Juli 1634. 879
GAS.
Konferenz der evangelischen Städte und Orte während der gcmeincidgenössischen
Tagsatzung zu
Baden. 1V34, im Juli.
TlaatSav-IiiU Zürich, »est. XU. 110. t'ol. ?LS.
^^sändte: Die im Absch. 694 genannten,ob ^ ^^^^'us begehrt in Beziehung auf den Streit wegen der Bevogtigung von Uznach und Gaster Rath,^wegen in der Versammlung der XIII Orte einen Anzug thun oder abwarten solle, bis es von^hcr"^" g^'sthehe. „Sintemal die Evangelischen mit der Vogtes Werdenberg in Pvsseß und ebenächtet ^^^^Ü?me>? ü? ^^u beiden Vogteien Ilzimch und Gaster vielmehr eine Handveste haben", so cr-qcd Präjudiciilm oder Nachtheil entstehen könne, und hält also für besser, daß mit
fiir ^ ^uz?lg zngeivartet iverde, bis derselbe von der Gegenpartei ausgehe, ü». Basel berichtet, was^^dßichm Bescheid der französische Ambassador Vialard unlängst in Betreff der von der Kronehcibc leinen Herren und Obern schuldigen Capitalien, ausstehenden Jahreszinsen nnd Pensionen gegebeni'vll^ er erklärt habe, weil man an Zinsen schon so viel empfangen habe, als das Capital betrage, sosie b ^ begiuigen, zumal die Capitalien aus den Schatzkammern genommen worden seien, wo»>id ^ ^lnen Zjus getragen hätten; er habe hierauf nicht mehr anerboten als die Bezahlung einer PensionZinses gleichsam als eine Gratisication. Derer aber, die „auf der Krone Contracte hätten" undfür dieselbe Gut und Leben eingesetzt, gedenke man nicht. Diese Sache sei einer gemein-^^^äberation und ernsten Resolution wohl Werth, wie denn schon früher eine Gesandtschaft derZivecke beschlossen ivorden sei. Vielleicht sei aber nicht zu hoffen, daß die katholischen^'scii^^ spanischen Bündnisses sich jetzt dazu verstehen, oder daß sie ihre Mitwirkung werden eintretenÄ»s ^"lte darum für nothwendig, daß man sich besonders unterrede, ob man den anerbotenen
de» Pension annehmen, ?n?d ob man nicht in diesem Fall mit einander zu dem Ambassador reiten,
Elativ,Zusprachen halber auch ein ernstliches Begehren stelle»?, bei ungünstigem Erfolg aber eure Pro-Bicken wolle, damit man »achgehends dem König desto süglicher schreiben oder zu ihm Gesandte
— ^"^n hält diesen Anzug nicht für unnothivendig, ist jedoch darüber insgemein nicht^schlic' uimmt denselben in den Abschied, damit die Obrigkeiten sich darüber weiter berathen undlchen ^nuon. «. Schaffhausen eröffnet, die früher in seine Stadt gebrachten gräflich Fürstenbergi-^ dergleichen seien unlängst sammt dem Fürsteirbergischcn Amtmann von Herzog
her<^ Württemberg a??s Grund einer ihm von dem seligen König von Schweden geschehenen Donation^Zc> worden. Seine Herren und Obern hätten sich damit entschuldigt, daß sie vorher ihrer Mit-
Tch^^^'unung vernehmen müßten. — Für den Fall, daß das Begehren wiederholt werden sollte, wird'>«>> , ^"ien gcrathen, sich damit zu entschuldigen, daß die Urbanen und der Amtmann, bevor die Dona-geschehen sei, von Nachbarschaftswegen in seinen Schirm gekommen sei, und es könnebi?h^. ,^ü)e als ein üäsi oammissnm zur Zeit noch nicht in andere Hand geben; dergleichen sei auch^hcil i!- ^dgenossenschast wegen der bekannten Neutralität gegen keinen im römischen Reich kriegendenFalls Schaffhausen es künftig für nothwendig erachtet, mag Zürich in der evangelischenein Fürschreiben an den Herzog ausfertigen, tl. Der unter dem Prälaten von St. Gallei?