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Mai 1635.
der Spanischen, die es bereits so weit gebracht hatten, daß denselben die Pässe coinprommittiert ww^'seien. Weil daraus abzunehmen sei, daß sie gesonnen sein mochten, den König von Frankreich inguten Intentionen, die doch nur ans die Befestigung der Eidgenossenschaft gerichtet seien, zu verhinderebitte er, daß man besagten Werbungen weder mit Gestattung der Pässe, noch mit Zulassung desvon Munition, Waffen und Anderem Vorschub leiste. — Alan läßt antworten, daß deßhalb an ci»^Orten bereits gute Vorsorge getroffen wordeil sei, und daß Aehnliches an den übrigen auch geschehenMan übergibt dem Herrn von Mollondin ein Creditivschreiben an den Ambassadvr, worin drmsAbe"^seine geneigte Gesinnung gedankt und versichert wird, daß auf sein Begehreil annehmliche Resolutionenden Obrigkeiten erfolgeil werdeil. — Bei diesem Anlaß wird auch für nothwendig befunden, mit ^Mcliand beförderlich zu reden und sich bei ihm zu erkundigen, was der König bei diesen OccurrcuMBetreff des Defensionswerkes, der nrnuzs volanto oder anderer nvthwendigen Maßregeln den evanlsiUtz-Orten gegenüber zu thun gesonnen sei. Auch die übrigen Punkte, besonders die ausstehenden Zassiu^'Zinsen, Pensionen und Contracte, der Salzhandel, die Kesselriugsche Angelegenheit, die Stadt M"lh^^deren Zusatz lind dessen Erhaltung, die Stadt Genf und deren Kircheilgüter sollen zur Sprachewerden. Deßglcichen sollen dem Ainbassador die Städte Basel und Schaffhausen wegen ihrer tälst^^mehrenden Gefahren bestens empfohlen werden. Zu Verrichtung dessen wird Oberst Johann LudwigsErlach erbeten, welcher sich auf der Rückreise nach Bern zu dem Ainbassador begeben und aufZusammenkunft über seine Verrichtung referieren wird. Wegen dieser und allfälliger anderer Sache" ^auf den 3. Mai eine Conferenz nach Aarall angesetzt. Wenn inzwischen dem einen oder andern Orteetwas Bedenkens fürfallen sollte, solle es die ander» bei Zeiten davon benachrichtigen, v. WeilBern sich über der vierörtischen Kriegsräthe unbillige Prvceduren und die Verurtheilnng des Hmeisters Kesselriug höchlich zu beschweren haben, so wird in Bedenken gezogen, ob auf nächst bevorste)Jahrrechnuilg zu Baden und jenseits des Gebirgs die Gesandten der beiden Städte neben diesenrütheu mit Fug werden sitzen und richten können. Die obrigkeitlichen Erklärungen hierüber solleil n"l ^ster Conferenz zusammengetragen werden, t. Basel bittet abermals wegen der besorglichengetreues Aufsehen und für den Rothfall um eilige Hülfe, auch daß mau „seine Herren undbaldigste in ihrem Zusatz verstärken und ihnen unter die Arme greifen wolle." Eine ähnlicheauch Schasfhauseu an die Gesandten. Was für eidgenössische tröstliche Anerbietungen den beide» ^ ^gemacht worden sind, hat jeder Gesandte zu referieren. A. Die Gesandten Zürichs bringen Beschs ^betreffend die Filiale Dägerleu in der Grafschaft Khburg lind die Versehuug des Kircheildienstes ^vor. Die Gesandtschaft Schaffhausens entschuldigt sich zum Theil und erklärt, daß dasjenige, ^Herren und Obern jüngst deßhalb an Zürich geschrieben hätten, von etlichen Aeltesten aus selbigermit Wahrheit also vorgegeben worden sei; sie sei aber bereit, bei ihrer Obrigkeit dahin zu wirt'^^ldie Pfründe Dägerleu durch einen eigenen Prädicanten versehen werde. Sie könne ihrerseits 'thunlich finden, daß im Kirchendienst zwei Pfründen sollten „zusammengebunden" werden. ^ ^
Zu. i». Den 10. April waren wegen Abschickung des Zuzuges als Gesandte der evangelische"in Basel: Kaspar Schund und Eberhard Jmthurn. (Archiv Bern: Mülhauser Buch d. S.
Zu K». Der Inhalt der mit dem König gepflogenen Verhandlungen ist folgender: 1) Auf d"'ob der König, wenn etwa die mit Spanien verbündeten Orte nicht allen Punkten des französisch^nisses Genüge leisten sollten, dieses Bündnis; den andern Orten gegenüber aufrecht halten werde, c"