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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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1059
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November 1637. 1059

den Andern ungewichtige Sorten anzunehmen. Die Gesandteil von Bern, Basel, Frcibnrg, Svlvthurn,

^ Uffhausen und Appenzell, hiezn nicht instruiert, nehmen die Sache in den Abschied. Die übrigen Orte

lache» sie freundeidgenössisch, sich so viel als möglich auch zu einer solchen Gleichheit zu bequemen, weil

. ^ ?ür das gemeine Wesen und die bestandige Observanz der Ordnungen vortheilhaft sein würde, v. Der

.^'Wische Ambassador Meliand übergibt die Antwort des Königs auf das Schreibeil vom 10. Juli. Der-

° schreibt, er habe in Betreff der jährlichen Zahlung der Pensionen, der verfallenen Zinsen u. s.w., der

^ Erledigung der Obersten und Hauptlcute, sowie in Bezug auf die Beschwerden der eidgenössischen Kauflcute

. s ^i den gegenivartigeil Zeituinständen Mögliche gethan, li»l die Orte zufrieden zu stellen; sie möchten

^ ^ sortdauernden guten Willens versichert sein. Meliand erklärt hierauf in seinein Vortrage, welcher

Inhalt des königlichen Schreibeils sich anschließt, der König sei geneigt, den Orten in allen Dingen

^ a»ch Maßgabe der vorhandenen Mittel nützlich zu sein, besonders auch des Salzes halber, das ihnen

^ verboten worden und leicht in größerer Quantität zu haben sei. t. Franz Marschall, Fiscal, überreicht

^redenzsi-jMhm von Vicepräsidcnt lind Parlament zu Döle, sowie ein verschlossenes Schreiben des^ardi.

'ralität

"lal-Jufauten und berichtet, daß sich derselbe die Entscheidung der Orte für die Erneuerung der Neu-

belieben lasse, insofern selbige besondere Versicherungen enthalte, auf welche man sich künftig ver-

könne, und die Störer der Neutralität zu Ersatz und Strafe angehalten würden. Ferner sagt er:^ das haben Ihr Hochfürstl. Durchlaucht dem Herrn Gubernatoren gesagter Grafschaft und dem Par-zu Dole den Vorschlag lind Mittel einer Vergleichung, so wir befindeil werden, zu vernehmen Befehl^ bamit auf die zwecn Punkten, nämlich eineil Stillstand der Waffen anzustellen und entzwischen die^ ,^a»g mehrbcmelter Neutralität, (wofern wir von Ihrer Allerchristenlichsten Königl. Majestät gleichel>esci Antwort auf das Schreibeil gehaben mögen) anzutreten, auf welchen Fall alsdann höchst

... Jhrv .ewcksürstl. Durcblaucbt obauaedeute Antwort uialeicb mit einaosii'sl'i-l wi'iwmi

Die

Jhrv Hochfürstl. Durchlaucht obangedeute Anttvvrt zugleich mit eingeliefert werden könne"^ ^ Hauptleute der iielieil Regimenter, desgleichen ein Abgesandter der eidgenössischen Kaufleutc, welche^^^reich Handel treiben, eröffnen ihre Beschwerden, betreffend üble Tractation und schlechte Bezahlimg»rd ^erträglichen ueuaufgelegten Zölle. Es werden an Herrn Meliand verschiedene Ausschüsse abgc-Bri,-' ^^^ch wird demselben des burgundischen Abgesandten Anbringeil eröffnet, des Cardinal-Jnfantcn^hc>si ^^utralität verschloffen vorgewiesen uild angefragt, ob er von dem König keinen Befehl

ich, ^ hcilsaiile Sache ail die Hand zu nehmen. Der Ambassador antwortet, er habe dcßwegen

z>> Jilsoferil die Burgunder für das Vergangene Genugthuung geben und für die Zukunft sich

genügender Cäution verstehen wollten, würde sich der König darüber resolvieren oder bedenken. Dem

"'barsch" . ..

^dcinkt fia-

er möchte mit Ueberfall und Besitznahinc der Stadt Salins wegen des eidgenössischen Interesseszur Wiederaufrichtlmg der Neutralität gleichwie der Cardinal-Jufant seiilen Cousens geben uild! 3a>eck einen Waffenstillstand bewilligen. In gleichem Sinne wird an den General Herzog vonHerzog Bernhard von Weimar uild Marquis von St. Martin geschrieben. Wegen derspricht man mit dem Ambassador ebenfalls und hält man abermals um Satisfaction an.antwortet freundlich lind bringt die jetzige Kriegslast als Entschuldigung vor. Den Obersten undsich seien für vier Monate währschafte Assignationen gegeben worden, für den fünften sollten sie

' ^ren Agenten bei Hof wendeil; die Kaufleute sollen ihre Privilegien zu genießen haben; Salz werde

Marschall wird genanntes Schreiben wieder verschlossen zugestellt und obiger Bescheid mitgetheilt.^r>eb^ ^ ^ gehabte Mühe und bittet, das Geschäft weiter zu bedenken. An den König wird ge-