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December 1030.
Folge der Beschlüsse der hohen Gewalten Uri ersticht, dem Ambassadvr die Bedingllngen zu eröffnen,denen der Durchlaß gestattet werde. Erstens solle es ihn dabin disponieren, daß das ausbediuigenesionsgcld, sowohl das letzthin zurückgebliebene, als eine Volte neue Pension sofort erlegt und ausgcth^werde; geschehe dich, so würden die Herren und Obern sich „der Fvrtfertigung der Wehren halber sch"',^verhalten wissen." Zweitens solle man dem Ambassadvr die Erfüllung der zweiten Bedingung, die ol"'5keitlichcn Nestanzen betreffend, annehmlich machen, damit man endlich dafür Satisfaction erhalte; ohnewerde man kein Volk das Land betreten lassen. Drittens wird in Beziehung auf die Forderung"' ^Regimenter, welche schon länger im Mailändischen gedient haben, rathsam erachtet, daß von jedem Reg'"""'ein Deputierter, mit einem Fürschreiben des Ambassadvrs und der Obrigkeiten verschen, nach Mailand Z>""Gubcrnator gehen und ihm vorstellen soll, daß von der Erfüllung dieser dritteil Bedingung, d. h- der ^friedigung ihrer Ansprüche, die Gestaltung des Durchpasses ebenfalls abHange. Zweckdienlich wird ^erachtet, denselben von Obrigkeits wegen eine qualisicierte Person zur Assistenz beizugebeil. lim mit obr'g^licher Autorität dem Gubcrnator die Gründe auseinander zu setzen, warum der Durchpaß verhindertDa seit einiger Zeit sehr bedrohliche Nachrichten vernommen werden, nämlich daß dieser und jener F?der Pässe sich zu bemächligen versuchen mochte, und auch nicht viel Gutes daraus zu prognosticiere» ^daß die unlängst zu Aarau versammelten Städte so eilends auseinander gegangen sind, so wird für ^iivthwendig erachtet, „auf die eigene Schanze zu sehen." damit nichts verscherzt werde. Uri wünscht,allein dem Ambassador jene Vorstellungen zu machen, und begehrt, daß noch ein Gesandter von SchwP ^beigegeben werde. «. Endlich wird beschlossen, daß Uri, wenn Landammann Drosch zurückgekehrt ist, 1^'wieder eine Zusammenkunft ausschreibe, damit man einen endlichen Entschluß fassen könne.
7«5S.
Cvnfereuz von Un, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 27. Deccmbcv.
ieanScöarchiv Nidwaldc». ^
Gesandte: Uri. Sebastian Heinrich Drosch, Alt-Landammann. Schwyz. Johann !
Abyberg, Landammann; Sebastian Abhberg, Alt-Landammann; Diethelm Schorno, Statthalter;Schorno, Scckclmeister; Jtal Reding. Panilerherr; Leonhard Schorno, Diethelm Frischherz, alle des'^,.Nidwalden. Kaspar Leu, Ritter, Landammann und Landshauptmann; Johann Walthart LuswLandammann und Panncrherr; Arnold Stultz, des Raths.
z». Es wird ein Schreiben des Markgrafeil de Leganez, Gubernators zll Niailand, eiiles vo»ammann Drosch, von Pavia datiert, verlese», endlich dessen mündliche Relation über seine Mission ^Aus derselben ergiebt sich, daß er etliche Wcchselbriefe erhalten hat, von denen je drei bezahlt w^^,i!daß in nenn Monaten die ganze Summe bezahlt sein wird und man künftig mit niemand anderw, "'den darin genannten Wechselherrcn zu thun hat, „aiisgenvinmznl so man den Verlust der 4000man gegeil jetziger baarer Bezahlung, so der eine Wechselherr lim seine schuldige Summe anmuthet, ^wolle, würde man das Placet von Don Francesco de Milo darüber haben müssen." Alls dieseilun die Herren und Obern um ihre Restanzen versichert. Dein Laiidanlinann Drosch wird seine BeniÄ'" ^