März bis April 1637. 1021
^ersten '
" ln der Herrschaft Kricgstcttm durch Bern vorgebracht haben, ferner der mindern Bußen wegende» eignen Guts halb, welche Veru dem alten Pvsseß, de>i Verkouunnissen, Verträgen und Abfchicden' denen von Solvthurn abdringen wolle.s
^ ^ Man schc auch in dm Abschnitten Hcrrschafts- und Schirinartsangclegcnhciten:
THUM». I». . Art. 103. Justizsachen. Art. 427. Gotteshäuser. Klöster.
H Mi Nlicinthal. t>. Art. 138. Glaubenssachcn, Kirchliches.
«^^it Sarglms. t. Art. St!. Zoll und Geleit.
Lauis. k. Art. 2!6. Zölle und Geleit. p. Zlrt. 10g. Sanitätswcscn.
^ egtei Lilgizarus. i. Art. 50. Privilegien.
e» ans dein Luecrncr-, aus dein Zngcr-, ans dem Solothnrncrereniplar.
Zu H». Auf den Gang der Ereignisse wirft der Vortrag der Abgeordneten, den wir hier in extenso'°^cn lassen. Licht.
„Großgeachte. Woledlc, Gestrenge.
Wir wollent nun mehr verhoffen, Ewer Gestr. nird Herrligkhciten wcrdcnt gcnungsamb bericht sein,unsere Herren und Oberen bewegt und verursachet hat, vor etwas abgclosfner Zeit ein Legation an^user G, U. E. und Pundtsgnosscn der löblichen Städtcit Zürich und Luzern anzeschen, >nit Bcfelch'"der Aiwerm, bei denselben unrb Vcrsperung des Passes anzchalteit, sye sollen zue derselbigcn Zeit uns^Mahl kein frcinbdcS Kriegsvolk durch ire in unsere Land passieren lassen, darumb wir erachtet unvon-'^chen zesein. biß llsf den Beschluß der ProPosition weiter darvon zue reden, sonder bei dcmselbigcn ruhwcnbeivenden lassen.
^ lind weiter euch Unser G. L. A. E. wtd Pundtsgnosscn zue erinnern. in was arbctseligen StandHerren >md Oberen bei 20 und mehr Jahren här verbliben sind, das Gott nit allein (Zweiffcls-^ wegen unserer Sündt vcrhcnkct, daß bey uns nit allein civilische und innerliche Kriegen oder Un-" eingerissen, unsere Undcrthonen des Lands Vcltlin tvidcr ire natürliche Oberkhcit und Oberhcrrcngvewlich Tirannisieren und Morthat wider Weibs- und Manßpersonen, Jungen und Alten,»nd ^"^''^Vcd fürgenonrinen, sonder ouch frömbder Herren und Fürsten Waaffen mit Fcwcr, Schwärt->>ai in gefallen, inmossen dan eilt guethcn Thcil dcsselbigen zue Äschen gericht, also daß
^vls (wentschlicher Whß darvon zercdcn) umnoglich sciir werde, daß das Laut restabilicrt und unsere
^ Wrgebrachte Gercchtigkhciten und von unseren frommen Voreltern mit Schweiß und Bluoth erworbnegelangen mögen. Daruff dann unsere Herren und Oberen vilcrlei Mittel an die Hand genom-nu-' ^ der Gehorsamme zcbringen, es feige mit Gesandtschaften an Jr Kchßerlich Königliche Maycstetdv>> ^^'^1)reich, M eylandt und anderstwo abzefertigen, und obglich wol uß aller Orthen und insonderheit" ühr Christlichen Mayestet aus Frankhreich, unserem gnedigstcn PundtSverivanten, oder dero Ministren^ Vertröstung und Hoffnung geben worden, so ist doch biß ausf disc Stund nichts effectuiert und vol-worden, ist also das Geschcfft biß Ao. 1624 in aller Unruhw verbliben.schi, "^^dan ist der Herr Margrafs de Coeuvrcs ausf einer algemcinen Tagleistung lobl.Ehdtgnoschafft cr-seia^" sürgebcn, daß die dozucmahlcn Kricgsrcparation cintzig und allein dahin gezilet und angeschenwch!' gemeine dreh Pünt restabilicrt, in iren alten Stand gesetzt, auch ircr Undcrthonen Landen""L^hendiget und restituiert werdcnt, uff solches vcrspreihen hin, Jr U. G. L. A. Ehdt- und^'linossen die Usfbrüchen und Pässen vergundt, dardurch vil ehrliche dapfcrc Pundtsgnosscn ir Leben,lßvl, ^ Bluoth daran gesetzt in Hoffnung, es wurde alles dein Versprechen gemäß effectuiert und inb gerichtet werden, was aber darus erfolget, ist der gantzen Welt kundtbar: Dann anstatt daß wir,