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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Decembcr 1635.

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Im Jahr 1612, 3. November wurde Kcsselring von den Kriegsräthcn libcriert. Die „Liberation"'man im Anhang Nr. 5.

764.

Konferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

Brunnen. 1K3S, 24. Decembcr.

LandcSarchlv Sckiwqz.

. ^esaM^.. Uri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Alt-Landammann; Johann Walthart Im

q^^atthaltcr. Schwyz. Johann Sebastian Abyberg, Landammann; Sebastian Abyberg, Alt-Land-

Diethelm Schorno, Statthalter; Michael Schorno, Seckelmeister; Jtal Neding, Panncrhcrr;

»»d schorno, Diethelm Frischherz, alle des Raths. Nidwald en. Kaspar Leu, Ritter, Landammann

^^hanptmann; Johann Walthart Lnssi, Alt-Landammanil und Panncrhcrr; Arnold Stultz,Xathz,

ez ^ wird ein Schreiben von Luccrn und eines von Zug verlesen. Im ersten berichtet Lnecrn, daß^'^ten Confcrenz in Luccrn keine Erklärung mehr von Casati erhalten habe, wie es sich mit demez hochdeutschen Kriegsvolkes zum Schutz des Herzogthums Mailand verhalte; zugleich spricht

Wunsch aus, die Gesandten möchten die Gelegenheit, da es sich um Gestattung deshandle, benutzen, um den Obersten und Hauptleuten, welche dem König von Spanien seit zehn^>sclb>^ Mailändischen gedient hätten, zur Befriedigung ihrer Forderungen behülflich zu sein. Mit ebentreten auch etliche Hauptleute vor die Gesandten und erklären, daß sie zufrieden wären,(^wissen Assignationen versichert würden. Da Zug in seinem Schreiben verlangt, an der auf»atv^ cvnsignierten Summe (bis in die 85,(XX) Silberkroncn), welche Marchese de Leganez, Gubcr-^»t/^ ^wland, gebracht haben solle, als mitverbündctes Ort zu participieren, so wird beiden Orten^sticht J man sich in keiner Weise trennen, sondern möglichst zusammenhalten wolle. Lucern wirdi» sch^ den ehrlichen Absichten, die man bei der Bewilligung des Durchzuges habe, in Kenntniß

Dp/ ^ Bedenken fallen lasse. I». Landammann Trösel) zeigt in einem aus Pavia den.^ Uri und Schwyz adressierten Schreiben an, daß die Wechselbriefe für die obrigkeitlichenbehändigt worden seien, und hebt darin hervor, wie sehr es dem Gubcrnator zu Mailand^'ude„d^" ^ daß dem Durchzug kein Hindcrniß in den Weg gelegt werde. Unterwalden koinmt esh>st»^ ^ daß das Schreiben nur an jene beiden Orte gerichtet ist; es theilt mit, daß seit der Tag-^iter ^ auch an seine Herren und Obern wegen des Durchzugs nichts mehr gelangt sei, und

^er>, ^ Bedingungen bei ihm derselbe erlaubt worden sei; man möchte Unterwalden wegen seiner'"cht sacken lassen und keinem Volk den Durchzug gestatten, ehe die versprochene Satisfaction^berz/ ^"^dessen kommt der Bericht, daß bereits eine Anzahl Waffen für dieses deutsche Volk zu^ der Umgegend, das Volk selbst zu Norschach angekommen sei. Dem Landvogt zu

^icz ^U'd durch einen Eilboten geschrieben, er solle den Abt zu St. Gallen dahin vermögen, daß er^ ih>n ^ zurückweise und keinem dergleichen Volke mehr gestatte, den Boden zu betreten, bis dieandern Entschluß notisicieren werden. In ähnlichem Sinne wird auch nach Rapperswyl' Abwich man mit „Fvrtfertigung der Wehren einmal inne halten" solle. Darauf wird in

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