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September 1634.
sollen, für die Erbauung derselben sorgen. I». In Betracht, daß noch mehrfacher Stoff zu Unruhen vor-handen, die Angelegenheit Kesselrings die vorzüglichste Ursache derselben ist, der Span zwischen M»und Freiburg wegen der Vogtcien noch nicht völlig beigelegt ist, Solothnrn'allerhand Schmähungen„Tratzen" zu leiden hat und die katholischen den Thurgau regierenden Orte mit Zürich viel zu selM^haben, hält man es für rathsam, das bisher mit dem Kaiser gepflogene gute Verständnis; und dessenmals gemachtes Anerbieten zur Conservation des ganzen eidgenössischen Körpers nichr außer Acht zu la>VHingegen lassen es die uninteressierten Orte bei der Weigerung der vier Orte, den Kcsselring nachzu stellen, verbleiben. Freiburg und Solothnrn wird für ihre wohlmcinlichen Berichte freundlich geantwortetsie werden zugleich an die Gefahren erinnert, welche aus der Uneinigkeit für die Ruhe und Sicherheit ^Vaterlandes erwachsen, und daß dennoch die Gerechtigkeit müsse aufrecht erhalten werden. Obwohl d>>'Orte Fug und Macht hätten, gegenüber dem Procedieren, Protestieren, Nechtanbieten der unkatholis^'Orte sich empfindlich zu zeigen, so hält man es doch bis zu Austrag des langwierigen Handels nichtsthunlich in der Hoffnung, dieselben werden sich einmal der Gebühr unterwerfen und den Kessclriug inHänden der Kricgsräthe belassen. Die Gesandten der vier Orte erklären, daß sie, obgleich sie instr»'^gewesen seien, den Landtag zu beschleunigen, doch denselben noch aufschieben wollen theils weil -neh^'Kriegsräthe nicht bei Hause seien, theils weil die Hornische Canzlei zn Händen gebracht worden sehwelcher vielleicht seiner Zeit sich noch Mehreres ergeben werde. Sie erklären ferner, daß sie Kesselriugnach Baden stellen werden, was die uninteressierten Orte deren Gutachten überlasseil - «z. Mit Bcda»^und Verwunderung vernimmt man, daß zu Genf ein „Famos oder Lasterbuch" gegen die katholische'-erschiene.: und sogar schon an den königlichen Hof nach Paris gekommen sei, in welchem deren rMActwnen alle zu ihrem Unglimpf ausgelegt, auch die Kesselringsche Sache „stark ausgeführt werde." ^halt es vonnöthcn, bei gelegener Zeit ein Manifest dagegen zu verfassen und den König von Fra"k^'über den wahren Sachverhalt zu benachrichtigen. «I. Die Gesandten lassen es sich gefallen, deinund dessen Sohne, dem König von Ungarn, sowie auch dem Cardinal Infant zu dein herrlichen SiegeNördlmgen) Glück zn wünschen. Lucern soll den Freiherr,: von Schwarzenberg ersuchen, die Glückw--"^'an die gehörigen Orte gelangen zu lassen. «. (S. u. Lauis.) k. Der Gesandte von Glarus berichtet,seine Mitlandleute der neuen Religion gegen den Vertrag ohne der Katholischen Wissen, während siejährliche Fahrt zu der lieben Frau gen Einsiedeln gemacht hätten, einen von ihnen gewählten La"d^nach Werdeilberg aufgeführt und die Unterthanen demselben hätten schwören lassen, weil man ihren L--'^vögteil nach Uznach und Gaster den Aufritt nicht gestatten »volle; ferner daß dieselben schon vergab"-Mai einen Hauptmann nach Whl gesetzt hätte,:, während nach altem Brauch ein solcher erstSt, Katharinentag seinen Posseß nehmen sollte. In Beziehung auf den Letzter,: fragen sie an, ob esrathsamer wäre, einen der katholischen Religion zu erwählen und denselben durch Lucern und SchwhZ' ^Gotteshauses Schirmherren, aufführen zu lassei:. Die Gesandten antworten, daß sie es für thunlicherd:e Streitigkeiten dieser Vogteien halber noch eine Zeitlang ruhen zu lassen, inzwischen an ihreleute der neuen Religion zu schreiben, sie möchten den Verträgen und Verkommnissen nachkomme"'ihnen zu bedenkei: zu geben, wie viel „Unfrcundschaft" daraus entstehen könnte, und deren Antwortwarten. Ii: Beziehung auf den Hauptmann zu Whl sind sie der Ansicht, daß es im Belieben desabtes stehe, einen Hauptmann der andern Religion aufzunehmen oder nicht. s-. sOhne FrciburgSolvthurn.j Der Gesandte des Fürstabtes zu St. Gallei: erinnert an die Beschwerden, welche M'^