September 1634.
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^ Zu f. Gesandte waren: Salomen Hirzcl von Zürich, Johann Ludwig von Erlach von Bern undJohann Jakob Ziegler von Schaffhausen. Die erste Audienz hatten sie beim König den K. Dcccmber.lrai^iüs Dom. 30 x. 746.
V«>8.
Conferenz der katholischen Orte.
Lueern. 1934, 29. und 39. September.
Staatsarchiv Lvccr». Al'sch. <Zo anno lest. Bd. XXIV. kol. 213.
Gesandte: Luceru. Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß und Stadthauptmann; Ulrich Heinscrlin,P ^ Pannerherr; Laurenz Meyer, Oberzcugherr; Ludwig Schumacher, Scckelmeister, alle des
dez ^ Johann Kaspar von Spiriugeu, genannt Arnold, Ritter, Landammann; Alexander Bcßlcr,
^ Schwyz. Sebastian Abyberg, Alt-Landammann; Diethelm Schorns, Statthalter. Unter-
La Sebastian Wirtz, Alt-Landammann und Landsfähnrich; Johann Jmfeld, Alt-Landammann und^ ^ )aupt»iann, von Obwaldcn; Johann Walthart Lussi, Landammann und Pannerherr, von Nidwaldcn.Ts/ .^uhann Speck, Landsfähnrich und des Raths; Ulrich Hcggli, Alt-Ammann. Glarus. Fridolin^ . b Landammann. Freiburg. Jakob Vumann, Scckelmeister. Solothurn. Johann Degenschcr,^ ^»icister und Vcnner; Hieronymus Wallier, Bauherr und des Raths. Appenzell-Jnnerrhoden.9. ^ Suter, Landammann. Abt St. Gallen. Johann Rudolf Neding von Schwyz, zu Glattbnrg,^ zu Lichtensteig.
Conferenz wird in Folge eines Schreibens von Frciburg an Lncern zusammcnbcrufen, in^^)tet wird, daß die Eidgenossen der andern Religion mit allerlei bösen Anschlägen gegen diehch c umgehen, daß namentlich Bern Kriegsanstaltcn treffe und Frciburg und Solothurn einen
^'g't befürchten hätten. Es wird ferner berichtet, daß Bern immerfort Musterungen halte, daß un-..^berum 200 angeworbene Soldaten in Payerne einquartiert worden seien, daß es seine Vasallen' ^^uen mahne, stündlich gerüstet zu sein. Auf Anfragen antworte zwar Bern, diese RüstungenVeri es mit seinen burgundischen Nachbarn eine Zeit her in Zwist lebe und dieselben ihm die
die das Recht nicht halten wollen; das sei jedoch nur ein Vorwand, der eigentliche Grund sei
^»kc/ ftung Kesselrings, welche dem gemeinen Mann „zuvorderst sei." In Betrachtung nun, daß dentzl Aschen nicht zu trauen sei, da sie eben darauf ausgehen, die Katholischen von ihrem seligmachendenZuziehen, sie ihrer Rechte, Freiheiten und Gerechtigkeiten zu berauben und zu unterdrücken undzes//^ unguten Tractationen sich zu erheben, so wird festes Zusammenhalten als erstes Erforderniß an-Wachsamkeit gegenüber den Unkatholischen um so nothwendiger gehalten, da sie die Erneuerung des^»ri ^ Spanien nicht gerne sehen und leicht in Folge der ihnen nicht erwünschten Siegesuachrichten"u Vaterlande anstiften könnten. Daher soll nichts verabsäunit werden, um die Pässe wohl zu ver-^c>r. zuverlässige Kundschafter aufzustellen, wenn etwas Widerwärtiges sich zuträgt, die andern Orte zuauf allen Nothfall gerüstet zu sein. Die Orte versichern einander, daß, wenn eines angegriffenundern den Bünden gemäß, und wie es treuen Eidgenossen gebühre, auf die erste Mahnung zuVcisse werden. Damit man allerseits besser einander zu Hülfe kommen könne, soll man auf die
und Brücken bei den vier Rheinstädteu besser Achtung geben, und da sie mehrentheils abgebrannt sein