1064 . ' Januar 1638.
Alt-Schultheiß und Venner; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr. U r i.Heinrich Zum Brunnen, Ritter', Landammann; Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Alt-Landa»»"^Schwy z. Diethelm Schorno, Landammann; Johann Sebastian Abyberg, Alt-Landammann. ll»Wal den. Johann Jmfeld, Landanunann und Landshauptmann, von Obwalden; Johann Walthart^.Landammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; UlrichAlt-Am>nann. Freiburg. Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. Svlothurn. ManrizStadtschreiber und des Raths. Appenzell-Jnnerr Hoden. Martin Suter, Landammann. ^Es wird ein Schreiben des Bischofs von Basel und der Bericht der Gesandten Solothuriw'^den Stand der Dinge an den Grenzen und im Bisthnme angehört. Aus denselben geht hervor, daßBernhard noch immer die Schlösser Zwingen, Pfeffingen und Angenstein trotz der von MeliandVertröstung inne hat, woraus große Ungclegenheit zu besorgen ist. Man ist der Ansicht, daß zudieser Gefahren die Cooperation der unkatholischen Orte und die nachdrückliche Verwendung des franMAmbassadors nöthig sei. Es wird daher beschlossen, an beide nachdrückliche Schreiben zu erlassen,läßt man es bei den wegen zu leistender Hülfe zu Baden gegebenen Erklärungen verbleiben. ^ ovon Zürich eingegangene Schreiben, in welchen: die Orte aufgefordert werden, wegen der Blokierung ^burgs Jnterposition eintreten zu lassen, wird eine Antwort für gut befunden, in welcher dienicht berührt werden soll. sDem Schreiben Zürichs war ein Schreiben der Erzherzogin Claudia be'öin welchem sie auf die durch das Kriegsvolk Bernhards von Weimar drohenden Gefahren hinweist- ö ,räth in seiner Antwort, denselben bei Zeiten entgegenzutreten, ehe sie noch größer werden.) v. (S. u- ^ ^«I. Es wird hervorgehoben, daß seit einiger Zeit den Alumnen im eidgenössischen Collegium an ^ ^ ^i,Trank und mich in andern Sachen Abbruch geschehe und das in Folge der kostbaren unnöthigeP^^,,Einem Ausschusse wird der Auftrag gegeben, beim Nuntius sich Raths zu erholen, auf welche WemUebelstande könnte abgeholfen werden. Uri wird ersucht, die Cvpie der Fnndation des Collegiu»^schlagen. « . In Folge eines Anzugs, die verbündeten Fürsten um Vollziehung ihrer vielfältigen ^chungen in Betreff der Pensionen und dgl. anzugehen, wird beschlossen, blos die Ambassadoren von ^und Savohen an dieselben zu erinnern. 4. sOhne Svlothurn und Appenzell.) Lucern wirdTodesanzeige, welche die verwittwete Herzogin von Savohen an die sechs verbündeten Ortedurch ein Condolenzschreiben zu beantworten, z»-. Zürich theilt die Antwort mit, welche von den ^ ss ^ ^auf das von Baden aus gestellte Begehren, die Nheinschanze zu demolieren, eingetroffen ist, undeine nach Wesen zu berufende Cvnferenz an. Die Gesandten antworten Zürich, daß sie es paffe>ld^' ^'wenn man die Sache auf nächster Zusammenkunft zu Baden behandle. Der Gesandte Solothurns, in>^ ^sich für die Zusammenkunft in Wesen zu erklären, nimmt die Sache in den Abschied. I»
Ansicht ist, daß man in Betreff der Wiederherstellung der Neutralität zwischen Frankreich und ^einen guten Erfolg hoffen dürfe, wenn man noch vor dem Frühling die Sache wieder an die Hu"aber vor Allein eine Erklärung Frankreichs nöthig sei, so wird Zürich angefragt, ob es noch kein^von Frankreich erhalten habe; wenn nicht, so möchte es im Namen sämmtlicher Orte eine Solli^"^^den Ambassador abgehen lassen, i. Auf ein von Zürich mitgetheiltcs Schreiben der Erzherzogin^^und eines von der Negierung der vorderösterrcichischen Lande wird geantwortet, daß allerdings ^ ^ sä''Dinge von der Art sei, daß Zürich in Verbindung mit den übrigen Orten sich sehr müsse uub^'^Flassen, die Mittel zu finden, wodurch die Gefahr, daß die Kriegslast auf eidgenössischen Bode"