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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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863
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Mai 1634. 863

^rvation gerne anhören wollen. Nachdem die Parteien allerlei rcplicicrt haben und verschiedene Besprc-gehalten worden sind, treten die Schiedorte zusammen, um ein Vermittlnngsproject zu entwerfen." ^'"selben tragen Basel, Schaffhausen und Appenzell-Anßerrhoden daraus an, daß die vier Orte den/Weitsche,, Orten zu Gefallen und im Interesse des Friedens sich gefallen lassen möchten, daß der vcr-. Kilian Kcsselring auf Dienstag den 27. Juni (n. K.) nach Badeil in gebührenden Gewahrsambor gemeine XIII Orte gestellt und in seiner Verantwortung angehört werde. Alsdann könne^ ^sprechen, wie die Sache gütlich beizulegen sei und, wenn man sich nicht vereinbaren könnte,^^chlagen, was ferner zu thun sein möchte. Freiburg, Solothurn und Jnnerrhvden schlagen vor, diegc>^^ möchten sich aus den genannten Ursachen gefalleil lassen, daß Kesselring ans den bestimmten Tag" Baden geliefert und alsdann mit ihm vor den X oder VII regierenden Orteil des Thnrgaus oder vor^erd'^" unparteiischeil Orten, was ihnen am gefülligsten sein würde, pröcedicrt

alles solle aber beiden Theilen ail ihrer Hoheit, ihrem Recht und ihrer Gerechtigkeit, Jndi-Ä-d' Ansehen liild ihrer Neplltatioil nnnachtheilig seül. Wenn etivas Ersprießliches zu Stande komme,^Uil sollten dem vorigeil Ausschreiben gemäß die übrigen thnrganischen Streitigkeiten auch an die Handwerden. Diese Vorschläge werden den Parteien mitgetheilt und sie ersucht, dieselben ihrenvcr/" ^ Obern zu referiereil und ihr Bestes dabei zn thnn. Den Schiedorten wird ihre gehabte Müheaber' ^ Zürich lind Bern hätten erwartet, man würde ihrem billigen Begehren entsprechen; weil esnicht sein könne, so wollen sie die Sache ihren Herreil und Obern vorlegen und deren Entschluß^ klebrigen lassen sie es bei ihren vorigen Erklärungen verbleiben. Die Gesandten der vier^'wen sich dießmal über die vorgeschlagenen Mittel, nicht entschließen. Sie hätten gehofft, esÄll ^ Littel auf die Bahn gebracht werde», wie sie Zürich selbst früher vorgeschlageil habe, in welchemh^^^cht die Mehrzahl der Gesaildten so weit instruiert geweseil wäre, sich also zn erklären, daß man sichfrieden stellen lassen. Weil dem aber nicht so sei, so wollen sie Alles all rsksronclum in den Abschiedd°ra p" ^ Die vvrderösterreichische Regierung zu Breisach schreibt, es sei ihr neuerdings glaubwürdigd>i "winen, daß bei dem jüngsten Angriff ans die drei Waldstädte und bei der noch dauernden Belage-^ Nheinfelden dem Feind mit Gestattung des Passes ffnd Repasses, mit Verabfolgung vonSchiffleuteil, Proviant, Munition, Artilleriesachcn, Zulauf an Volk und auf andere Weise^wrschub geleistet wordeil sei, daß demselben ohne dieses fast nnniöglich wäre, seine Absicht dnrchzu-Erbx' besagte Belagerung fortzuführen. Weil solche HandlnngSweise mit dem getreuen Aufsehen in derzusammenreime, möchte man dieselbe künftig abstelleil. Zürich hat dieses SchreibenApril) zu Anfang der Tagleistnng erhalten, die Gesandtschaft aber es nicht in offener Ver-nich vorgelegt, weil sie Befehl hatte, bis zu Erledigung der Kesseln,,gschen Sache nichts Anderes vor-^ttx ^"s k>as Begehren der Gesandten Lncerns tvird das Schreibci, dcil Gesandten der katholischen""uilvch mitgetheilt, die Beantwortung aber auf andere Gelegenheit verschoben.

Verhandlungen der katholischen Orte.

ächtet katholische Orte nebst Appenzell-Jnnerrhodcn und katholisch Glarns.) Landammann Tschudi^ ^ ^ seine Mitlandlelite der neuen Religion ihren neuerwähltcn Landvogt nach Werdenberg zuwiderk>on 1623 und ohne Vorwissen der katholischen Landlente aufgeführt und die Unterthancii^wören lassen. Er bittet, die Gesandten möchten Schwyz freundeidgenössisch dazu bewegen, daß