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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März bis April 1637. 1023

gelbsten mit der Catholischen Mayestet ein Pündtnuß beschlossen; doch alle cltcre Pündtnuß vorbehalten,ja der Substantz: namblich, daß gesagte Catholischc Mayestct in unseren Landsgcschcfften, in geistlich nochw weltlichen Sachen sich nit einmischen wolle, sonder unsere Herren und Oberen insgemein und insonderheit^ wen Landssatzungen wöltc verbleiben lassen: in übrigen Puncten vast cin Formb und Gestalt,-wieUnsere Ehdts- und Pundtsgnosscn der Catholischen Orthcn auch mit Jro habent, usf der Sythen Jr hoch-lürstlich Durchlaucht Princessin zue Österreich, ist für sye und Jro crbsrcgicrcnde Herren zuc ewigen WeltSeiten das frcye Excrcitium der Religion den Under Engadincrn und den acht Grichten zue lassen ver-brochen, und solches auch von Ihr Kcyßerlichcn Mayestet ratificicrt. Item die Restitution Veltlins sambtJudicatur ist uns versprochen worden in 2 oder 3 Puncten, so noch nit apresticrt sind, ist unserenIwrren und Obern daS Wort geben, allen Eontentamcnt und Satisfaction zevcrschasfcn, so bald das fran-huffsch Volk abgezogen.

Und diewcil wir nunmehr mit denjenigen Potentaten, so wir biß anhäro nit für Fründen geachtet,Perglich und Friden getroffen, so habent unsere Herren und Oberen erachtet, es sehe unnöthig, daßwpüro frembdcs Kricgsvolth in unseren Landen verbleibe, sonder von Ihr Excllentz Herrn Hcrtzogcn vonj uhan bcgcrt, sye sollen die Schantz an der Nhcinbruggcn, wie auch alle andere Platz zue Eläffen, Riva,^n'nthell, Sonders und Groß mit sambt dein gantzen Vcltlin und bccdcn Grafschaften unseren Herren und" wen gastieren und übergeben, auch das frömbde KricgSvolk allcrdingen dem Land schaffen, daruffja>m ustt Jr Excellentz wegen des Abzugs und Übergebung der Vestung capitulicrt, dessc, so Ewer Ge-langen und Hcrrligkheitcn cin Eopei bcgerent) vorhanden. >

Berhoffent also, es solle des Orths halber sich nicmandt crgcren noch kaincn Verdruß und Widcr-^ en wider uns fassen, dann dasjenige, so unsere Herren und Oberen gethan habent, vcrmeincnt sy,ch ent xZ gucthen Fuogcn thucn mögen, und vcrhosfcnt gcntzlichcn, unsere Herren Principalcn, sollcnt^ lcmmc vor Gott und aller Welt entschuldiget zc sein, so bitten wir euch als unsere G. L. A. Eydts-^ Pundtsgnosscn, ir wöllent weder Ihrer Christlichen Mayestät noch anderen, so begcdcnt diß Werk zueurtzcn, tpiu c^ ^urch gestatten, auch kein Hilff noch Fttrschub weder hcimblich noch

nenrlich geben, sonder wider alle die, so wider diß woltent fürnemmcn, bestens cwcrs Vermögens abheben.

^nd thuent hiemit des fründtlichcn Empfangens der günstigen bereitwilligen Audientzcn sambt allerwfangnen Cortesia funsj zuin höchsten bcdankhen, wcllcnt auch nit ermanglen, in unser Hcimbkunfft unseren^wren und Oberen dermasscn anzurüemen, was an unseren Personen erwunden Wirt, sye zue seiner Zeitr, "^n fürfallcnden begebenden Occasionen in aller Gebühr wcrdcnt bcschulden, sind also einer willfärigcn^^iistichcu cydt- und pundtsgnössischcn Antwort gewärtig."

"""fft der drei Bünde mit Herzog von Rohan, betreffend die Abführung des französischen KricgSvolks

aus Bünden. 1637, 26. März. (Zu »>>.)jBcilage zum Abschiede im Staatsarchiv Zürich. Es.°t. XII. 147. S. 162.

- "Uf die Erklärung so die Herren Pttntncr unß gethan, daß inn der ncuwcn usgerichten Früntschafft mitbenachbarten nainblichcn vorbehalten sehe die alte gemachte Püntnuß mit Jr allerchristenlichstcn Biajcstät,

die su . ..7 ' ' '

w unverbrüchlich halten wellent, mit Geding, daß an Sytcn Jr Riajestät solche gegen inen auch ge-te

jederzeit

halten

Maieität in disen Landen angcwent, wclchcsscn sy

werde, crkbcnnende die grossen Uncosten, dw Aiazestat

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