August 1634. 885
"Michelle; Z^-jch Schreiben ausfertigen. Desgleichen sollte man die zugewandten Orte
>il», das Land Wallis, zu welche»! mau dermale» wegeu seiner religiöse» Verhältnisse gute Hoff-
tMiß den katholischen Orten zu halten nicht verpflichten werde, unverzüglichb»rch^ ^'lleu Zustand der Dinge benachrichtigen, nud sie alle, sowie auch den König von Frankreich^sandtschaft zu getreuem Aufsehen und wirklicher Assistenz nach Inhalt der Blinde ermahnen.^Italt" ^"ndere Entschluß^ der beiden Städte wird den Gesandten der übrigen vier Orte „etwelcherK "üPetheilt; diese stellen denselben dem freien Willen der beiden Städte anHeim. — Hieranf wirdiu In- erachtet, ans das Schreiben des französischen Ambassadors eine zweifache Antwort abgehen
Zürich und Bern danken nämlich demselben in einem besondern Schreiben für die aner-Tt^Z^^'vsitiou und ersuchen ihn, dafür sich zu verwenden, daß Kesselring frei werde und die beiden^ dicr ^ bundesgemäße Assistenz der Krone Frankreich der unbilligen Gewalt und des Hvchmuths^rcih^ endlich entledigt werden. — Basel und Schaffhausen werden ebenfalls an den Ambassador^ emerbotene Jnterposition verdanken und ihm zu Gemüth führen, warmn die vorige nicht habekommen können. — Demnach sollen sich die uninteressierten Orte wieder nach Solothnrnde» ^ ^ nnt Hülfe des Ambassadors die Sache nunmehr zu Ende zu führen snchen. Basel soll,s ^dor ^o» dem Ansschrciben schnell in Kenntniß setzen und denselben bei Beantwortung seines»oj, ^ bahin disponieren, daß durch seine Vermittlung dem Kesselring zu Schwhz weder mit Martern,IZ. rudere Weise weiter zugesetzt werde, bis zur angedeuteten Conferenz, die hiemit auf Sonntag den^ o Solothnrn angesetzt wird. I». Der Generalinajor Nheingraf Johann Philipp schreibt aus
^s»»ch> ' Nheiufelden an die Gesandten der vier Städte, die Propositionen, welche der kaiserlicheb»» Baden gcthan, auch was er seither schriftlich an Zürich habe gelangen lassen, sei ihm
die ^ ^ üuten Ort her vertraulich mitgetheilt worden. Daraus könnten die evangelischeu Orte abnehmen,R ^ "^üischen" gegen sie gesinnt seien, und was dieselben für Praetiken im Schilde führen, um sich^ kaiserlichen Truppen zu verbinden und Rheinfeldcn zu entsetzen, Alles der mit dein hochscligen^ ^ Schweden aufgerichteten Neutralität zuwider. Es sei unnöthig, daran zu erinnern, wessen sichOrte von dem Hause Oesterreich und von ihren Stiefbrüdern, den „mejsischcn" Orten, zu^ Äm / , tvenn man beherzige, was früher, als die kaiserlichen Waffen in Deutschland floriert, in^stch,-. ^ vorgefallen sei, was der Stadt Mülhausen zugemuthct worden, was für Sollicitationen wegen^ der geistlichen Güter die Bischöfe von Constanz und Pruntrut bereits am kaiserlichen Hofe^ Erklärungen die messischen Orte deßwegen abgegeben haben; wenn inan an des vonAnmuthen, Vcrkehrung der Erbcinigung, an die angehängten Drohworte und schließlich an
^ '^schen Handel denke. Zugleich mache er sie darauf ailfincrksanl, daß die Neutralität mit der^ sie s ^""^Pchaft, nicht mit einzelnen Orten geschlossen worden sei, daß also, wenn ein Theil derÜike,. ^ dafür verantwortlich seien. Der Nheingraf zweifle nicht, daß die Evangelischen an den
e» "'Zstschen Orte keinen Gefallen hätten, diese vielmehr von ihrem bösen Vorhaben abhalten,Ke ^ ^ gestatten, und was ihnen darüber Sicheres bekannt werde, berichten werden. Er ver-^»t ^ ^ iliothfall und wenn sie es begehren sollten, nicht allein mit Worten, sondern
ie»stich
He>, Erhaltung ihres Standes ihnen beispringen werde. Die Orte möchten also die Con-
begehren, und die schändlichen Praetiken ihrer Stiefbrüder erkennen. — Die evangelischen
^!» ^^chc Wohl betrachten, sich zu Gemüthe führen, in was für Gefahren die mcssischcn Orte