1020 März bis April 1637,
gehabte Mühe wird ihnen bestens verdankt. Was die Kosten betrifft, sowie die begehrte Ergetzlichkcit sOdie Wittwe und die Kinder des Jean Dnthon, gewesene!? Weibels zu Jferten, der vor Düke, als ereidgenössischen Briefe übergeben wollte, erschossen wurde, so nimmt man diese Angelegenheit in den Absinzwischen aber wird der Frau ein Fürschreiben an Vicepräsident und Parlament zu Düte übergeben, ^sie ihr zu den bereits gegebenen 30 Dublonen noch etwas zulegen möchten, v. Der spanische Amball» ^Graf Karl Casati, eröffnet auf Befehl und im Namen des Marquis von Leganez, Gnbcrnators zu Aia»>»''der König habe bei dein bündnerischen Geschäft kein anderes Interesse, als daß die Bünde der g^ähA^AOppression entledigt würden und zu dem lang gewünschten Frieden gelangen könnten. Die Orte "u'0^der Widerpart weder mit Paßbewilligung noch auf andere Weise Vorschub leisten, vielmehr den bedrängBundesgenossen alle mögliche Hülfe zu Theil werden lassen. Der Freigrafschaft Burgund gegenübersich die Orte als gute Nachbarn und alte Freunde zeigen, zumal jetzt, da man einen neuen und bede»^^Einfall gewärtige. Wenn sie der Erbeinigung gemäß das Ihrige thun würden, so hoffe man demmit Gottes Hülfe gewachsen zu sein. Er zeigt auch an, daß Markgraf von St. Martin zum Gubtt^und Feldhauptmann in Burgund ernannt worden sei. Man läßt dem Ambassador durch einen Au^tz-antworten, man werde seine Proposition all rsksroulluin nehmen, die ewige Erbeinigung mit derschaff wie bisher in guter Observanz halten und, insofern von den kriegführenden Parteien solchean die Hand gegeben würden, wodurch die alte Freundschaft und Neutralität hergestellt werden kb»»i^^an nichts mangeln lassen, t. (S. u. Rapperswhl.) K. Katholisch Glarus bringt den Streit mllevangelischen Mitlandleuten wegen der Bevogtigung von Werdenberg zur Sprache. Nach weitläustö^^örterung des Handels, wobei Schwhz erklärt, daß es in Beziehung auf Uznach und Gaster weder Mkünftig nachgeben werde, ist man auf "Mittel bedacht, wie evangelisch Glarns für die zwei Vogteicn ^Entschädigung ermittelt werden könnte. Die evangelischen Orte schlagen vor, daß demselben anstatt ll.A^und Gaster die alleinige Bevogtigung von Werdenberg gegeben werden solle. Die katholischen Orte,sonst Befehl haben, evangelisch Glarüs bei dem Vertrag von 1623 zu schirmen, schlagen als Entsch»^^vor, evangelisch Glarus allem die Bevogtigung entweder der Freien Aemter und Mendris oder L»gb" ^und Mainthal zu geben, alles ohne Nachtheil für die Rechte beider Parteien. Da aber etliche Orte ^daß Alles in dem jetzigen Stand verbleiben solle, begehren die katholischen Orte, daß man den ^.zBussh nach Werdenberg aufreiten lasse, und daß evangelisch Glarus mit der Wahl eines neuen La»d»^^innehalte. Zürich und Bern beharren darauf, daß man die evangelischen Glarner bei der Bevogtigw'i!^.Uznach und Gaster belassen sollte, was dem Vertrag von 1623 gemäß wäre, Daß Werdenberg ^mittlung vorgeschlagen werde, ist ihnen nicht zuwider, den beiden andern Vorschlägen widerspreche» sdieselben ihrer Ansicht nach unwürdig seien. Seckelmeistcr Hirzel erklärt, daß er keine Lust habe sei» ^an dem Vertrag von 1623 zu lassen, wenn man ihm eine andere Auslegung geben wolle. —die betreffenden Vogteien.)
Verhandlungen der katholischen Orte. .
i». Lucern eröffnet, daß seine durch einen Brand zerstörte Hofkirche nächstens wieder völligsein werde, und wünscht, es möchte den Obrigkeiten belieben, in dieselbe Fenster und ihre Ehrenwcü'^^verehren. Die Gesandten, ohne Instruction, nehmen das Ansucheir all rsksrönllnm. «». HJ. u.Z». (S. u. Lauis.) «z. sJm Solothnrnerexemplar wird bemerkt, daß von dem Landschreiber Z" ^übergangen worden sei, was die Gesandten wegen „Abstriction und Abzwackung" von zehn