Allgast 1634. 895
T'OS.
^ahrrechming der die Vvgteien Bellenz, Bollenz und Niviera regierenden 2/- Orte.
Belle,»z. 1<!34, 24. Swguft.
Landcsnrchi»' Nidwaldc».
Heinrich Pttntiner, Seckelmeister »nid dcs Raths. Schwhz. Franciscns Ziltiner.Calden. Kaspar Käsli, des Itaths.
^ Tas Verhandelte findet sich im Abschnitte Hcrrschaftscingclegcicheitcn:
Bcllcnz :c. Art. 746-^?k0.
Cvnsercnz der V katholischen Orte.
Gersau. t(!34, 3l».Slugttft.
Staatsarchiv-üuccr». Abjch. cle anno iöZ4. Bd. XXlV. tdi. üv-t. LandcSarchiv Nidwaldc».
z' ,^^'dte: Lucern. ZRoriz All der Allmend, Schultheiß; Laurenz Meyer, Oberzeugherr und des5c>lm'.> Jvhauu Kaspar von Spiringeu, genannt Arnvld, Ritter, Landammann; Johann JakobTt bitter, Alt-Landammann. Schwhz. Sebastiail Abyberg, Landammann; Diethelm Schorno,Johann Gilg Aufdermanr, Alt-Statthalter liild Landshauptmann. Untcrwalden. Marquard^ ^undammann, von Obwaldcn; Johann LLalthart Lnssi, Laildammann und Pannerherr, vondulden. Konrad Brandenberg, Seckelmeister; Beat Jakob Meycnberg, des Raths.
Cul Eonferenz versammelt sich in Folge des Schreibens der fünf uninteressierten Orte, welche zu
das. ^egeil der Llesselringschen Sache zusammengekommen waren. In demselben beklagen sie sich,^'sscU angesetzte Tagsatzting unbesucht geblieben sei, und daß man beschlossen habe,
Taz Handelt der 5kriegsräthe zll lasseil und bald möglichst den Nechtstag über ihn anzusetzeil.
^ch'l stießt mit der Bitte, die vier Orte möchten im Hinblick ans das Unheil und die Zerrüttung,
chicu' könnte, und zu Ehren des Kölligs von Frankreich und ans Freundschaft für die uninter-
i'ber ^ Orte sich gefallen lassen, Kessclring nach Baden zur Examination zu stelleil. — Bei der Berathnng^ /^cs Ansuchen wird hervorgehoben, daß wider alle Form Lucern der Veisitz neben den anderni,^^chchon Orten nicht gegönnt worden sei, lind daß die andere Partei die gemachteil Projecte nochP, ^ csts verbindliche Beschlüsse und Abschiede angesehen wissen und deren Exeeutivn erzwingen wolle.
orklärcn die vier Orte, daß sie bei ihren frühern Beschlüssen verbleiben. Den zur Exaini-D^!,^Mlrings verordneten Beamteten wird aufgetragen, beförderlichst den Proceß zu Ende zu führeil.
""interessierten Orten soll durch Verinittlnilg Uris geantwortet werden, daß man voll keinemVvr/l^ der zu Baden wegen Kesselrings errichtet worden sei, sondern blos von einem Project oderZU einer gütlichen Vermittlung, den sie eben nicht angenommen hätten; daß man ferner die auf^uli angesetzte Tagsatznng nicht habe besuchen können, weil ans der Vorangegangeneil Conferenz«„h^^artci nicht die Klagen gegeil Kesselring, sondern nur dessen Verantwortung lind „Glimpf" habe^u wollen, was ohne Abbruch ihrer Freiheit und ihrer Gerechtigkeiten nicht zulässig sei. Ebenso wird