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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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900 September 1634.

daß von Basel aus dem Prälaten abermals nachdrücklich geschrieben werde. Kann man dadurch keinehülfe erreichen, so soll den Prädicanten eine substanzliche Instruction aus dem genannten Bedenken, welcheBasel den übrigen Orten sofort mittheilen wird, gegeben werden, wonach sie sich jeweilen mit GeduldBescheidenheit zu verhalten hätten, v. (S. u. Lauis.) k. Zürich erhält Vollmacht, die Gesandten, welOkünftig zu dem König von Frankreich der eidgenössischen Kausleutc wegen abreisen werden, in derWie es 1615 geschehen sei, zu instruieren und mit einem Generalcreditiv zu versehen.

Man schc auch im Abschnitte Herrschastsangclcgcnhcitm:

Landvogtei Lauis. e. Art. 37. Verhältnisse Mailand gegenüber.

Zu «,*). Ein dem Abschiede beigelegter Bericht lautet also:Donstags den 28. Augusti a ^(7. September n. K.) anno 1634. Verschinen Montags Abends ist der zu Schwytz verhaffte Herr Kil»"'Kesselring nach Mittentag von 3 Uhren an biß uinb 6 Uhren jämmerlich gepyniget und geplaget word^'Man hatt in biß uf den Obcnt crbärmblich hören schreyen. Die Kriegs Rath haben in ein gantzc Stu"lang an der Marter laßen hangen, inzwischcnt von ime hinweg gangen; wann sy dann widerkhow»^"'haben sy ihm noch mchrcrs und harter zugesetzt."Vom 29. Augusti a. K. (8. September n. K.)1634. Was Herr Kcsselring betrifft, so ist er verschinen Montag streng gestreckt worden, daß man >» l»'zu Mach niden gehören schreyen, ist ein gut Stuckh Wegs biß aben, wo man zum Zil schießt. Es ^gentzlich das Ansechcn, sy werdint die üßcrist Marter an im bruchen: einmalen ist es gewüß, daßschandtlick) mit ihm handlet. Es habend Etlich im Rathschlag, sy wölkend im das Haar alles hinwcgha"^'wie einer Hexen und dan denselben uf der Wannen widerumb strecken und lugen, ob sy etwas mögöü ^ihm bringen. Etlichen aber grüßet es, vermeinend, es syge hiebevor und an jetzt gemarteret gnug> ^ligt im Bett, manglet der Ketten nichts. Die Kriegs Neth werdent Wider allzusamcn gahn und ^Nathschlag saßen und Wirt, wann anders nit fürfalt, das endtliche Malcfiz Gricht über ine gehalten'uff jetzt nechstkhünftigcn Zinstag oder Mitwochcn." Ein zweiter Bericht, welcher beim Abschied ^27. Februar 1635 liegt und vom Arzte herrührt, welcher Kesselring behandelte, lautet also:Unges"^'"uff den 20 Tag Wynmonats deß 1633sten Jars han ich den Herren Chilian Kesselring zue Wyk erstlich ^Hunden, als er an beiden Armen und Axsel ganz übel verderbt, alles übel zerrissen, verschwollcn, die ^ ^Axsel auch nit yngericht, han ich ine innerlich mit Tränkercn, die Händt mit Baden, auch sync Är>n "Axscln biß uff die Brust, alles mit Pflasteren über und über verbünden müeßen, hat vol IS Woche" -währet, dann er lange Zyt syn Handt nit zum Mündt bringen mögen. ^

Im 1634sten Jar ward er wider als vor oder mehr verderbt, dann um die Axselen und Arm S" ^schwach und die Haut mit Bluet underschossen, umb die Hand gantz rauw und so übel gemarteretdaß ich besorget Hab, es werden ime Stückhe uff den Händen hinweg gehn; Hab ime abermalsmit Tränckheren, auch die Händt init Baden und allerlei) Artzney brauchen müeßen, und darzu "'ll^ ^kostliche Artzney und vil mehr gebraucht, darfür ich by meiner Gcwüßnc geforderet und also bar empf""?.einhundert Kronen, item den Mynigen zwo Ducaten Dringkgelt, darumb ich hiemit vollkhommenlichformb quittieren thuc und ist der Achtlohn, so N. N. Verdienet, hierinn nit begriffen. Zu Uhrkundt ^eigner Handt und Nammen underschriben. Actum den 13. Hornung Ao. 1635. (Der Name ist "iclfl 'gegeben. Beilage zum Abschied vom 27. Februar 1635.) >

Zu Derselbe erklärte ihm, daß die evangelischen Orte, nachdem die vier katholischen alle ^nungen seines Königs unbeachtet gelassen hätten, nun zu den äußersten Mitteln entschlossen ^cien.archiv Bern: Thurgau Bücher 11. kol.91.)

Zu »«5). Die Relation derselben liegt beim Abschied.