September 1634. 905
^'chändiger Unterschrift zu erklären, daß die Orte deßwegen zu keiner Zeit Schaden oder Nach-ZU besorgen haben. Zweitens in Beziehung auf das Verlangen der Gesandten, daß künftig dieHab ^ für Jahr möchten entrichtet werden, wird geantwortet, die Orte möchten das Vertraueni>e»^ ^ ^ jährlich bezahlt werden; zur Bezeugung dieser Geneigtheit würden den Gesandten dievrigkeiteu zuständigen Pensionen, welche in dem Bündnisse ausbedungcn seien, übergeben werdenLjh " ^ Sonnenkronen fiir den Studentenplatz. Die übrigen Pensionen, welche aus des Herzogscralität auf ein jedes Ort vertheilt seien, werde der noch zu ernennende Ambassador bringen. Drittens^ Freiburg, daß in dem Bundesinstrumente der Herzog sich auch Graf zu Remont (Nomont)U'm ^^"d Freiburg der rechtmäßige Inhaber dieser Grafschaft sei und dafür Quittanzen von Emanuelder ^larl Emanuel habe, welche Quittanzen der Herzog bestätigen möchte. Es wird geantwortet,
hält ^ ^ütte gerne gesehen, daß die freiburgischcn Gesandten die Originalquittanzen bei Handeil gehabt^ bürden jedoch die schriftliche Versicherung erhalteil, daß, wenn Freiburg dem bald den Gesandtenstell' Ambassador die Quittanzen vorweise, die Bestätigung sofort erfolgeil werde. Die Gesandten. ^'tens das Ansuchen, der Herzog möchte Mittel und Wege angeben, wie die Ausstände der beidensxj üeiitcr und andere Privatexstanzcu bezahlt werden könnten. Es wird geantwortet, des Herzogs WilleAls k ^ Anforderungen beider Regimenter sowie auch die übrigeil saldiert werden. Die Interessierten^elcl ^ ^Muciite des Obersten Ulrich sel. wie die des Obersten Amrhyn sollen Zwei von ihnen bezeichnen,sicher^ ^ Herzogs Kosten die Sache besorgen und austragen, v. Alls das Begehren, daß eine Ver-leib, ^ Studentcnplatzcs möchte gegeben werden ses ist dieß ein siebeilter in Folge der Einver-sti»,/^ Herzogthums Montfcrrat uild der Markgrafschaft Saluzzvs, wird geantwortet, daß man der Be-^ üiig Bündnisses ilachkoimneil werde, llild luacht das Anerbieten, den sämmtlichen Orten nochde», .^^Üroucn jährlich zu gebeil, die sie eiltweder unter sich theilen oder ilach einem zu treffenden Vergleichsy»^ '"6c»lg nach Jahr für Jahr den Orteil zukommen lassen können. «I. 1) Ein anderes Begehreil der Ge-^elcl^ dahin, daß der eidgenössischen Leibgarde der Sold und die Freiheiten möchten zu Theil werden,^^l^be früher unter des Herzogs Großahnherrn und Vater genossen hätte. Darüber gibt der»»d ^ bestimmte Erklärung, gibt aber zu vermerken, daß er zu dieser Beschwerde keine Ursache finde,Zstai Obstet die Gesandten damit, daß er die Sache in Bedenken nehmen werde. 2) In Betreff der beidenDar ^ ">id der Leibgarde wünschen die Gesandten für eine gewisse Summe versichert zu werden,die H, ^'klärt sich der Herzog erbötig, für die Summe ein gewisses Einkommen zu assignieren, woraus sich^^f^uden für ihre Ansprachen bezahlt machen können. 3) Schließlich wenden sich die Gesandten an denH»te .^^üteil Cauda und bringen es dahin, daß demselben auferlegt wird, die Rechnungen mit densich ^^ücn beförderlichst zu »justieren, und daß ihm die Mittel an die Hand gegeben werdeil, mit denenschrei und die Kammer versehen können. In Betreff des Gardesoldcs wird entgegnet, daß die^ ^ücr habe als früher, theils weil das Geld geändert, theils weil ihr das Brot hinzugethauivj^ ^ ln. Mail läßt die Sache auf sich beruhen, bis sich eine bessere Gelegenheit darbietet, sie mit Glimpfdic Kw Sprache zu bringen, v. Darauf folgt der Bundcsschwur. Die Gesandten begeben sich inSt. Johannis des Täufers. Dort beschwört der Herzog Victor Amadeus, nachdem er an dasCr,,... "^ru,»ent sein großes Neitersiegel hat anhängen lassen, die Hand auf dein Evangelium und einz»h^ ^^lid, das am 14. Juni errichtete Bündniß, und alsdann an der Stelle und im Namen des" Altar getragenen minderjährigen Prinzen Franz Hhacinth, Prinzen von Piemont, der Großcanzler
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