828 Februar und März 1634.
nicht soweit in Verhandlungen einlassen solle, hätten sie keinen andern Befehl, als anzuhören, was ^gebracht würde, und selbiges all rsksronänni zu nehmen?). Wenn freundliche VermittlungsvorsclM^gefunden werden sollten, wollten sie dieselben gerne heimbringen, wie sie denn nichts Anderes begehrten,daß die Eidgenossenschaft in ihrem Wohlstande, in guter Einigkeit und Ruhe erhalten werde. — ZürichBern haben erwartet, daß die vier Orte sich des Kesselring halber anders erklären würden, damit deninteressierten Orten Mittel an die Hand gegeben würden, um die Sache zu einem guten Austrag leite" ^können. Zürich wiederholt in Betreff des schwedischen Einbruchs durch Stein und dessen, was sichzugetragen hat, zu seiner Entschuldigung dasjenige, was es früher auf Tagen mehrmals vorgebracht bat /— Nach vielen ernsten Erörterungen stellt man die Sache, weil keine andere Erklärung erfolgt, bcikmseits Gott und der Zeit anHeim und legt wegen des Unheils, das leicht hieraus erwachsen könnte, Proteition ein. H». Hierauf treten die fünf uninteressierten Orte zusammen, um Mittel aussindig zu machc^wie ein Vergleich zu Stande kommen könnte. Inzwischen präsentiert sich Herr von Mollondin, dermetscher der Ambassade, vor den uninteressierten Orten, hernach vor Zürich und Bern und schließlich 'vor den fünf katholischen Orten und übergibt ein königliches Schreiben. Die uninteressierten Orte wiedckholen dessen Inhalt in der allgemeinen Session. Darin wird gewünscht, daß die Behandlung der streitigSachen und alle Thätlichkeiten bis zur Ankunft des Ambassadors aufgeschoben und alle Proceduren wi ^den Wachtmeister Kesselring, der zu Schwyz auf dein Nathhaus gefangen sitze, eingestellt werden möchte"'Weil man dermalen keinen Befehl hat, sich über das Schreiben zu erklären, wird dasselbe in den Absiv^genommen. — Den uninteressierten Orten wird ihre besondere Sorgfalt und angewendete Mühe verda"v. Die Abgesandten des Kaisers, Vratislaus zu Fürstenberg und Hauptmann Sebastian Pilgrin Z"'^von Evebach, kaiserlicher Oberstlieutenant, eröffnen, der Kaiser habe in gewisse Erfahrung gebracht, daß ^Theil der Eidgenossen verwichenes Jahr dem schwedischen Feldmarschall Horn nicht allein mit der Ocfch^des Passes zu Stein, sondern auch mit Zuführung von Proviant, Munition und andern Kriegsbedürfmß^auch mit Erbauung einer Schiffbrücke über den Rhein allen möglichen Vorschub geleistet habe, so daß ^Stadt Constanz, wenn nicht die Entschüttung mit einer so starken Armee bei Zeiten anbefohlen wM ^wäre, unfehlbar in des Feindes Gewalt gerathcn wäre. Dieses alles sei der Erbeiuigung und den w"'^holt gethanen Versprechungen zuwider geschehen. Etliche der Eidgenossen hätten sich auch durch des ^listige Ueberredung dahin verleiten lassen, demselben, als er zum Rückzug genöthigt worden war, "Ist 'die Hand zu gehen, daß er sich durch den ihm vorher gutwillig eröffneten Paß habe salvieren ko""^'Ueberdieß habe der Kaiser vernommen, daß von Einigen unter den Eidgenossen, seitdem das schw^'Volk im Reich gewesen sei, nach und nach etliche tausend Mann ihrer Nation seinen Feindenworden seien. Dessenungeachtet glaube der Kaiser, daß der größte Theil der Eidgenossen an diesem ^allem Andern, was wider die Erbcinigung vorgenommen worden sei und allein von etlichen Wenige" 'rühre, gar keinen Gefallen habe. Er wolle also sein allezeit gehabtes Vertrauen noch nicht «ufg^ ^sondern die Eidgenossen zu aufrichtiger Haltung der Erbeiuigung nochmals inständig und ernstlichhaben. Die Orte könnten leicht ermessen, wie sehr die berührte Handlungsweise, die öffentlichen undlichen Correspondenzen mit den Feinden des Kaisers und des ErzHauses der Erbeinigung ZUtviderlM^
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schaft so schrecklich brennende Feuer ihre untergebenen Landschaften und Unterthanen ergreifenglücklichen Zustand in den wohlbekannten Jammer des Unfriedens umwandeln könnte, ^ver Kape