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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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December 1635.

geben hat, ersuchen ihn dieselben, bei seiner Obrigkeit dahin zu wirken, daß sie sich deßhalb auch wM"' 'erkläre in Folge des jüngst an sie ergangene!? frenndlichen Schreibens und mehrmaligen Ersuchens.

Man sehe auch iui Abschnitte Herlschaftsaiizelegenheiten:

Vogtcicn Uziiach und Gastcr. o. Art. 2ö.

Zu t. Das projectierte Gcgcnurthcil lautet also: ^

„Dicwyl wir nach eigentlicher Erwägung der von unseren G. L. A. E. der 4 Orten Uri,Undcrwaldcn und Zug in vcrschinnenem ircm Ußzug gesetzter Kriegs-Näthcn gegen Obrist Wacht"" ^Chilian Kcsselring einen gemeinen ivider der Völckeren Nacht bhgefangcnen, darzu us einemsidentzhufi hingenommenen turgauivischen Underthancn verübten Proccduren befunden, daß unsereund zum Ueberfluß wider die von gedachten Kriegs-Näthen angemaßcte Judicatur gethane, in deneidtgnößischen Pündten unividersprcchlich gegründete Nächtbott und Berufungen uff einen unpa"M^-^Nichter gentzlichen ußgcschlagen, unßere im Turgeuw auch habende Jurisdiction geschwecht, unßeretioncn, Pitten, Erinneren und Ermannen sowvl als etlicher anderer in der Sach ohninteressie^' ^Orten Ansinnen und Abscheide cludicrt und in die wenigiste Achtung nit genoinmen; gegen demaber mit der Tortur gantz gewallthetig und barbarisch mit langer gcfcngklicher Enthaltung, in der Gschaft ohngewonlich, in Formierung des Processes bctruglich und bctrvuwlich, nüt der Urthcil aberrechtlich procediert und gesprochen worden: so thund tvir hieruf in der besten und zierlichsten For>"^ ^dcrglychen Fahl immer nothwcndig und erforderlich shn und beschcchen mag oder kan, wider ^4 ortischcn Kriegs-Näthcn Jmproccdurcn vor der vermeintlich gegebenen Urthcl, deßglychcn wider d"an iro sclbstcn protestieren und solche hiemit für nichtig, untüchtig und ungültig crkleren, also daß ^weder dem Inhalt unßercr ivolhergebrachten lobl. Pündten und cidtgnössischcm Hcrkvmnlen,unßercn Hochheiten, Frehhciten, Nacht und Gerächtigkeitcn, Jurisdiction und zustehnder Fugsa»»"^ ^auch ermcltem Herrn Kesselring selbsten an synen Rächten nützits derogiert, benommen noch präjud"" ^solle. Wollent und erkennent hiemit auch, daß das ermcltem Kcsselring ufbcnöthigte Urphehdtvdt und kraftlos; shn solle, demselben als unßerem respective gchuldigtcm Burger, Underthon undverwandten shn Gewehr widerumb anzeleggen ußtruckcnlich bcvchlcndc und ihne dabh synersaimnlich verwahrt und für einen ehrlichen, redlichen Man deren Dingen, so man ime uß bloßc"' ^Unbildungen und nichtigem Bczig zugemessen, für unschuldig haltende, so lang und biß dem Näch^"über ihne von den Kriegs-Näthen ein Anders Wirt dargcthan und erwißen werden. Undmehrgcdachte Kriegs-Näth, welcher Nammen hie noch verzeichnet stahnd (die Namen sind nicht /

obangeregtcr Formb gegen uns und ime, Wachtmeister Kesselring, verfahren, demselben auch zuBus; gantz ungebürliche Summen Gclts zubezalcn uferlcgt, er, Kcsselring, jedoch, was er glhchw"^ ^ner Whß, da er änderst shner langen Banden wider wollen lcdig werden, thun müssen, nit zu ^ .darwidcr zuwcrben, sonder vilmehr alles mit Gedult zu übertragen begehrt, und nun shn soud""'^ ^lung uns die beid Stett gemcinlich, bcnantlichen aber uns die von Bern von unßers im Turgcü"'Nächtens der Obern-Herrligkeit, welches hierdurch verachtet und infringicrt, so wht berürt, daß ff) "worinnen durch die Kriegs-Näth gegen uns cxvrbitiert worden, depcndieren thut: so habendsowol, als iinc, Kesselring, gebärende Reparation an besagten Kriegs-Näthen und ircm Gut tu"wie nit weniger von unßercn in den gemeinen Herrschaften, uß denen Kcsselring ohnbcfügter WVund ein gcwüsses Blutgelt uff ime geschlagen worden, auch habender Rechten wegen ihr,

Rüthen, halben fernere Erkandtnus zu thund wollend vorbehalten haben je nach whterer Fü^ff? "Gestaltsammc der Sachen. (Beilage 6 zum Abschied.)