Juni 1635.
943
741.
Conferenz der VII katholischen Orte.
Lueern. 1336, 13. und 14. Juni.
Staatsarchiv Luccril. Absch. <lo min» I63S. Bd. XXV. loi.K?.
Ludwig Schinnacher, Schultheiß und Schützenfähnrich; Jost Bircher, Ritter, Alt-^che/^' Stadthanptmann; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr; Laurenz'^"ghrrr. Uri. Johann Peter von Noll, Landammann; Johann Heinrich Znni Brunnen, Ritter, /Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Alt-Landammann. Schwhz.^bastian Abhberg, Landammann; Diethelm Schvrno, Statthalter; Johann Kaspar Ceberg, Ritter,Unterwalden. Wolfgang Stockmann, Landammann; Marquard Jmfeld, Alt-Land-^ Dbwalden; Kaspar Leu, Landammaun, von Nidwalden. Zug. Wolfgaug Wikart, Statt-en H> Jakob Uttinger, Alt-Ammann. Freiburg. Peter Heinricher, Seckclmeister; Johann Daniel
^»lmach, Ziltter, des Ziaths. Solothurn. Urs Von Arx, des Raths.
^^bs'l^. Frage beratheil, ob man die Schreiben des Kaisers und der Erzherzvgin Claudia
iu Verbindung mit alleil übrigen Orten oder nur von Seite der sieben katholischen^vlle. Mcm entschließt sich, an Zürich zu schreiben, daß man gewärtigeil wvllc, in»ölhj^ es das Cvucept zu einem solchen Antwortschreiben abfasse. Zugleich aber findet man für
^ gemeinsame Antwort abgeht, im Namen der siebeil Orte eine Antwort an den KaiserDas vorgelegte und gutgeheißene Concept zu diesem Antwortschreiben soll Lucern aus-halten erklärt, daß die Orte sich jederzeit hätten angelegeil sein lassen, die Erbeinignng zu
"uch künftig sie zu halten gedenken. Der Durchzug des französischen Volkes sei ohne vorherge-bewerkstelligt worden; weit entfernt, denselben begünstigt zu habeil, hätten sie sich darüber'i/. während des Durchzuges habe man die Versicherung von Seite des Kölligs erhalten, das^ hren bcgen deil Kaiser und das Haus Oesterreich, sondern habe blos die Absicht, die III Bünde^ h»en ^ Zu erhalten. I». Von den III Bünden ist ein Schreiben augelangt, in welchem wegen
n, ^Mden Gefahr die Orte gebeten werden, ihnen mit ansehnlicher und mannlicher Hülfe beizu.sticht ^ Gesuch Hill ist noch eine zweite stärkere Mahnung zur Hlilfe angekommen, welche die^ ^ bereits ein Einfall in das Münsterthal stattgefunden habe. Die Gesandten bedauern
^ Zustaild der Bünde und verhehlen sich nicht, daß es die Uneinigkeit und der Zwiespalt^" welcher diesen llilgliicklicheil Zustand herbeigeführt hat, lind daß man nie zur Ruhe kommeil^ ^eltlin wieder dahiil gebracht werde, wohin es gehöre, unter dein Vorbehalt der katholischeil^'tateil ' ^ ^'^Ichlliß der Gesandteil geht nun dahin, ein Mittel zu finden, die Waffen der kriegführendendics^ lind zur Befestigung des Friedens das Veltlin in seinen frühern Stand zurückzuführen.
> ^'ster,/ s^^e wird ein Ausschuß zum Nuntius und den zu Lucern residierenden Delegaten undum zu fragen, ob etwas zu hoffen sei, wenn die Orte ihre Jnterpositivu höhern^»Zvsis^^bM, Zu epeu demselben Zwecke solle Luceril iu der sieben Orte Namen eine Abordnung zumshecich" abschicken, welcher Solothurn noch Zwei aus seinem Nathe beiordnen könnte. Was
^ ^heru ^^ehreil der III Bünde betrifft, so findet man, daß die dermaligen Verhältnisse gegenüberbnschiedcn seien. Da die Gesandten nicht so instruiert sind, daß sie sich des Zuzugs halber