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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März 1634.

verderbliche,, Schaden und zur Unterdrückung christgläubiger Unterthanen und Leute, sei uvch schwerervor Gott nicht zu verantworten." Was die katholischen Orte seither beabsichtigt hätten, sei mehr als hi"'reichend bekannt; sie seien Leute, die ihre Versprechen nicht halten und der Unwahrheit sich nicht schäme»'1. Glarus bittet, das; man seines Streites wegen der Vogteien Gaster und Uznach im Besten eingedenk ß»"möchte. It. Bern findet, daß das weitläufig gestellte Manifest Zürichs besser und passender sei als d»'abgekürzte.

Zu «I und It. Dieses weitläufige im Archiv Zürich befindliche Manifest umfaßt 32 gescho-bene Foliosciteu. In dem Eingang desselben heißt es: „Wir die Bürgermeister, Schultheiß, Clein-Grosse Rath, so man ncmbt die Zweyhundcrt in beiden Stetten und Orten vorgedachter Eidtgnosch»^Zürich und Bern, die wir unß nun über die Einhundert Jahr lang uß fridlicbcndem Christlichem Ge»^und in dein UöLxoet unsers uralten gemeinen Pundts mit unseren vermeinten Eidt- und PundtSgnosß"etlicher Orten, sonderlich aber Luccrn, Uri, Schwytz, Undcrwaldcn und Zug, auch den ÄbbtenSt. Gallen mit Beschwerden so wyt geduldet und gelitten, daß anstatt der vcrhofftcn Besserung man >»»'ansetzt gar uff den Kopf zusitzen in immer zuncmmcndem Vorhaben ist und also zur Nothwchre gctrungc»-zu Gcdanckcn und Hcrtzcn führende, haben wiz zu unscrm billichcn Schirm der crbarcn Welt so vil s'''Augen stellen wollen, daraus; zucrschen, daß wir mchrfaltigcr unlydenlicher, verhaßter Gcwaltthätigkeiten ^crmclten 5 Orten und Abbte von St. Gallen unß nit ohne Grund hochbeschwcren und so vil unß 6°"Bcittel und Segenv verlhchcn Wirt, solcher Drangsalen zuentschüttcn und bestmüglichist zu versicheren un^fangen thund". Es Werden nun alle die Uebergriffe und Drangsale aufgeführt, welchen Zürich unddem Landfrieden entgegen von langer Zeit her bis zu selbiger Zeit von Seite der fünf Orte und dcrs^von St. Gallen ausgesetzt gewesen seien.

«57S.

Confcrenz von Bern und Freibnrg.

An der Sense. 1K3-4, Ende Februar oder Anfangs März.

Staatsarchiv Vcr». J»sa»c»onc»buch I!. S.A.

Gesandte: Bern. Johann Rudolf Bücher, Seckelmeister wälschen Landes; MichaelStettler, Gcne^schreiben Freiburg. (Nicht bekannt.)

a. Bern instruiert seine Gesandten, dahin zu wirken, daß die frciburgischen Unterthanen,

Güter besitzen, die von dem Schloß Oron oder Palesieux zu Lehen herrühren, angehalten werden,Schuldigkeit zu leisten. I». Gegenstand der Verhandlung ist auch der Streit wegen des Holzes LM»? -wegen dessen die von Ferlens und Sermon (Ccrniat?) Klage führen; der Handel des WeitzelsBlanchod zu Oron und des Priesters zu Surpierre, welcher dem Zehnten zu Chapclle und deinzehnten zu Grangcs Eintrag thut. — Der Abschied hat sich nicht vorgefunden.

Confcrenz der IV evangelischen Städte.

Aaran. 1334, 21. bis 23. März (11. bis 13. a. K.)

Staatsarchiv Zürich. Uest.XII.lt!. toi. 57.

Gesandte: Zürich. Salomvu Hirzel, Haus Heinrich Wirz, beide Seckelmeister. Bern.