876 Juli 1634.
man wohl etwas gegen sie vorzunehmen wissen; thätcn es die Kriegsräthe, so werde man es an ihw"
suchen und keiner in seinem Lande sicher sein. (Zürcher Exemplar.)
GV4.
Gememeidgenössische Jahrrechnnngstagsaszung der XI ll Orte.
Bade». !«34, <». Jnli.
TtoatSavchiu Zürich. Kost. Xll. ttS. tvl. 1K1.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Hans Heinrich Wirz, Scckeliiici!^'Bern. Franz Ludwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Johann Frischherz, Venner und des Rath'-'Lucern. Moriz An der Allmend, Schultheiß und Stadtfähnrich; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Pannrrh^und des Raths. U r i. Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Landammann;Bernhard Schmid, des Raths. Schwyz. Johann Sebastian Abhberg, Landammann; Rudolf Nedi>^des Raths. Uuterwalden. Johann Walthart Lnssi, Landammann und Pannerherr; Kaspar Eligelbev?»des Raths, von Nidwaldcn. Zitg. Ulrich Hegglin, Alt-Ammann; Rudolf Krenwel, des Raths. Glar>^Fridolin Tschndi, Landammann; Heinrich Trümpi, Statthalter. Basel. Hans Rudolf Filsch, Oberstzu»!meister; Hans Rudolf Wettstein, Zeugherr und des Raths. Freiburg. Peter Heinricher, Seckelmeis^'Rudolf Weck, Alt-Burgermeister und des Raths. Solothurn. Hieronymus Wallier, Bauherr; Urs ^Arx, beide des Raths. S chaffhauseu. Johann Jmthurn, Burgermeister; Johann Wilhelm Ziegler, ^Raths. Appenzell. Michael Kern, Statthalter, von Jnnerrhoden; Johann Zellweger, Landesbauwr^und des Raths, von Auszcrrhoden.
Eidgenössische Begrüßung, n.. Den mehrmals wegen der Münzen gemachten heilsamen Verordnewird von eigennützigen Leuten stracks zuwider gehandelt, so daß die guten groben Sorten wegen der v» ^kleinen, gar schlechten Münzen und des stattfindenden Aufwechsels je länger je mehr im Preise steige»- ^stellen dcßhalb zehn Orte auf Gutheißen der Obrigkeiten nachfolgende Münzordnung und Taxation ans ^nehmen sie in den Abschied. Bern, Freiburg und Solothurn, die des Münzens halber unter sichUebereinkunft haben und dießmal ihren Gesandten dafür keine Instruction gegeben haben, werden snhder auf den 30. Juli angesetzten Tagleistung erklären, ob man die Ordnung gemeinsam halten und p" ^eieren lassen und die Uebertreter ernstlich bestrafen wolle. Die Taxation ist folgende: Ducate»Zechin — 2 fl. 42 Kreuzer, da allwegen 15 gute Batzen oder 60 Kreuzer für einen Gulden gerechnetDoppelte spanische Kronen 5 fl. Doppelte italienische Kronen 4 fl. 33 .Kr. Goldgulden, so im Reichschlagen, 1 fl. 52 Kr. — Die silbernen gewichtigen und währschaften Sorten und Münzen: Reichsthalc^1 fl. 30 Kr. Silberkronen 1 fl. 48 Kr. Genueser oder Crusat 2 fl. 9 Kr. Philippsthaler ^40 Kr. Gulden Thaler --- Ist. 20 Kr. Französische Kreuz-Dickpfenning 30 Kr., Kopfstück ---die Justiner ein Stück — 26 Kr. Alte Lothringer Dicken — 26 Kr. Eidgenössische Dickpfenning ^ ^ ^Beruer, Freiburger und Solothurner gairze Batzen — 3 .Kr., die halben — 1 >/z 5kr. Allerlei Kreuzt' ^um 3 Angster oder 3 Pfenning. Was dann die italienischen betrifft, besonders die Fähnlinthaler n»d ^jeuigen, welche nicht im Reich und der Eidgenossenschaft geschlagen worden sind, wie auch andere fl'^ausländische Münzen, darunter mit Rainen auch begriffen sind die Churer- und Haldensteiner Thaler, ^Pfenninge und Zehenkreuzer und die kleinen Münzen, so sollen dieselben, besonders auch die ga»Z^