.» März 1637. 1017
^Ist deren ledig erkannt worden seien, und bitten, man mochte die verlangten Rechte nicht mehr in Com-ziehen. In Folge dessen erkläreil die Gesandten, daß an Schwhz in dieser Sache keine Forderunggestellt werden solle; zugleich wird ihm zugesagt, daß man es bei seineil Rechten schützen werde.
es für rathsam, „daß die angefangeile Jnterposition zwischen Burgund und Frankreich^edererfrischung der Neutralität wieder mit guter und rechter Form herfürgenommcn werde", weil»ich Eidgenossenschaft an dem guten Einvernehmen dieser beiden Staaten viel gelegen sein müsse,
in . '"cm künftig weniger Gefahr lanfe, der Saumseligkeit beschuldigt zu werden. Die übrigen Gc-Instruction, nehmen den Antrag in den Abschied. Die Obrigkeiteil werden ihre ErklärungenZusenden. «. Dem Grafeil Casati, welcher im Namen des Gubernators zu Mailand für 8000ge>^ ^^deutscheil Kriegsvolks dem Bündnis; gemäß den Durchpaß verlangt, wird geantwortet, daß mau^ ^ seinem Begehren zu willfahren, daß mau hingegen andrerseits auch den Orten gegenüber dashalten müsse. Die Gesandten sprechen die Hoffnung aus, es werde eine verfallene Pension bezahltdigt ^ ^ wirken, daß die beiden alten Regimenter für die Rückstände bald befrie-
stsicr^^"' ^ diesem Alllasse wird auch hervorgehoben, daß bei Werbungen die sämmtlichen inter-zusainmeil zu berufeil seieil lind die Sache wieder auf den alten Fuß gebracht werden sollte,ivcrden die Mißbräuche hervorgehoben, welche seit einiger Zeit bei den Durchzügen namentlichZieh^^^ Kriegsvvlkes sich eingeschlichen habeil, daß dasselbe ohne vorherige Begrüßung der Orte durch-^ Anzeige gemacht werde, wenn dasselbe schon im Anzüge sei; daß dasselbe mit Ober-diesx ^ ^ breiinenden Lunten dlirchziehe, als wenn es auf den Feind ginge. Es wird nothwendig erachtet,dttal.' abzustelleil, auf die Begrüßung zu dringen lind zu verhüten, daß bei solchen Durchzügen
ivird" ^»gebühren geschehen, wie sie beim letzten Durchzuge den Unterthanen begegnet sind. v. Es^ uianiiigfacheil Ursacheil zli Beschwerden aufmerksam gemacht, zu welchen das nach Frankreich^lwKriegsvvlk berechtigt ist, da ihm der Sold nur spärlich bezahlt wird lind es nach der bevor-^ ^^vganisativn zertheilt werden soll. Alan hält diese Vorgänge für Grundes genug, um eineei»er Tagsatzung zllsaninlen zu berufen. Es wird Lucern überlassen, Zürich um ZusamulenberufungSc»» anzligehcu. t. Damit die Beschwerung des Bundes mit Wallis endlich einmal daselbst vor-^^'ben könne, ivird Solvthurn, ivv zuletzt die Beschwörung stattgefunden hat, ersucht, dahin zudie ^ ^ese reciprvcierliche Beschwörlmg künftigen Frühling stattfinde. A-. (S. u. Lauis.) Ii. Auf
des Nuntius wegeil des auf letzter Tagsatzung zu Baden erlasseneil Verbots des Verkaufs
d«te ^^suhr der Früchte von Seite der Geistlichen ivird geantwortet, daß man dabei die alten Man-^ vcr>! -
^"^^chtiget und, weit entfernt den geistlichen Immunitäten zu nahe zu treten, mir den
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Allgc gehabt habe. Zugleich wird er ersucht, die betreffenden Gotteshäuser durch seine Autorität
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Iirl,,v / ist der Allsicht, daß keineiil regierenden Orte dieß abzilschlageil sei, wenn es blos zllin wöchent-
^"Zuhalten, i. Ziidwalden zeigt an, daß es des Vorhabens sei, wöchentlich ein bis zwei Wagen!vl^ bell Freien Aemtern zu beziehen, da ihm Lucern von seinem Wochenmarkt zu weilig verab-
Ä»st^^i>ranch geschehe. Ii. (S. u. Nappersivhl.) I. (S. l>. Thilrgau.) »».Man ist einhellig dertö»,is.^^ es „löblich lind ansehnlich" sei, dem vom Collcgialtage der Churfürsten zu Regeiisburg zumKönige erwählten liiid gekrönten (Ferdinand III.) schriftlich zu gratulieren. Lucern ivird mit derHung deZ Gratulationsschreibens beauftragt.
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