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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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848 April 1634.

richtet werden könne. Bern berichtet, daß seine Herren nnd Obern es durch einen Ausschnß zu Aarbergbereits werden gethan haben; dessenungeachtet würden sie sich in diesem Fall zweifelsohne auch nicht trenne»-1. Bern ersucht Zürich, das seiner verbnrgertcn Frau Küngolta Kippenhan Hinterhalten« Gut verabfolgtzu lassen und dadurch weitere Ungelegcnheit zu vermeiden, da es bei nochmaliger Verweigerung andeu

Mittel zu ergreifen veranlaßt würde.

Ätan sehe auch im Abschnitte Hcvrschastzcmzelegcnheitcn:

Grasschaft Baden. Ii. Art. 1I>>. Kirchliches.

Bei dem Abschiede liegen 1) das Project des Schreibens an den Reichscanzler Oxenstierna. 2)Project einer Instruction für den Obersten Peblis auf den Convent zu Frankfurt. 3) Projecte wie ^beiden lobl. Städte Zürich und Bern sich mit der Hochlobl. Krone Schweden und den evangelischen El»»fürsten und Ständen in ein Vcrbündniß einlassen können.

«78.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1«34, t». April.

Staatsarchiv Luccr». Abt». So anno IM4. Bd. XXIV. knl. !>0.

Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Statthalter und Pannerherr; Jakob Birchcr,mcister; Laurenz Meyer, Oberzeughausmeistcr; Ludwig Schumacher, Seckelmeister uud Schützenven»"^Uri. Johann Kaspar von Spiringcn, genannt Arnold, Ritter, Landammann; Kaspar Nomanus Trog^Ritter, Alt-Landammanu; Sebastian Heinrich Trösch, Ritter, Alt-Landammann; Johann Jakob Sch""'Zeughausmeister. Schwyz. Sebastian Abhberg, Landammann; Johann Kaspar Ceberg, Ritter, -l''Statthalter; Johann Gilg Aufdermaur, Alt-Statthalter und Landshauptmann. Untcrwaldcn.

Jmfeld, Landammann und Landshauptmann, von Obwalden; .Johann Walthart Lussi, Landammann »"Pannerherr, von Nidwaldcn. Zug. Wolfgang Wikart, Kaspar Vlattmann, Beat Jakob Weyensalle des Raths.

Diese Conferenz ist zu dem Zwecke zusammcnberufen worden, die Instruction für die Gesandten Z» ^rathen, welche nach Solothurn abgeordnet werden sollen, um dem neuen Ambassador Vialard, welchereinen Edelmann die Crcdcntialen hatte abgeben lassen, eine Antwort zu crthcilen. ». Da schonbeschlossen worden war, an den neuen Ambassador eine Gesandtschaft abzuschicken, um demselben von d"Kenntniß zu geben, worüber sich die katholischen Orte den evangelischen gegenüber zu beklagen haben,ihn um Abhülfe zu bitten, so wird deren baldige Absendung um so nothwendiger erachtet, da Berich" ^gekommen sind, daß die von Zürich und Bern bereits den Ambassador hätten besuchen lassen und dc»s^wie leicht zu denken sei, bearbeiten und die katholischen Orte zu verunglimpfen sich nicht gescheutwerden. Damit diese Eindrücke bei demselben nicht haften, und weil man auch bemerkt hat, daß d" ,Neuerung des spanischen Bündnisses vom König und seinen Ministern nicht gut aufgenommen wordenwird beschlossen, daß jedes Ort an dieser Gesandtschaft Thcil nehme, um den Machinationen der 6"^Partei vorzubauen. Die Instruction für diese Gesandtschaft enthält drei Punkte', erstens die üblichegrüßung, zweitens die Beantwortung des von dem Edelmanns gehaltenen Vortrags, drittens die Dar"l!' ^der Ursachen der Verhaftung Kesselrings und des dermaligen Standes der Angelegenheiten der kathobi^Orte. Die Ausfertigung dieser Instruction wird der Canzlei Lucerns überlassen. Die Beantwortung

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