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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni 1634.

dieselben um so besser die zur Sicherheit ihres Landes erforderlichen Anstalten treffen können. «. Da >nAalle Gesandten wegen der Bestätigung des Dr. Johann Rudolf von Uri als Agenten zu Mailand inst"'-icrt sind, wird die Sache abermals in den Abschied genommen. L. Auf die von den Gesandten früher a»den Cardinal Infant gestellten Begehren kommt durch Graf Casati folgende Antwort ein: 1) Für ^gemeinen und die Particularansprachen werde vor Solennisation des Bundes eine authentische Schrift an-gefertigt werdeil, in welcher der Termin genannt werde, an welchem die Betreffenden des verzeichnet"'Einkommens der königlichen Kammer Genoß werden sollen. 2) Der Cardinal Infant wolle sich herbeilassedaß für die Unterthancn der Orte nicht blos der Transit des hallischcn Salzes gestattet sei, sondern daßauch das Meersalz zu einem billigen Preise haben können; das Nvthwendige werde darüber noch zu Maila^verhandelt werden. 3) In Betreff der Plätze für die Studenten in Burgund verspricht er alle möglich"Satisfactioil geben zu wollen. Es wird darauf für gut erachtet, daß die Gesandten zur Solenmsat^des Bundes nicht schreiten sollen, bevor sie für diese drei Punkte die versprochene Satisfactioil erhalthqben. Den Tag der Solennisation zu bestimmen, stellt man dein Cardinal Infant anhcim. Das Co»ccp'zu dein Bundesinstrument wird durch eineil Ausschuß von je einem Gesandten aus je einem Orte gep"'!^und gebilligt; blos Luccrn und Schwyz tragen wegen Kap. 4, die Pässe lind Durchzüge betreffend, BedenkDie übrigen Orte lassen es nach einläßlicher Besprechung bei dem Buchstaben bewendeil und stellen es je»""beiden Orten anHeim, sich bald möglichst darüber zu erkläreil und sich zu accommodieren, damit der Act>^nach dem Wunsche der fürstlichen Durchlaucht vor sich gehen könne.

Mau schc auch im Abschnitte HcrrschaflsangclegcnhcitcinLandgrafschaft Thnrgau. e. Art. 2tg. Kriegssachcn.

«87.

Conferenz der Kriegsräthe der vier Orte, welche ins Feld gezogen waren.

(Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug.)

Brunnen. 1334, 3. bis 5. Juni.

Landcöarchili Nidwaldc».

Gesandte. Nicht angegeben.

i». Nach Berichterstattung Alexander Beßlers über das, was auf letzter Tagleistung zu Baden weg""Kesselring verhandelt worden ist, hört man den Berchthold Kesselring an, welcher begehrt, man möchte sc»'""Vetter Kilian Kesselring auf freien Fuß setzen, in welchem Falle sie ser und seine Verwandten?) für ^und Gut sich verbürgen wollten; man möge dann die Sache nach Baden kommen lassen. In sein Ansuchtseinen Vetter besucheil zu dürfen, wird nicht eingetreteil. I». In Betreff der Hauptsache wird beschloßtzu temvorisieren und die angesagte Tagsatzung nicht zu besuchen, weil die vornehmsten Häupter alle »^Mailand reisen, sondern bis auf St. Johannis zu warten, v. Weil Lucern in diesem Handelignoriert sein, soll den Gesandten in ihren Befehl gegeben werden, daß dasselbe für ein uninteressiertes ^solle gehalten werden. Ferner sollen zwei aus den anwesenden Gesandten nach Baden abgeordnet werdetwelche die Orte zu entschuldigen und anzuzeigen haben, daß man den noch nicht vollständigen Proceß vorerstzu vervollständigen beabsichtige. «I. Jeder Gesandte wird seinen Herren und Obern alle Umstände und ^fachen auseinander setzen, warum man ausgezogen und wie Kesselring gleichsam nach einer Schickung