944 Juni 1935.
auf eine Specialerklärung einlassen können, nehmen sie die Sache in den Abschied, lassen jedoch aus ^letzte Schreiben der Bunde eine gebührende, doch unvorgreislichc Antwort ausfertigen, v. In Bctrcss ^Ansuchens, welches Herr von Mollondin im Namen des französischen Ambassadvrs in der letzten Coufu'^der fünf katholischen Orte gestellt hat, erklärt die Gesandtschaft FreiburgS, daß an seine HcrrcuObern ebendasselbe Ansuchen gestellt,' aber noch keine Entscheidung darüber gefaßt worden sei.eröffnet, auf welche Weise und aus was für einem Grunde es den begehrten Aufbruch zugesagt hab^ ^übrigen Gesandten erklären, daß bei ihnen die höchsten Gewalten darüber erkennen müßten, diedas Anständigste und Nützlichste wählen werden. «I. Die Gesandten Lucerns berichten über den Sta>^Angelegenheiten der schwäbischen Ritterschaft und des Dr. Raßler sel. Erben Klage gegeil Kilianring, damit die Gesandten auf die Jahrrechnnng zu Baden mit nvthwendigcr Instruction versehenkönnen, v. Die Gesandtschaft Lucerns eröffnet, daß Oberst Zweher im Namen des Kaisers vor dein ^in Lucern das an die sieben katholischen Orte gerichtete Ansuchen gestellt habe, ihn mit 300 Centner chsund 200 Pferden zu unterstützen. Das Ansuchen wird den Herren und Obern wegen Mangel antion hinterbracht, t. (S. u. Vier ennetbirg. Vogteien überh.) z»-. 1) Es wird beschlosseil, den neu wE ^Meilen Erzbischvf zu Mailand, Cardinal Mvnti, zu beglückwünschen und zwar durch eineu Ausschußdie cnnetbirgischc Jahrrechnuug reisenden Gesandten. 2) Da ferner die Alumnen des helvetischeil ^'^^ischon zu'wiederholten Malen darum angehalten haben, wiederum bei den Jesuiten Unterricht zu 0''und im klebrigen besser gehalten zu werden, so sollen bei dieser Gelegenheit dem Erzbischof auchVorstellungen gemacht werden. Oberst von Beroldingcn wird auch dafür in AnspruchI». (S. u. Vier ennetbirg. Vogteien überh.) i. (S. u. Luggarus.) It. (S. u. Mainthal.l ! ^schreiber Megnet, derinaleil eidgenössischer Agent zu Mailand, beschwert sich, daß er von der mailam^,.Kammer das Salarium, das man seinem Vorfahr verabfolgt habe, nicht erhalte, und bittet um e"' ^motvrialschreiben ail den Aiagistrat. Dieses wird ihm bewilligt. 2) Ferner kommt er mit dem Ansu^^,man möchte den Landvogt zu Lauis bevollmächtigen, das ausstehende gewöhnliche Jahrgeld, 9 Dm" ^voil jedem Ort, auszuzahlen. Die Gesandten, ohne Instruction, nehmen das Ansuchen in den Absch",.^,>auf künftige Jahrrechnung darüber Instruction zu erhalteil. i»>. Es wird eiu Schreibe» deszu Besantzon, des Vicepräsideutcil und des Parlaments zu Döle an die XIII Orte (ct. ä. 30. M'm)legt, in welchem dieselben bitten, sich dafür zu verwenden, daß die Neutralität, welche durchder Orte zwischen Burgund und andern benachbarten Ländern zu Stande gekommen sei, aufrecht 0^werde. Das Anerbieten Zürichs, an den Kaiser und au den Köllig von Frankreich zu schreibenselben um fernere Verschonung zu bitten, wird angenommen i». sOhne Zug, Freiburg und ».->>Der Ammainl lind ein Ausschuß des klagenden Theils von Gersan tragen vor, daß sie wegen des 'sSpans und wegen eines Briefs in einen neuen Streit geratheil seien, in dem es so weit gekommensie, als sie ihre Mitlandleute, die Küttel und deren Mithaften, bei ihrem Landrechte hätten schlitze" ^nicht nur mit allerlei verübtem Muthwillen verfolgt, sondern sogar am Auftrieb ihres Viehesworden seieil. Sic bitten lim Rath und Beistand. Es wird beschlossen, die Gersalier nochmalszum eidgenössischen Gehorsam zu crmahnen und ihnen bei Verlust des Blindes für den Dawider!)"^den Landfrieden zu gebieten. Ferner soll auf künftigen Mittwoch (20. Juni) jedes Ort eine z>mN" ^ ^>1schaft nach Geesan abordnen, welche die Gemeinde gütlich oder rechtlich vergleichen und „betraf