Mai 1634.
867
«8G.
Confcrenz der VI mit Savoyen vcrbiindeten Orte.
Lucern. 1034, 2t). und 3V. Mai.
LandcSarchiv Nidwaldc».
^sandte: Luccrn. Moriz Au der Allmend, Schultheiß; Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß und^dthanptmann; Jakob Bircher, Bauherr; Laurenz. Meyer, Oberzeugherr, alle des Raths. Uri. JohannNpar Spiriilgeu, genannt Arnold, Ritter, Landanunann; Johann Konrad von Bcroldingeu, Iiitter,^^udammann und Landshauptmann; Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Alt-Landammauu; Karl EmanuclNoll, Ritter, Alt-Landammaun und Pannerhcrr. Schwstz. Johann Sebastian Abyberg, Landanunann;
Schorno, Statthalter; Johann Kaspar Cebcrg, Ritter, Alt-Statthalter; Johann (Mg Anfdermanr,^^iatthalter. Unterwalden. Bartholomäus vo>l Dcschwanden, Statthalter, von Obwaldcn; Johann. !ier, Alt-Landammann und Landshanptinann; Kaspar Leu, Ritter, Alt-Landammaun, von Nidwalden.Zic'- ^i)ann Jakob Stocker, Beat Jakob Möstenberg, Ulrich Schön, alle des Raths. Freiburg. Johann
Schultheiß; Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths.
^ 'diese Conferenz ist auf Ansuchen des Markgrafen Palavicini, Ambassadors des Herzogs Amadeus voll>»ich ^ zusanunenberllfeil worden. Eidgenössische Begrüßung. — Durch einen Ausschuß der Gesandteili„ ^ Markgraf in die Sitzung abgeholt, übergibt seine zwei Credenzschreiben und hält einen Vortrag,Eil, ^ ^ Vcreitlvilligkeit ailsspricht, seinerseits Alles anzuwenden, um die Einigkeit in der
h^'Nsienschclft wieder herbeizuführen, und zweitens den Wunsch desselben ausspricht, das mit dessen Groß-^sti > beschlossene Bündniß Zli erneuern. Diese Erklärungen werden von den Gesandten mit großer^ ^igmig aufgenommen. Da aber die Erneuerung des Bündnisses von den „hohen Gwälten" abhängt,^ 'chnien die Gesandten, ohne sich in eine weitere Discnssion einzulassen, den Antrag in den Abschied.ei»e Allsschliß lvird dem Markgrafen sein Vortrag verdankt, zugleich anch bei dieser Gelegenheit
si^^iärnng vvil ihm verlangt, was für einen Befehl er vom Herzog habe in Beziehung ans die Aus-zieht " die Obrigkeiten und die Privateil noch anzusprechen hätten. In Beziehung auf die erstcrni>eZ Gesandteil zu bedenken, wie viel Unglück durch Krieg, Seuchen und auf andere Weise über
^sse Land und Leute gekommen sei, so daß kaum der dritte Einwohner übrig geblieben sei. Erdie P ^ ^ '"chr die Freundschaft dieses Fürsten, als ihr Interesse im Auge haben und ihm daher^>>t der vergangenen Jahre gutwillig erlassen werden. Es erbiete sich aber der Herzog, was
Zeiiö'"-^ ^iiildniß enthalte, künftig unfehlbar zu vollziehen, und er (verde, damit man dessen bnndes-^Allen erkenne, einem jeden Orte eine Pension auszahlen lassen. Was die Particnlaranspracheu^ der Regimenter betreffe, so habe der Herzog die Absicht, dieselben zu befriedigen; die dabei">»i ^^icil möchten sich nur bei ihm einfinden „und die Sachen ausfindig machen." Die Gesandteil sind"ehin ^ daß die Herren lind Obern die Entschnldigungsgründe des Ambassadors nicht übel anf-
i°i und daß daraus der Erneuerung des Bündnisses, welche mit allein Fleiß zu proseqnieren
^>ii^ Hinderiliß erwachsen werde, v. (S. u. Thlwgan.) «I. Da man zur Sicherung der Pässedm den Thlirgali zu schicken für nothwendig erachtet hat, wird beschlosseil durch einen Ausschuß
ch.sch^^c" Ambassadvr Carlo Casati davon in Kenutniß zu setzen und ihn zugleich zu ersuchen, durch seindahin zu wirkeil, daß ilunmehr ihre Obrigkeiteil für ihre Forderungen befriedigt werdeil, danlit