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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni 1634. 869

^ ^nd gekommen sei; daß man nicht gesonnen sei, diesen Mann aus ihren Rechten und ihrer GewaltfM», cs sei denn, daß der Reputation der Orte nicht zu nahe getreten und. für die ergangenen Kostenl faction gegeben werde. Deßwegen wird Berchthold Kesselring gefragt, ob er für die bisher aufgelau-bev's künftigen Kosten Versicherung geben kbnne und wolle. Wenn derselbe sich dazu nicht

cickt erkläre und dieses Begehren heimbringen wolle, so solle man ihm eine Frist von längstens

^-ageil geben, v. Statthalter Schorno wird ersucht, dahin zu wirken, daß verschwiegene Wächterstellt werden und niemand Kcsselring Bericht bringen könne.

«88. '

Konferenz der VI mit Savoyen verbündeten Orte.

Lucern. 1K34, 14. Juni.

Landcöarchiv Stidwaldc».

Lucern. Jost Vircher, Ritter, Alt-Schultheiß mW Stadthauptmann; Heinrich Flcckenstein,^ ' ^annerherr und Statthalter; Laurenz Meyer, Oberzeughcrr. Uri. Kaspar Nomanus Trogcr,

Johann Stricker. Schwyz. Sebastian Abyberg, Landammann; DiethclmStatthalter; Kaspar Ceberg, Ritter, Statthalter; Johann Gilg Ausdermaur, Statthalter,dy» ^^"^^en. Marquard Jmfeld, Landamiuann, von Obwalden; Kaspar Leu, Ritter, Alt-Landammanu,in^t^^^deu. Zug. (Niemand.) Freiburg. Peter Heinricher, Seckelmcister; Rudolf Weck, Bürger-in ^cscr Conferenz ist die Besprechung des Antrags des savoyischen Ambassadors auf Erneuerungiindnisse

"""°'Upes mit Herzog Amadeus. ». Eidgenössische Begrüßung. Zug wird wegen seines Ausbleibenssich ^i der Verhandlung über die angetragene Erneuerung des Bundes mit Savoyen sprechen

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^ dargethan wird, daß dem Herzog die Investituren sowohl vom Kaiser als von andern» "ien und Fürsten ccdiert worden seien. Bei der Besprechung des vom Ambassador früher gemachten

cinmüthig für dieselbe aus, namentlich in Berücksichtigung der dermaligcn ungewissen Conjuuc-?^'^r ist nian damit einverstanden, daß die Herrschast Montfcrrat in den Bund eingeschlossen

g» »löchte die Ansprache auf die verfalleneil 22 Pensionen fallen lassen, wird hervorgehoben,

solcher Vorgang Aehnlichcs bei den Königen von Frankreich und Spanien hervorrufen könnte, oder^selben auf's Markten verlegen möchten. Endlich entschließt man sich dahin, auf jene verfalleneneigenen freien Willens zu Ehren des Herzogs aus bundesgenössischcr Affection zu verzichten,schx^in Vorbehalt, daß künftig die jährlich verfallenden Pensionen redlich bezahlt werden. Daß dieZuschlössen haben, das Büudniß von 1577 zu erneuern und die montfcrratischen Lande in dasselbe^tqeu wird dem Herzog durch ein Schreiben ailgezeigt lind dem Ambassador eine Abschrift davonDer Ainbassador verlangt für die Erlassung der oben erwähnten Pensionen eine Quittung.^ Drte geben eine solche; Lucern findet dieß unpassend und trägt varauf an, statt eine^ geben, die Verzichtleistung auf dieselben dem Herzog in dem an ihn zu erlassenden Schreiben zu^ Na/" ""b dabei zil bemerken, daß, wenn künftig die jährlichen Zahlungen nicht erfolgen sollten, auch) M der frühem aufgehoben sein solle. Die übrigen Orte treteil diesem Antrage bei. Durch einen