S06 October 1634.
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Johann Jakob Piscino, ebenfalls die Hand auf dein heiligen Canon und das Crucifix haltend; auch ^Prinz hält seine Hand darauf. Alsdauu treten die Gesandten der sechs Orte an den Altar und sclm'ö^ihrerseits mit aufgehobenen drei Fingern der rechten Hand, das alles in Gegenwart einer ansehnlicheZahl hoher Herren und Beamteten. Bei diesem Anlasse versichert der Herzog die Gesandten, daß erDienst und zur Erhaltung der verbündeten Orte seine Macht nach äußerstem Vermögen, im Nothfallseine eigene Person anerbiete, und daß er das Bündnis; gewissenhaft halten und vollziehen werde. Zug^ermahnt er zur Einigkeit, und daß man bei dem Zwiste, den die Orte mit den Eidgenossen der andernligion hätten, der Verbitterung nicht Raum geben, sondern kein Mittel verabsäumen möchte, die Versöhntherbeizuführen. Sollten die Orte unter sich dieselbe nicht herbeiführen können, so erbietet er seine g"ü^'Jnterpositivn, und sollte keine gütliche Vermittlung möglich sein und die Orte gcnöthigt werden zu ^Waffen zu greifen, so sollten sie seiner Macht und sogar seiner eignen Person versichert sein Die Gesandt
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darüber erfreut, erklären, daß ihre Herren und Obern ihrerseits das beschworene Bündniß jederzrichtig halten werden. (S. Beilage 23.) 1. Der Herzog läßt als Mittel, daß die Orte künftig fürPension sich selbst bezahlt machen könnten, vorschlagen, er »volle ein gewisses Quantum an Getreide, ^und Roggen geben, über welches man mit gewissen Personen in den ennetbirgischen Vogteicn contrah^und sich also von Jahr zu Jahr bezahlt machen könnte. Den Vorschlag findet man nicht verwerflich >die Gesandten aber ohne Instruction dafür sind, nehmen sie ihn in den Abschied, zx. Markgraf P"'vicini zeigt den Gesandten au, daß bereits zwei ansehnliche Herren bezeichnet worden seien, von Wr -emer beförderlichst als Ambassador abreisen und die oben genannte Pension mitbringen werde. 1^sich für eine gute Gelegenheit präsentiert und uns in die Hand gewachsen, bei Ihrer Königl. Durchs,unsers residierenden Herrn Nuntii in der Stadt Lucern beschwerliches Obliegen auf einen solchen 6und Bahn zu bringen, daß nicht allein Ihr Königl. Durchlaucht auf unser Zeugniß und Information ^aller Suspiciou begeben, sondern auch vertröstet, ihne Hrn. Nuutium gegen Päpstl. Heiligkeitentschuldigen, wird ein jeder von uns eingedenk sein und unzweifenlich seine Herren und Obern mit si' ,Botschaft erfreuen." Z. Der savohischen Provinz Provincial der Jesuiten schlügt den Gesandten als ^daß die eidgenössischen Alumnen des helvetischen Collegiuins zu Mailand wieder unter den Vätern zuihre Studien machen können, vor, durch Vermittlung des Hauptmanns Fleckensteiu zu Rom die Sache ^Cardinal Barberino und dem neuerwähltcu Erzbischof von Mailand, Cardinal Monti, der sich noch i» -befinde, anzubringen. II. Die Promotorialschreiben Behufs der Beatification des seligen Brudersund des ?. Petrus Canisius geben den Gesandten Hoffnung auf eine baldige angenehme Autwort vowI. Schließlich vergleicht man sich dahin, daß in aller verbündeteil Orte Rainen ein DankschreibenSccretinsiegcl der Stadt Lucern an den Herzog ausgefertigt werden soll. Einige Gesandte sind der Äodaß in diesem Schreiben die Angelegenheit der Garde, welche unerledigt gebliebeil sei, neuerdings ancmpl >werden könnte.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 4334, 43. October.
Land-Sarchiv Nidwaiden. ^„1
Gesandte: Uri. Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Landamniann;
Jakob Tanner, Ritter, Alt-Landammann. Schwyz. Sebastian Abyberg, Alt-Landammann; ^