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April und Mai 1635.
7SS.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 1635, 25. April.
LandcSarchiv Nidwilldc». Protokoll der Rüthen und der Landlenthen vom Sä. Zthril ISZö. Pd. 9. WI. WS.
„Die angestclte Tagleistung zu Brunnen wägen des; Pas; zu Belletz, auch wegen des Kcsftb'"^halber soll uff morgen besuocht werden mit bcvclch, das die Päs; zu Bellctz besetzt werdent, wie auch ^schaffen, das khein Korn durch Belletz in die Püntcn wider gebürcnde Ordnung gefüret und passiere»auch insundcrheit sol das Zürische schribcn tvegen Kessclrings verandtwurtet werden. Auch mitLantlüten sol durch schribcn bericht gethon tvcrden, damit sy dem gsanten nacher Brunnen bcvelch ^wegen des Merchts zuo Stanstadt zuo instruieren." Ein Abschied hat sich nicht vorgefunden.
7SS.
Conferenz der IV evangelischen Städte.
Anrnn» 1635, <4. und 5. Mni (24. und 25. April a. K.).
Staatsarchiv Zürich. Nest. XII. Uk. t'ul. 2W.
Gesandte: Ziirich. ^alomon Hirzel, Seckelmei>ter; Hans Ludivig Schneeberger, Zeug Herr, desBern. Johann Ludwig von Erlach, Herr zu Castelen und Nuchenstein; Beat Ludwig Map vouZcugherr,. beide des Raths. Basel. Johann Rudolf Wettstein, Zenghcrr und des Raths. S-h'"Hansen. Johann Jakob Ziegler, Doctvr, des Raths; Georg Ott, des Raths.
i». Mülhausen hat durch einen eigenen Läufersbvten ein Schreiben geschickt, wodurch es sichdigt, warum es niemanden abgeordnet habe, angelegentlich seinen Zustand schildert und sich seine" l> ,und Neligionsgenossen einpfiehlt. Nachdem dieses Schreiben, sowie ein anderes von Mülhausenverlesen worden, wiederholt Zürich, was es dießmal für eine Bewandtnis; mit Mülhausen habe, ^ ^Ansicht, man werde nicht länger davon Umgang nehmen können, sich der Stadt ernstlich anzuueh»""'habe unlängst neben Bern 150 Mann als Znsatz abgeordnet und gehofft, daß dieselben nach Aüilh^kommen. Bern habe seine 150 Mann von Basel wieder zurückberufen; es bitte jedoch, daß selbigehingeschickt werden, und daß die beiden andern Städte ihre Hand auch nicht abziehen "löch""^Bern erwidert, weil ans vielfältiges Anhalten die Paßbewilligung nicht erfolgt sei, habe es sein Volkheimgenommen, hoffe auch wegen der eigenen Gefahr, und weil die Stadt Mülhausen ein unweh^^.Ort sei, nicht übel daran gethan zu haben; es sei jedoch nicht der Meinung, daß man sich der Stadtmehr annehmen solle. Mit einer geringen Garnison könne dieselbe jedoch nicht gehalten werde»; dadurchaber den übrigen Orten große Ungclegenheiten, vielleicht sogar der Krieg auf den Hals 'gezogenAndere Orte, an denen viel mehr gelegen sei, seien in gleichen oder noch größern Gefahren. Eine"'"ren zu helfen, sich selbst aber zu „enthelfcn", werde durch die Bünde nicht gefordert und sei auchselbst nickst thunlich. Die Gesandten hätten also keinen Befehl, die Zurücksendung des Volkes, dasabgedankt sei, zu bewilligen. Wenn man auf andere Mittel für die Mülhanser und die BerstärkuwlMacht bedacht sein wolle, so würde es sich Bern nicht entgegen sein lassen. — Basel und Schalls-bitten, daß man sich die Stadt Mülhausen in ihrer Roth zum Besten empfohlen sein lassen "M,