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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juli 1634.

Noll die Liberanz der 7460 Ducatouen dem Landammauu Trösch überliefere. Diesem stiinmeu die Gesandte»Von Nidwalden nicht bei und wollen sich bei den Kosten nicht betheiligen, sondern berufen sich ans ihreeigenen Sollicitanten. t> . (S. u. Bellenz :c.) Die Gesandten werden zu berichten wissen, waswegen Kesselring verhandelt worden ist, und daß man von Brunnen aus eine Conferenz der fünf katho-lischen Orte auf den 21. Juli nach Luccrn angesetzt habe, auf der neben den obrigkeitlichen Gesandten dieKriegsräthe erscheinen werden, damit man sich bereden könne, wie man sich auf der von den uninteressierte»Orten auf den 30. Juli nach Baden ausgeschriebenen Tagleistung verhalten wolle.

Man sehe auch ini Abschnitte Hcrcschaftscmgclegenhcitcn:

Äogtci Bellenz zc. -ri , tz . Art. 72374S.

«S7.

Cvnserenz der V katholischen Orte.

Lneertt. 1«34, 21. Juli.

Staatsarchiv Luccrn. Absch. >Iv anno 1WI. Bd. XXIV. t'ol. IW.

Gesandte: Lucern. Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß und Stadthauptmaun; Heinrich Fleckenstei»,Ritter, Statthalter und Paunerherr; Laurenz Meyer, Oberzeugherr; Ludwig Schumacher, Seckelmcijt>»'und Schtttzeuvenuer. Ur i. Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Laudammann; Heiin^i)Zum Brunnen, Ritter, Alt-Landammaun. Schwyz. Johann Sebastian Abyberg, Landammaun; DietheSchorno, Statthalter; Johann Gilg Aufdermaur, Alt-Statthalter. Untcrwalden. Marquard Jinf^d'Landammauu, von Obwalden; Kaspar Leu, Ritter, Alt-Landammaun, von Nidwalden. Zug. Pa»i»svon Hünenberg, genannt Bengg, Statthalter; Christian Jten, Beat Jakob Motzenberg.

Begrüßung, ii. Peter, Freiherr von Schwarzenberg und Herr zu Lunatz, Cvmnüssarius deserscheint vor der Versammlung. Indem er sich in seinem Vortrag auf das bezieht, was er bereits in B»de»eröffnet hat, fügt er bei, daß der Kaiser, sowie der König von Ungarn besondere Hochachtung fit» ^katholischen Stände tragen, und daß dieselben im Falle eines feindlichen Einfalles sich der getreuen Hiiwbeider zu getrösten haben würden. Zugleich spricht er auch die Zufriedenheit des Kaisers mit dem Beneh»»^der katholischen Orte bei der Belagerung von Constanz aus und bezieht sich im Uebrigeu auf den ^Vratislaus von Fürstenberg früher zu Baden gehaltenen Vortrag. Nachdem man die beiden Credentialie''des Commissarius in Empfang genommen hat, wird durch einen Ausschuß demselben gedankt »"ihm geantwortet: weil die Zeit seit der Tagsatzung zu Baden zu kurz gewesen sei, daß die Herren »"Obern über seinen zu Baden gehaltenen Vortrag sich berathen und eine Erklärung hätten geben könne», ^werde man die Sache, namentlich da sie auch die übrigen katholischen Orte betreffe, in den Abschied Z"Händen der Herren und Obern nehmen. 1». Markgraf Palavicini, außerordentlicher Ambassador ds'Herzogs von Savotzen, verabschiedet sich bei den Gesandten. Durch einen Ausschuß wird bei ih>» ^Gegencomplimeut verrichtet, v. Es kommt die Kesselriugsche Angelegenheit zur Verhandlung. Die ^sandten von Uri eröffnen, daß ihnen ihre Herren und Obern wegen Kürze der Zeit keine andere Jnstrnei»hätten geben können, als anzuhören und das Gehörte in den Abschied zu nehmen. Die Gesandten ^Schwtzz lassen sich umständlich vernehmen, wie der Proceß geführt worden sei, wie Schwtzz allerlei ^läumdungen und Drohungen namentlich von Seite Zürichs ausgesetzt sei, wie man versuche, bloße Pl0v '