten sich alles Unguten in Schrift und That enthalten.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwaldcn.

Brunnen. 1000, 20. Januar.

LiuidcSarchiv Nivwaldc». Protokoll de, Ntithen >md der Landlcuihco. Bd. 10. lvl.78

Na usgeschribnc Tagleistung zuo Brunnen uff morgens zuo bcsuochcn ist bewilliget mit dem Befelch,>chen soll unser Eherengcsanter daran sin, das man sie (?) vergliche (wo möglich sin kan) und diser

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